Augenlasern – alle Methoden im Überblick

Junges Paar sitzt zuhause auf dem Sofa und schaut in ein iPad.

„Augenlasern – Sie verdienen das Beste. Informieren Sie sich.“

Immer mehr Menschen lassen sich die Augen lasern, um unabhängig von Brille oder Kontaktlinsen zu werden. Doch welches ist das richtige Augenlaserverfahren für Sie persönlich: TransPRK, LASIK, Femto-LASIK, ReLEx SMILE oder Laser Blended Vision? Worauf sollten Sie achten, bevor Sie sich für ein Augenlaser-Verfahren oder einen Operateur entscheiden?

Hier stellen wir Ihnen alle Lasermethoden vor, mit denen sich Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung oder Alterssichtigkeit korrigieren lassen. Dabei nehmen wir diese unter verschiedenen Kriterien unter die Lupe, damit Sie selbst vergleichen können.

  • Ablauf des Augenlaserns
  • Vorteile und Nachteile der verschiedenen Methoden
  • Sicherheit, Effektivität und Vorhersagbarkeit
  • Schmerzen, Nebenwirkungen, Risiken
  • Anforderungen an den Operateur
  • Kosten im Vergleich
  • Lasertechnologie

Augenlasern ist nicht gleich Augenlasern

Die Begriffe Augenlasern und LASIK werden oft als Synomyme verwendet. Tatsächlich stellt die LASIK nur eine von drei Generationen in der Entwicklung des Augenlaserns dar. Bei jeder Innovation ging es darum, die Risiken und Nebenwirkungen einer Methode des Augenlaserns zu reduzieren. Aufgrund der höheren Sicherheit und der Schmerzfreiheit empfehlen wir unseren Patienten, ihre Augen möglichst mit dem modernsten Verfahren ReLEx SMILE lasern zu lassen. Wenn das nicht möglich sein sollte, sind z.B. die Femto-LASIK oder die TransPRK mit SmartSurf Technologie zeitgemäße Alternativen. Wir helfen Ihnen, das für Sie sicherste und effektivste Verfahren auszuwählen, um Ihre Augen lasern zu lassen. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl Ihres Operateurs daher auch, ob dieser alle Methoden beherrscht. Nur so kann er die für Sie beste Augenlasermethode auswählen.

Welche Sehfehler lassen sich lasern?

Mit dem Augenlaser lassen sich sogenannte Brechungsfehler des Auges korrigieren, deren Ursache eine nicht optimal aufeinander abgestimmte Optik des Auges ist. Diese führen zu einem unscharfen Seheindruck, weil die in das Auge einfallenden Lichtstrahlen sich nicht genau auf der Netzhaut bündeln: Bei Kurzsichtigkeit (Myopie) ist der Brennpunkt davor, bei Weitsichtigkeit (Hyperopie) dahinter und bei Stabsichtigkeit bzw. Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) ist eine nicht regulär gekrümmte Hornhaut der Grund. Die Alterssichtigkeit fällt ein wenig aus dieser Liste heraus, weil sie ihre Ursache in der nachlassenden Funktion der Linse hat. Doch auch diese lässt sich mit Augenlaserverfahren korrigieren. Mehr zu den einzelnen Sehfehlern erfahren Sie in den folgenden Kapiteln:

Meilensteine des Augenlaserns

Erste PRK-Operation

1987 führte Prof. Seiler die erste Augenlaseroperation mittels PRK durch.

Erste LASIK-Anwendung

Prof. Pallikaris führt die erste LASIK-Augenlaserbehandlung durch.

Erste Femto-LASIK

Mit dem Femtosekundenlaser wird erstmals die klingenfreie LASIK möglich.

Erste ReLEx SMILE Behandlung

Prof. Sekundo und Blum führen in Kooperation mit Zeiss das erste flapfreie und schmerzlose Augenlaserverfahren durch.

Dr. Breyer ist einer der ReLEx SMILE-Pioniere

Als einer der ersten 10 Augenchirurgen weltweit wendet Dr. Breyer das ReLEx-SMILE-Augenlasern erstmals an.

Alterssichtigkeit kann man lasern!

Dr. Breyer wendet das neue Augenlaserverfahren Presbyond an, das von Prof. Dan Reinstein zur Korrektur Alterssichtigkeit entwickelt wurde.

3 Millionen SMILEs

Weltweit wurden mehr als 3 Mio. ReLEx SMILE-Behandlungen mit Erfolg durchgeführt.

Spezialist für das Augenlasern

Portraitfoto von Dr. Detlev R.H. Breyer, Focus-Top-Mediziner

Dr. Detlev R.H. Breyer, Focus-Top-Mediziner

Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur
Focus Top Mediziner Auszeichnungen

Unser leitender Operateur Dr. Detlev Breyer ist seit 2013 Focus-Top-Mediziner für das „Brille-weg-Augenlasern“, Alterssichtigkeit und grauen Star. Er hat bereits über 45.000 Operationen selbstständig durchgeführt. Weltweit gehört er zu den ersten 10 Anwendern des sanften Augenlaserns ohne Flap, ReLEx SMILE und des Presbyond-Verfahrens zur Behandlung von Alterssichtigkeit. In der Linsen- bzw. Kataraktchirurgie hat Dr. Breyer sich einen Namen gemacht, indem er die Mikroinzisionsschirurgie und Multifokallinsenchirurgie maßgeblich mit entwickelte. Seine Erfahrungen sowohl beim Augenlasern als auch in der Kataraktchirurgie geben Ihnen zusätzliche Sicherheit.

„Bei Premium Eyes werden Ihre Augen ausschließlich von mir persönlich gelasert in einem hygienezertifizierten Operationssaal für intraokulare Eingriffe.“

Focus-Top-Mediziner Dr. Detlev Breyer
Portraitfoto von CTA combi

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Die klassischen Augenlasermethoden PRK, LASEK und Epi-LASIK modellieren die obere Hornhautschicht

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Die erste Augenlaserbehandlung am Menschen war die photorefraktive Keratektomie (PRK) mit dem Excimerlaser. Sie wurde 1987 erstmals durchgeführt und gilt daher als die erste Generation des Augenlaserns. Bei diesem Laserverfahren wird das Hornhautepithel zuvor mechanisch mit einem Skalpell entfernt. Anschließend wird die darunter liegende obere Hornhaut mit einem Excimerlaser modelliert. Nach dem Lasern muss für einige Tage ein Verband getragen werden, bis sich das Epithel regeneriert hat.

„Der größte Nachteil ist das Sicherheitsprofil.“

Dr. Detlev Breyer

Variante der PRK: LASEK – Präparation des Epithelblattes mit Alkohol

Beim Augenlasern mit der LASEK (Laser assisted sub-epithelial keratectomy) wird das Epithel als ganzes Epithelblatt mit Alkohol vorbehandelt, mit speziellen Instrumenten von Hand abpräpariert, abgehoben und umgeschlagen. Nach dem Lasern wird es wieder zurückgelegt. Die Vorbehandlung des Epithels mit Alkohohl kann dabei zu Heilungsstörungen führen. Nach Versorgung mit einer Verbandslinse für 1 bis 3 Tage ist die Schmerzempfindung etwas geringer als bei der PRK, und das Sehen soll schneller wieder aufgebaut werden.

Variante der PRK: Epi-LASIK – Schneiden des Epithelblattes mit dem Mikrokeratom

Das Augenlasern mittels Epi-LASIK (epitheliale LASIK) ist eine weitere moderne Variante der PRK, die weniger Risiken hat als die LASIK. Auch bei diesem Augenlaserverfahren wird das Epithel als ganzes Epithelblatt abgehoben und umgeschlagen, um nach dem Lasern wieder an den ursprünglichen Ort zurückgelegt zu werden. Dafür kommt jedoch ein ähnliches Mikrokeratom wie bei der LASIK zum Einsatz. Dadurch treten zwar keine alkoholbedingten Heilungsstörungen wie bei der LASEK auf, aber es besteht die Gefahr eines Fehlschnittes. Auch hier soll sich die Sehkraft schneller wieder erholen.

Das größte Risiko ist der Schnitt mit dem Mikrokeratom. Bei der Epi-LASIK wird das Epithelblatt mit einem Mikrokeratom geschnitten. Dadurch besteht die Gefahr eines Fehlschnittes, der nicht mehr zu korrigieren ist. Aus dem Grund empfehlen wir die Epi-LASIK nicht.

Erfahren Sie mehr zur PRK, LASEK und Epi-LASIK

Vorteile und Nebenwirkungen der klassischen PRK-Methoden

Vorteile

  • Es wird kein Hornhautdeckel (Flap) erzeugt
  • Auch bei dünnerer Hornhaut möglich
  • Keine flapbedingten Risiken
  • 'Günstige' Methode

Nebenwirkungen

  • Deutliche postoperative Schmerzen über 4 bis 5 Tage
  • Seherholung dauert 4 bis 6 Wochen
  • Höchstes Infektionsrisiko aller Lasermethoden
  • Mögliche Blendwirkungen nach dem Augenlasern (Haze)

Die moderne TransPRK und SmartSurf – Präparation des Epithelblattes und Sehkorrektur mit dem Excimerlaser

Die TransPRK (Transepitheliale photorefraktive Keratektomie) wird ausschließlich mit einem Excimerlaser durchgeführt – berührungslos und ohne Schnitt. In einem einzigen Schritt trägt der Excimerlaser die äußere, regenerierbare Hornhautschicht (Epithel) nur dort ab, wo direkt im Anschluss daran auch die Korrektur der Fehlsichtigkeit durchgeführt wird. Diese erfolgt ebenfalls mit dem Excimerlaser durch einen präzisen Abtrag im darunter liegenden Hornhautstroma. Das Epithel muss also weder manuell entfernt werden, noch kommt eine Alkohollösung zum Einsatz wie bei den klassischen PRK-Methoden. Mit dem Excimerlaser ist es leichter, präziser und gleichmäßiger abzutragen. Bereits wenige Tage nach der TransPRK hat sich das Epithel und damit auch Ihre Sehkraft in der Regel erholt.

SmartSurf ACE – für einen besonders glatten Hornhautabtrag

Wir setzen für die TransPRK den neuen Excimerlaser SCHWIND Amaris 1050RS ein. Dieser verbindet die TransPRK mit SmartSurf ACE SCHWIND SmartPulse-Technik, die einen besonders glatten Hornhautabtrag erreicht. Dadurch verkürzt sich bei regulären Hornhäuten der Heilungsprozess, das Schmerzempfinden nach der Behandlung ist geringer, und die Sehqualität unmittelbar nach der Behandlung ist besser im Vergleich zu herkömmlichen Oberflächenverfahren. Es wird zudem schneller ein gutes Sehergebnis erzielt. Aufgrund der für PRK-Verfahren üblichen reststromalen Dicke ergibt sich auch für Patienten mit hohen Werten (bis -8 dpt) eine größere Sicherheit als mit einem Flap-Verfahren, wie z.B. LASIK oder Femto-LASIK.

Anwendungsbereich aller PRK-Verfahren:

  • Kurzsichtigkeit bis zu -6 dpt
  • Astigmatismus bis 5 dpt

Grenzbereich aller PRK-Verfahren:

  • Kurzsichtigkeit bis zu -8 dpt
  • Astigmatismus bis 6 dpt
  • Weitsichtigkeit bis 3 dpt

Erfahren Sie mehr Trans-PRK I SmartSurf ACE

Vorteile

  • Keine Berührung des Auges mit einem Instrument
  • Kein manueller Schnitt in die Hornhaut, kein Alkohol
  • Auch geeignet für Patienten, die Kontakt- oder Wassersport betreiben
  • Die komplette Behandlung wird mit dem Excimerlaser durchgeführt
  • Besonders glatter Hornhautabtrag für beste Sehqualität und schnellere Seherholung als nach klassischer PRK
  • Kostengünstig und sicherer als klassische PRK-Methoden
  • Höchste Schnelligkeit für kürzeste Behandlungsdauer
  • Mehr Sicherheit durch 7-D-Eyetracker
  • Exaktere Berechnung des Abtragungsprofils durch einzigartige Kombination aus Aberrometrie und Topographie

Nebenwirkungen

  • Wie jede Oberflächenbehandlung birgt auch diese ein höheres Infektionsrisiko als Femto-LASIK oder SMILE
  • Nach der Augenlaserbehandlung werden Sie ca. 1 bis 2 Tage Schmerzen haben, bis sich das Epithel regeneriert hat
  • Während dieser Tage müssen Sie zur Schmerzlinderung schützende Kontaktlinsen tragen
  • Insgesamt dauert die Seherholung 2 bis 3 Wochen, also deutlich länger als nach Femto-LASIK oder SMILE
  • Nach einer TransPRK können auch länger trockene Augen auftreten als nach ReLEx SMILE

Augenlasern mit LASIK

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Da ein Excimerlaser nur an der Hornhautoberfläche eingesetzt werden konnte, das Abpräparieren der Oberfläche, wie es beim Lasern der Augen mit der PRK geschah, aber mit sehr großen Schmerzen und Risiken verbunden ist, wurde an einem neuen Verfahren geforscht. Die Idee: Die obere Hornhautschicht unterhalb des schmerzempfindlichen Hornhautepithels bis auf einen kleinen Steg abzutrennen und diese wie einen Deckel zur Seite zu klappen. Anschließend kam der MEL60, ein Vorgänger des heute sehr verbreiteten ophthalmologischen Excimerlasers zum Einsatz, um die Hornhaut im tieferen Stroma abzutragen und so die Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Diese neue Augenlaserbehandlung nannte sich Laser in situ Keratomileusis, Formgebung im Innern der Hornhaut mittels Laser (altgriechisch Κερατων Hornhaut; Μιλευσισ Formgebung), kurz LASIK, und wurde erstmals 1989 von Prof. I. Pallikaris an der Universität Kreta in Griechenland durchgeführt. Diese Augenlasermethode hat eine recht flache Lernkurve für Augenärzte, dadurch wird sie auch von Augenärzten angeboten, die wenig oder keine anderen Augenoperationen durchführen. Im Falle einer Komplikation könnte das für den Patienten von Nachteil sein.

Bis heute wurden mehrere Millionen LASIK-Behandlungen durchgeführt. 90% der Patienten sind mit dem Ergebnis zufrieden, 10% leiden unter den Nebenwirkungen des Flaps.

Das größte Risiko ist der Flapschnitt mit dem Mikrokeratom. Bei der LASIK wird der Hornhautdeckel mit einem Mikrokeratom geschnitten. Dadurch besteht die Gefahr eines Fehlschnittes, der frühestens 4 Wochen später zu korrigieren ist.

Weitere flapbedingte Risiken Der Hornhautdeckel (Flap) wächst nach dem Eingriff nicht richtig an. Die Schnittfläche wird durch Adhäsion gehalten. Eine Vernarbung erfolgt nur an den Schnitträndern. So ist der Flap auch nach Jahren, z.B. für eine Re-LASIK leicht wieder anzuheben. Durch Einwirkungen von außen, z.B. bei Sportverletzungen, durch Haustiere oder Unfälle kann er jederzeit gelöst werden.

Alle LASIK-Verfahren erzeugen über 3 bis 6 Monate ein trockenes Auge. Das trockene Auge ist der häufigste Grund für eine Kontaktlinsenunverträglichkeit. Daher sollte nicht nur aus diesem Grund bei einer bestehenden Kontaktlinsenunverträglichkeit die ReLEx SMILE-Methode einer LASIK oder Femto-LASIK vorgezogen werden. Auch, wenn später im Leben wieder Kontaktlinsen getragen werden müssen, z. B. bei Alterssichtigkeit, ist dies natürlich aufgrund der Stabilität nach einer ReLEx-SMILE-Operation unbedenklich möglich.

Anwendungsbereich:

  • Kurzsichtigkeit bis -8,00 dpt
  • Weitsichtigkeit bis +3 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis 5 dpt

Grenzbereich:

  • Kurzsichtigkeit bis -10,00 dpt
  • Weitsichtigkeit bis +4 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis 6 dpt

Erfahren Sie mehr zur LASIK

Vor- und Nachteile der LASIK

Vorteile

  • Wenig Schmerzen während des Laservorgangs
  • Langjährig etabliertes Augenlaserverfahren
  • In der Regel gutes Sehergebnis
  • Wenig anspruchsvoll für den Chirurgen

Nachteile

  • Schmerzhafter Flapschnitt mit dem Mikrokeratom
  • Gefahr eines Fehlschnittes
  • Unterblutung der Bindehaut
  • Abflachung der Hornhaut, Blackout des Auges und erhöhter Augendruck bei manchen Lasern
  • Trockene Augen bis 6 Monate nach dem Eingriff, daher schlecht bei Kontaktlinsenunverträglichkeit
  • Licht- und Blendeffekte
  • Flapbedingte Risiken: Verrutschen, Abtrennung des Flaps, Flapfalten, Gefahr von Kindfingerverletzungen
  • Gefahr einer Hornhautschwächung (Keratektasie)
  • Nicht geeignet, wenn Sie Kontaktsportarten betreiben
  • Wichtig: zwei Wochen nach der OP bitte weder schminken, noch abschminken

Femto-LASIK: sicherer als LASIK, aber weiterhin mit Flap

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Mit der Einführung des Femtosekundenlasers in die refraktive Chirurgie wurde 2004 auch die Femto-LASIK zum ersten Mal durchgeführt. Die Bezeichnung Femto-LASIK ist etwas irreführend, wird doch die eigentliche Korrektur der Hornhaut auch bei diesem Augenlaserverfahren mit dem Excimerlaser durchgeführt. Der Femtosekundenlaser präpariert nur den Flap, also den Hornhautdeckel. Das Gute daran ist, dass dabei keine Klinge mehr eingesetzt werden muss und das Augen lasern mit der Femto-LASIK etwas sicherer ist, als die LASIK mit dem Mikrokeratom. Fehlschnitte sind korrigierbar, da der Femtolaser keine glatten Schnitte produziert, sondern Gasbläschen im Gewebe hinterlässt, zwischen denen Gewebebrücken stehenbleiben. Werden diese nicht durchtrennt, lösen sich die Bläschen auf und das Gewebe ist so stabil wie vorher. Mit der Femto-LASIK können Fehlsichtigkeiten präziser als mit der LASIK ausgeglichen werden. Wellenfrontgeführte Verfahren eignen sich hauptsächlich zur Nachkorrektur eines schlechten Laserergebnisses. Wellenfrontoptimierte Verfahren hingegen eignen sich auch für den Ersteingriff.

Flapbedingte Risiken Der Hornhautdeckel (Flap) wächst nach dem Eingriff nie mehr so fest an wie vorher. Die Schnittfläche wird lediglich durch Adhäsion gehalten. Eine Vernarbung erfolgt nur an den Schnitträndern. So ist der Flap auch nach Jahren, z.B. für eine Re-LASIK, leicht wieder anzuheben. Durch Einwirkungen von außen, z.B. bei Sportverletzungen, durch Haustiere oder Unfälle kann er jederzeit gelöst werden. Es ist bekannt, dass die Ränder nach einer Femto-LASIK stabiler vernarben, als nach einer LASIK.

Bei einer bestehenden Kontaktlinsenunverträglichkeit sollte die ReLEx SMILE-Methode der Femto-LASIK vorgezogen werden, weil alle LASIK-Verfahren ein trockenes Auge über drei bis sechs Monate verursachen können. Das trockene Auge ist der häufigste Grund für eine Kontaktlinsenunverträglichkeit. Auch wenn später im Leben wieder Kontaktlinsen getragen werden müssen, z. B. bei Alterssichtigkeit, ist dies natürlich aufgrund der Stabilität nach einer ReLEx-SMILE-Operation unbedenklich möglich.

Anwendungsbereich:

  • Kurzsichtigkeit bis -8,00 dpt
  • Weitsichtigkeit bis +4 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis 5 dpt

Grenzbereich:

  • Kurzsichtigkeit bis -10,00 dpt
  • Weitsichtigkeit bis +4 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis 6 dpt

Erfahren Sie mehr zur Femto-LASIK

Die Wellenfront-geführte Femto-LASIK zur Korrektur von Laserfehlern

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Mit Abberrometrie-gemessenen Daten wird eine regelrechte persönliche „Landkarte” der Hornhaut erstellt (Hornhaut-Topografie), auf deren Basis der Excimerlaser eine noch genauere und maßgeschneiderte Korrektur durchführen kann, um Laserfehler auszugleichen.

Wellenfront-optimierte Verfahren hingegen sind schon beim Ersteinsatz des Lasers sinnvoll.

Vor- und Nachteile der Femto-LASIK

Vorteile

  • Weniger schmerzhaftes Verfahren als LASIK
  • Klingenfreies Verfahren
  • Wenig anspruchsvoll für den Chirurgen
  • Etabliertes Augenlaserverfahren
  • In der Regel gutes Sehergebnis

Nachteile

  • Bei manchen Lasern: Abflachung der Hornhaut, Blackout des Auges und erhöhter Augendruck
  • Trockene Augen bis 6 Monate nach dem Eingriff
  • schlecht bei Kontaktlinsenunverträglichkeit
  • Licht- und Blendeffekte
  • Flapbedingte Risiken: Verrutschen, Abtrennung des Flaps, Flapfalten, Gefahr von Kindfingerverletzungen
  • Gefahr einer Hornhautschwächung (Keratektasie)
  • Nicht geeignet, wenn Sie Kontaktsportarten betreiben
  • Wichtig: Bitte zwei Wochen nach der OP weder schminken, noch abschminken

NEU: Interviews zum Thema Augenlasern mit Nina Ruge

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ReLEx SMILE: sanftes Augenlasern ohne Flap – auch bei Kontaktlinsenunverträglichkeit

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Die modernste Form des Augenlaserns: ReLEx SMILE ist das erste schmerzfreie Verfahren ohne Flap

ReLEx SMILE ist das erste schmerzfreie Verfahren ohne Hornhautdeckel (Flap). Es wurde in Kooperation mit der Fa. Carl Zeiss Meditec entwickelt und 2007 erstmals durchgeführt. Im Gegensatz zu früheren Augenlaserverfahren kommt ausschließlich ein Femtosekundenlaser zum Einsatz, der VISUMAX von Zeiss. Die Besonderheit von ReLEx SMILE besteht darin, dass die Korrektur der Fehlsichtigkeit im Innern der Hornhaut erfolgt, indem der Femtosekundenlaser ein Hornhautlentikel präpariert. Dieses wird im nächsten Schritt vom Operateur unter dem OP-Mikroskop durch eine 2 mm kleine Öffnung vorsichtig entfernt. Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre Augen mit ReLEx SMILE lasern zu lassen, sollten Sie unbedingt einen erfahrenen Operateur auswählen, denn die Erfahrung des Operateurs spielt bei dieser Augenlaserbehandlung eine deutlich größere Rolle als bei den anderen Lasermethoden. Dafür ist sie sicherer, erzeugt keine trockenen Augen und ist daher hervorragend bei Kontaktlinsenunverträglichkeit geeignet.

Die wichtigsten Vorteile sind sowohl die intraoperative, als auch die langfristige Sicherheit und Schmerzfreiheit. Die oberste Hornhautschicht bleibt beim Augenlasern intakt, das Auge stabil. Es ist nur ein kleiner Schnitt notwendig, um das Lentikel zu entfernen, dabei werden deutlich weniger Hornhautnerven durchtrennt als bei einem Verfahren mit Flap, wie LASIK oder Femto-LASIK. Flapbedingte Risiken und Nebenwirkungen kommen nicht mehr vor.

Anwendungsbereich bei uns:

  • Kurzsichtigkeit (Sphäre) -1,00 bis -10,00 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis 5,00 dpt
  • Sphärisches Äquivalent: -0,75 bis -10,00 dpt

Erfahren Sie mehr zu ReLEx SMILE

Vor- und Nachteile von ReLEx SMILE

Vorteile

  • Es wird nur ein Femtosekundenlaser eingesetzt, der VisuMax (Zeiss)
  • Sein anatomisch geformtes Kontaktglas flacht die Hornhaut nicht ab, der Druck auf das Auge wird nicht erhöht
  • Keine Schmerzen während und nach dem Augenlasern
  • Die oberste Hornhautschicht bleibt nahezu intakt
  • Kein Flap, nur ein 2–4 mm Schnitt
  • Sicherer als (Femto-)LASIK
  • Geringere Gefahr einer Hornhautschwächung als bei Verfahren mit Flap (Keratektasie)
  • Keine Gefahr von Kindfingerverletzungen (z.B. bei Unfällen)
  • Kaum trockene Augen nach der Behandlung
  • Ideal bei Kontaktlinsenunverträglichkeit
  • Sehergebnis vergleichbar mit (Femto-)LASIK
  • Kaum Vorsichtsmaßnahmen, Sport und Duschen am selben Tag
  • Das Schminken und Abschminken ist bereits am Tag nach der OP erlaubt

Nachteile

  • Bisher (noch) nicht für Weitsichtigkeit geeignet
  • Die Erfahrung und das Geschick des Operateurs spielen eine entscheidende Rolle
  • Nicht jeder Femtosekundenlaser ist gleich. Daher haben wir bei uns extra einen Physiker in Vollzeit angestellt, der individuelle Nomogramme erstellt.

Augen lasern: Erfahrungsbericht eines RP-Redakteurs

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Auge gelasert in 26 Sekunden! Christian Schwerdtfeger, Redakteur der Rheinischen Post aus Düsseldorf, hat ein Jahr recherchiert, bis er sich zu diesem Schritt entschieden hat. Dabei hat er sich vor allem mit den Risiken beschäftigt. In ReLEx SMILE hat er die Methode und in Dr. Breyer aus Düsseldorf den Operateur seiner Wahl gefunden: „Ich habe mich bewusst für eine inhabergeführte Praxis in Düsseldorf entschieden, bei der ich sicher sein konnte, dass ich noch vom Chef persönlich behandelt werde und ich im Notfall nicht weit fahren muss, um mich untersuchen zu lassen.“ Warum er sich eigentlich die Augen lasern ließ? Ganz einfach: Die Brille sei ihm lästig gewesen, weil sie ihn eingeschränkt habe. Das sei nun endlich anders. Lesen Sie seinen Erfahrungsbericht in der Rheinischen Post vom 23. Mai 2018 in unserem Blogposting oder schauen Sie sich sein Video an.

Das sagen Patienten über das ReLEx SMILE Augenlasern

Radrennfahrer Ben Zwiehoff (MTB) beim Cross-Countryrennen.
Ben Zwiehoff, deutscher Vizemeister Mountainbike in der Disziplin Crosscountry.

„Ein LASIK-Flap kam für mich als Sportler nicht infrage, deshalb habe ich die ReLEx SMILE gewählt. – Mir geht es wahnsinnig gut. Ich sehe alles klar und in „Full HD“. Ich bin wirklich sehr froh, den Schritt gewagt zu haben und würde es jedem empfehlen.“

– Ben Zwiehoff

Erfahren Sie mehr in unserem Blogposting.

12 Jahre SMILE

Ende 2019 gab es das Augenlaserverfahren Small Incision Lenticule Extraction, kurz SMILE genannt, bereits seit 12 Jahren. 2012 hat Dr. Breyer seine ersten Patienten mit diesem schmerzfreien Verfahren ohne Flap mit Erfolg gelasert. Welche Erfahrungen er gemacht hat und wie er dazu beitrug, die Methode zu verbessern, das lesen Sie in seinem Fachartikel im Journal Cataract & Refractive Surgery Today Europe (CRSTE) zu dem Thema. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogposting.

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Erfahren Sie mehr über ReLEx SMILE

Ich kann Dr. Breyer und sein Team mit bestem Gewissen weiterempfehlen

„Meine Relex-Smile-OP ist jetzt fast 4 Wochen her, und ich brauche keine Brille mehr wegen Kurzsichtigkeit zu tragen. Die OP selbst ist völlig schmerzfrei. Nur die Lidspangen sind etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man einen starken Blinzelreflex hat, aber dies lässt dann während der OP nach. Auch ist der Moment, an dem das Lentikel entfernt wird komisch, weil man als Patient etwas mitarbeiten muss, weil man das Auge gerade halten muss. Dies könnte als unangenehm empfunden werden, ist aber völlig schmerzfrei. Hier empfehle ich den Anti-Stress-Ball anzunehmen, den man angeboten bekommt. Das Herumdrücken entspannt wirklich. Die OP ist schon so standardisiert, dass sie genau so abläuft, wie man es in den Videos im Internet sehen kann. Und pro Auge dauert die komplette OP wirklich nur 5 Minuten, und schon direkt danach kann man wirklich ohne Brille sehen, wenn auch mit Milchglaseffekt. Deshalb ist die Begleitperson auch notwendig.
Schon 1 Tag später wird es besser, und 1 Woche später wird es noch klarer. Das ist wie beim Fernseher mit HD Ready, Full HD usw. Ich konnte schon nach einem Tag wieder genügend sehen zum Radfahren und Autofahren. Und sollten Komplikationen außerhalb der Öffnungszeiten auftreten, bekommt man noch die Handynummern der Ärzte für diese Notfälle. Man ist also nicht darauf angewiesen zur nächsten Notfallambulanz oder Augenklinik zu fahren.“

★ ★ ★ ★ ★ via Google

Jetzt beraten lassen bei Dr. Detlev Breyer, Focus-Top-Mediziner

Wenn Sie Ihre Augen lasern lassen möchten, um unabhängig von Brille oder Kontaktlinsen zu werden, dann vereinbaren Sie gerne einen Termin zur unverbindlichen Erstberatung oder zur Voruntersuchung bei Dr. Detlev R.H. Breyer, Focus-Top-Mediziner. Per Telefon, E-Mail oder online via doctolib.de. Gerne rufen wir Sie auch zurück. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

Alle Augenlaserverfahren Schritt-für-Schritt

Wir haben Ihnen alle Laserverfahren Schritt-für-Schritt mit Grafiken dargestellt – vergleichen Sie selbst. Die wichtigsten Unterschiede sind diese:

Laserverfahren Schmerzen Risiko Sehqualität
PRK
TransPRK
LASIK
Femto-LASIK
ReLEx SMILE
  • PRK, LASEK, Epi-LASIK: Abpräparieren des Epithels, Korrektur der Fehlsichtigkeit an der Oberfläche mittels Excimerlaser, 3 bis 5 Tage postoperative Schmerzen, Seherholung 4 bis 6 Wochen, höheres Infektionrisiko.
  • Trans-PRK SmartSurf: Berührungsloser Abtrag des Epithels und Korrektur der Fehlsichtigkeit an der Oberfläche mittels Schwind Excimerlaser, 1 bis 2 Tage postoperative Schmerzen, Seherholung 2 bis 3 Wochen, höheres Infektionrisiko.
  • LASIK: Korrektur mittels Excimerlaser im Stroma, schmerzhafter Flapschnitt mit dem Mikrokeratom, höheres intra- und postoperatives Risiko aufgrund des Flapschnittes mit einem Mikrokeratom, nicht geeignet für trockene Augen.
  • Femto-LASIK: Korrektur mittels Excimerlaser im Stroma, höheres postoperatives Risiko aufgrund des Flaps, Flapschnitt mit einem Femtosekundenlaser, daher weniger intraoperative Risiken als die LASIK, nicht geeignet für trockene Augen.
  • ReLEx SMILE: Korrektur im Stroma mittels Femtosekundenlaser. Keine Schmerzen, kein Flap, nur eine kleine Öffnung, deutlich geringeres Risiko, bestens geeignet bei Kontaktlinsenunverträglichkeit.

Die PRK Schritt-für-Schritt

  • PRK-Augenlasern Schritt 1: Die oberste Schicht der Hornhaut, das Epithel, wird mit einer Alkohollösung vorpräpariert und anschließend mechanisch entfernt. Bei der Trans-PRK entfällt dieser Schritt.

    PRK Augenlasern Schritt 1

    Die oberste Schicht der Hornhaut, das Epithel, wird mit einer Alkohollösung vorpräpariert und anschließend mechanisch entfernt. Bei der Trans-PRK entfällt dieser Schritt.

  • PRK Augenlasern Schritt 2: Anschließend verdampfen Lichtpulse des Excimerlasers einzelne Bereiche der freigelegten Hornhaut, während der Patient einen Lichtpunkt fixiert. Es entstehen unangenehme Gerüche.

    PRK Augenlasern Schritt 2

    Anschließend verdampfen Lichtpulse des Excimerlasers einzelne Bereiche der freigelegten Hornhaut, während der Patient einen Lichtpunkt fixiert. Es entstehen unangenehme Gerüche.

  • Schritt 3: Nach der PRK-Behandlung bleibt die Hornhaut ohne Schutzschicht, Schmerzen dauern 3 bis 4 Tage.

    PRK Augenlasern Schritt 3

    Nach der PRK-Behandlung bleibt die Hornhaut ohne Schutzschicht, Schmerzen dauern 3 bis 4 Tage, währenddessen ist das Infektionsrisiko erhöht.

Die (Trans)-PRK Schritt-für-Schritt

  • TransPRK Augenlasern Schritt 1
Die Lichtpulse des Excimerlasers verdampfen erst das Hornhautepithel und anschließend einzelne Bereiche der darunter liegenden Hornhaut, während der Patient einen Lichtpunkt fixiert und ein 7D-Eyetracker den Laservorgang überwacht.

    TransPRK Augenlasern Schritt 1

    Die Lichtpulse des Excimerlasers verdampfen erst das Hornhautepithel und anschließend einzelne Bereiche der darunter liegenden Hornhaut, während der Patient einen Lichtpunkt fixiert und ein 7D-Eyetracker den Laservorgang überwacht.

  • TransPRK Augenlasern Schritt 1 
Vergrößerung und Seitenansicht: Rechts sieht man, dass der Laser erst die oberste Schicht, das Epithel, entfernt und anschließend das darunter liegende Hornhautgewebe formt.

    TransPRK Augenlasern Schritt 1

    (Vergrößerung und Seitenansicht): Rechts sieht man, dass der Laser erst die oberste Schicht, das Epithel, entfernt und anschließend das darunter liegende Hornhautgewebe formt.

  • TransPRK Augenlasern Schritt 2
Nach der TransPRK-Behandlung ist die Hornhaut ohne Schutzschicht, deshalb muss eine schützende Kontaktlinse getragen werden. Schmerzen dauern 1 bis 2 Tage, währenddessen ist das Infektionsrisiko erhöht.

    TransPRK Augenlasern Schritt 2

    Nach der TransPRK-Behandlung ist die Hornhaut ohne Schutzschicht, deshalb muss eine schützende Kontaktlinse getragen werden. Schmerzen dauern 1 bis 2 Tage, währenddessen ist das Infektionsrisiko erhöht.

Die LASIK Schritt-für-Schritt

  • LASIK-Grafik: Der Flapschnitt wird mit einem Mikrokeratom bis auf eine kleine Verbindung abgehobelt und durchtrennt dabei Hornhautnerven. Dadurch entsteht ein trockenes Auge.

    LASIK Schritt 1

    Der Flapschnitt wird mit einem Mikrokeratom bis auf eine kleine Verbindung abgehobelt und durchtrennt dabei Hornhautnerven. Dadurch entsteht ein trockenes Auge.

  • LASIK-Grafik, Schritt 2:
Der Flap wird wie ein Deckel aufgeklappt.

    LASIK Schritt 2

    Der Flap wird wie ein Deckel zur Seite aufgeklappt.

  • LASIK-Grafik, Schritt 3:
Lichtpulse des Excimerlasers verdampfen einzelne Bereiche der freigelegten Hornhaut.

    LASIK Schritt 3

    Lichtpulse des Excimerlasers verdampfen einzelne Bereiche der freigelegten Hornhaut. Es entstehen unangenehme Gerüche.

  • LASIK-Grafik, Schritt 4:
Der Flap wird zurückgeklappt. Er vernarbt an den Rändern, wächst aber nie mehr richtig fest.

    LASIK Schritt 4

    Der Flap wird zurückgeklappt. Er vernarbt an den Rändern, wächst aber nie mehr richtig fest.

Die Femto-LASIK Schritt-für-Schritt

  • Femto-LASIK Schritt 1
Der Femtosekundenlaser präpariert den Flap.

    Femto-LASIK Schritt 1

    Der Femtosekundenlaser präpariert den Flap und durchtrennt dabei auch Hornhautnerven. Dadurch entsteht ein trockenes Auge.

  • Femto-LASIK-Grafik, Schritt 2:
Der Flap wird wie ein Deckel aufgeklappt.

    Femto-LASIK Schritt 2

    Der Flap wird wie ein Deckel zur Seite aufgeklappt.

  • LASIK-Grafik, Schritt 3:
Lichtpulse des Excimerlasers verdampfen einzelne Bereiche der freigelegten Hornhaut.

    Femto-LASIK Schritt 3

    Lichtpulse des Excimerlasers verdampfen einzelne Bereiche der freigelegten Hornhaut.

  • LASIK-Grafik, Schritt 4:
Der Flap wird zurückgeklappt. Er vernarbt an den Rändern, wächst allerdings nicht mehr richtig fest.

    Femto-LASIK Schritt 4

    Der Flap wird zurückgeklappt. Er vernarbt an den Rändern, wächst allerdings nicht mehr richtig fest.

ReLEx SMILE Schritt-für-Schritt

  • ReLEx SMILE Schritt 1
Der Femtosekundenlaser erzeugt ein Lentikel im Innern der Hornhaut. Die Oberfäche der Hornhaut bleibt intakt.

    ReLEx SMILE Schritt 1

    Der Femtosekundenlaser erzeugt ein Lentikel im Innern der Hornhaut. Die Oberfäche der Hornhaut bleibt intakt.

  • ReLEx SMILE Schritt 2
Dann schneidet der Laser eine Öffnung von 2-4 mm in die Hornhautoberfläche.

    ReLEx SMILE Schritt 2:

    Dann schneidet der Laser eine Öffnung von 2-4 mm in die Hornhautoberfläche.

  • ReLEx SMILE Schritt 3
Der Operateur präpariert das Lentikel und zieht es durch die Öffnung heraus.

    ReLEx SMILE Schritt 3:

    Der Operateur löst das Lentikel und zieht es durch die Öffnung heraus. Das Auge bleibt stabil.

  • Feder (als Symbol des sanften Augenlaserns)

    ReLEx & SMILE ...

    Schmerzfrei und sehr sicher. Genießen Sie Ihre neue Sehkraft und den hohen Komfort!

Das sagen unsere gelaserten Mitarbeiter

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Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich von Dr. Breyer lasern lassen, nachdem sie immer wieder die Begeisterung der Patienten erlebt hatten. Seitdem es ReLEx SMILE gibt, entschieden sich alle für dieses Verfahren.

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Schnelltest: Sind Sie für das Augenlasern geeignet?

Geeignet

  • Stabile Brillenwerte in den letzten beiden Jahren
  • Sie sind volljährig
  • Ihre Hornhaut ist ausreichend dick
  • Ihre Augen sind gesund
  • Sie sind körperlich gesund
  • Sie haben sich über alle Methoden informiert
  • Sie haben realistische Erwartungen bzgl. Nutzen und Grenzen des Eingriffs
  • Sie kennen einen Operateur, der alle Methoden beherrscht

Nicht geeignet

  • Augenerkrankungen (z.B. grauer Star, Hornhauterkrankungen)
  • Zu dünne Hornhaut/Hornhautverdünnung
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Schwangerschaft oder Stillzeit
  • Unrealistische Erwartungen bzgl. Nutzen und Grenzen des Eingriffs
  • Zu hohe Dioptrienwerte
  • Zu große Pupille

Augenlasern – die Eignungs- und Ausschlusskriterien

Der von der Kommission für Refraktive Chirurgie (KRC) festgelegte Anwendungsbereich hängt von verschiedenen Faktoren ab, die im Rahmen einer Voruntersuchung genau kontrolliert werden müssen.

Alter von mindestens 18 Jahren

Da die Fehlsichtigkeit bei jungen Menschen noch fortschreitet, ist eine Augenlaserbehandlung vor Vollendung des 18. Lebensjahres nicht angezeigt, da die Gefahr einer Regression besteht, d.h. das Sehergebnis würde sich wieder verschlechtern.

Hornhautdicke

Ein wichtiges Kriterium ist die Hornhautdicke. Grundsätzlich gilt, dass nach der Behandlung eine Restdicke von 250 µm verbleiben sollte. Bei flapbasierten Verfahren wie LASIK oder Femto-LASIK wird die Restdicke nach Abzug die Flapdicke und die maximale Tiefe der abzutragenden Hornhaut berechnet. Eine zu dünne Hornhaut und zu hohe Brillenwerte sind Ausschlusskriterien. Bedenken Sie, dass die Hornhaut die Stabilität des Auges gewährleisten und dem Druck, der von innen auf ihr lastet, standhalten muss. Eine zu dünne Hornhaut nach dem Augenlasern birgt die Gefahr der sogenannten Keratektasie, einer Instabilität der Hornhaut, die zu einer Vorwölbung führt.

Pupillengröße

Die Größe der Pupille ist ein wichtiges Kriterium für oder gegen eine Augenlaserbehandlung. Je größer die Pupille, desto größer ist das Risiko, dass es vor allem in der Dämmerung zu Blendeffekten kommt, weil das Licht auch durch den nicht optimal korrigierten Bereich der Hornhaut fällt und daher nicht genau auf der Netzhaut gebündelt wird.

„Keine Sorge, wir beherrschen auch Alternativen zum Augenlasern, z.B. implantierbare Kontaktlinsen oder andere Linsenverfahren. Daher beraten wir Sie unabhängig, optimal und individuell.“

Focus-Top-Mediziner Dr. Detlev Breyer

Stabile Brillenwerte seit mind. 1 Jahr

Nur, wenn die Fehlsichtigkeit stabil ist, ist eine Laserbehandlung erfolgversprechend. Wechselnde Brillenwerte (vor dem Einsetzen der Alterssichtigkeit) könnten ein Hinweis auf eine Hornhautschwächung, bzw. auf einen sogenannten Keratokunus sein. Dabei wölbt sich die Hornhaut des Auges aufgrund einer Gewebsschwäche konusförmig immer stärker vor. Wird dennoch eine Augenlaserbehandlung durchgeführt, so beschleunigt diese den Krankheitsverlauf. Oft ist im Spätstadium eines Keratokonus eine Hornhauttransplantation notwendig. Diese Erkrankung muss durch geeignete Diagnostik, z.B. das Belin-Ambrosio-Chart ausgeschlossen werden.

Keine Augenerkrankungen

Nur gesunde Augen sind für eine Augenlaserbehandlung geeignet. Ein grauer Star oder Hornhauterkrankungen sind definitiv Ausschlusskriterien. Für die Augenlaserverfahren LASIK und Femto-LASIK sind zudem trockene Augen ein Ausschlusskriterium, weil diese Verfahren die Symptome meist noch verstärken. Eine Ausnahme ist ReLEx SMILE, da hier nur ein Minischnitt von 2–4 mm erfolgt. Dieser wirkt sich nicht auf die Regulierung des Tränenfilms aus.

„Eine Metastudie von Masters J. et al. aus dem Jahr 2017 hat gezeigt, dass das Augenlasern sicherer ist als das jahrelange Tragen von Kontaktlinsen.“

Dr. Breyer

Welches sind die Risiken des Augenlaserns im Vergleich zu Kontaktlinsen?

Keine Operation ist frei von Risiken, auch nicht das Augenlasern. Ist die Infektionsrate einer Hornhautentzündung, die durch Mikroben hervorgerufen wird (mikrobielle Keratitis), auch geringer als nach 5jährigem Tragen weicher Kontaktlinsen, so besteht immer ein geringes Restrisiko. Kommen Sie vorbei. Wir klären Sie gerne ausführlich und ohne Zeitbudget auf.

Augenlaserspezialist Dr. Breyer im Gespräch mit RP-Online

Screenshot des Artikels über Dr. Breyer in der RP-Online.

Die Erfahrung Ihres Operateurs bedeutet für Sie als Patient ein großes Plus an Sicherheit beim Augenlasern. Dr. Detlev Breyer, Augenchirurg an den Düsseldorfer Schadow Arkaden, überzeugt nicht nur Patienten, sondern auch Redakteure durch die Ruhe und Gelassenheit, mit der er operiert. Mehr darüber lesen Sie in dem Artikel über Dr. Breyer im 'Stadtgespräch' in diesem Blogposting.

„Nach gut 40.000 OPs ist man einfach nicht mehr aufgeregt. Erfahrung und Routine machen viel wett,“ sagt er gelassen.

RP-Online

Augenlasern bei Kurzsichtigkeit: Welches Verfahren passt am besten zu Ihnen?

Augenlasern bei Kurzsichtigkeit (Myopie): Welches Verfahren passt zu Ihnen? Wir stellen Ihnen die Verfahren vor und erläutern Ihnen Vorteile und Nebenwirkungen.

mehr erfahren ›

Augenlasern bei Alterssichtigkeit – Dr. Breyers Steckenpferd

Ist Augenlasern bei Alterssichtigkeit möglich?

Alterssichtigkeit unterscheidet sich von Kurz-, Weit- oder Stabsichtigkeit durch seine Ursache: Im Laufe unseres Lebens wird die Linse des Auges unflexibler und kann die Brechkraft des Auges nicht mehr richtig an die Nähe anpassen (akkommodieren). Spürbar wird das ungefähr ab Mitte 40, dann werden die meisten Menschen zunehmend weitsichtig. Da die Flexibilität der Augenlinse nicht wiederherstellbar ist, gibt es moderne Augenlasermethoden, um trotz Alterssichtigkeit unabhängig von einer Lese- oder Gleitsichtbrille zu bleiben: den Überblendvisus durch das Presbyond Augenlasern oder als Alternativen die PresbyMAX-Verfahren, das Verfahren von Dr. Breyer nach der PRESBY EDOF-DUS-FORMEL sowie die Monovision. Mehr dazu lesen Sie im Kapitel Augenlasern bei Alterssichtigkeit.

Zum Kapitel 'Augenlasern bei Alterssichtigkeit'

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Augenlasern nach dem Prinzip der Monovision und des Überblendvisus

  • Teaserfoto Monovision

    Die Monovision

    Die Monovision per minimalinvasiver Augenlaser- oder Linsen-OP.

    • simulierbar vor der OP
    • realisierbar mit Linsen…
    • …oder mittels Augenlasern

    mehr erfahren ›

  • Teaserfoto Augenlasern bei Alterssichtigkeit

    Presbyond Augenlasern

    Augenlasern statt Lesebrille. Diese Verfahren bieten wir Ihnen an:

    • Presbyond nach dem Prinzip des 'Überblendvisus'
    • oder drei Varianten von PresbyMAX
    • sichere und schmerzfreie Operationen

    mehr erfahren ›

Die Voruntersuchung vor dem Augenlasern ist entscheidend für den OP-Erfolg

Vor jeder Augenlaseroperation untersuchen wir sehr gründlich, ob Augenlasern bei Ihnen möglich ist. Diese dauert bei uns ca. 3 bis 4 Stunden. Die Voruntersuchung ist extrem wichtig für die exakte Operationsplanung. In Zusammenarbeit mit dem Forschungsnetzwerk IVCRC.net der Uni Heidelberg nutzen wir die Ergebnisse der Voruntersuchung im Rahmen unseres Qualitätsmanagements, um unsere Laserergebnisse kontinuierlich zu verbessern. Deshalb haben wir eine deutlich unterdurchschnittliche Folgeoperationsquote von nur 0,3 Prozent. Dies ist im internationalen Vergleich hervorragend. Gut zu wissen: Wir führen grundsätzlich mehr Untersuchungen durch, als von der Kommission für Refraktive Chirurgie (KRC) gefordert sind. Das gibt Ihnen und uns mehr Sicherheit.

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Vereinbaren Sie einen Termin zur kostenlosen Erstberatung

Wenn Sie sich für bestes Sehen ohne Brille interessieren, dann vereinbaren Sie gerne einen Termin zur unverbindlichen Erstberatung oder zur Voruntersuchung bei Dr. Detlev R.H. Breyer, Focus-Top-Mediziner. Per Telefon, E-Mail oder online via doctolib.de. Gerne rufen wir Sie auch zurück. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

ReLEx SMILE Augenlasern
So effektiv wie LASIK, nur viel schonender für Ihre Augen

Dr. Breyer war 2011 unter den ersten 10 SMILE-Anwendern und hat über 3.200 SMILE-OPs durchgeführt.

  • schonende, schmerzfreie Korrektur von Kurz- und Stabsichtigkeit
  • bei Kontaktlinsenproblemen o. trockenen Augen
  • Schminken am Tag nach der OP möglich

mehr erfahren ›

Welche Laser sind für das Augenlasern aktuell?

Beim Augenlasern zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten an der Hornhaut werden in der Regel zwei Arten von Lasern eingesetzt: Excimerlaser und Femtosekundenlaser.

Excimerlaser verdampfen das Gewebe

Der Schwind Amaris 1050RS Excimerlaser
Der Schwind Amaris 1050RS Excimerlaser © Schwind Eye Tech Solutions

Funktion: Excimerlaser sind Gaslaser, die elektromagnetische Strahlung im ultravioletten Wellenlängenbereich erzeugen können. Zu den aktuellen Modellen zählen z.B. der MEL 80 von der Firma Zeiss, der Strahlung mit einer Wellenlänge von 193 nm bei einer Frequenz von 250 Hz erzeugt, oder das Nachfolgemodell MEL 90 mit einer Frequenz von 250 bis 500 Hz. Demgegenüber arbeitet der SCHWIND AMARIS 1050RS Excimerlaser mit 1050 Hz und bietet damit eine unübertroffene Schnelligkeit: Für den Abtrag einer Dioptrie benötigt er im Schnitt ca. 1,3 Sekunden. Beim Gewebeabtrag mit einem Excimerlaser wird das Gewebe durch den Laserspot verdampft. Je geringer die Spotgröße, desto präziser der Abtrag. Das Gewebe um den Laserspot herum wird nur geringfügig erwärmt. Bei älteren Excimerlasermodellen können beim Laservorgang unangenehme Dämpfe und Gerüche entstehen. Daher verfügen diese Laser in der Regel über einen integrierten Rauchabzug.

Einsatzbereich: Ein Excimerlaser wird für den Gewebeabtrag bei der TransPRK, bei älteren PRK-Verfahren, bei der LASIK und der Femto-LASIK. Soll er Gewebe im Innern der Hornhaut entfernen, so muss das darüber liegende Gewebe zuvor ebenfalls mit dem Laser entfernt oder beiseite geklappt werden. Bei der LASIK und Femto-LASIK wird ein Hornhautdeckel (Flap) geschnitten und zur Seite geklappt.

Effektivität: Der Gewebeabtrag mit einem Excimerlaser kann auf Basis einer exakten Voruntersuchung sehr präzise erfolgen. Es sind auch wellenfrontgeführte Abtragungsprofile möglich, die kleinste Abweichungen der Hornhautoberfläche von einer optimalen Kugel ausgleichen, um eine noch bessere Sehqualität zu erzielen.

Sicherheit: Ein Schnitt mit einem Excimerlaser ist nicht mehr rückgängig zu machen, da einmal verdampftes Hornhautgewebe sich nicht mehr regeneriert. Um Fehlschnitte zu vermeiden und die Sicherheit beim Augenlasern zu erhöhen, verfügen moderne Excimerlaser über ein Eyetracking-System, mit dem die Augenbewegungen des Patienten genau verfolgt werden. Leichte Bewegungen können innerhalb bestimmter Toleranzen beim Abtrag berücksichtigt werden. Bewegt der Patient das Auge zu stark, wird der wird der Laservorgang unterbrochen bzw. abgebrochen. Der Eyetracker des Schwind Amaris 1050RS Excimerlasers trackt unwillkürliche Augenbewegungen in 7 Dimensionen und ist damit zurzeit führend im Markt.

Femtosekundenlaser produzieren Gasbläschen im Gewebe

Der Femtosekundenlaser VisuMAX von der Fa. Carl Zeiss Meditec.
VisuMax Femtosekundenlaser von Carl Zeiss Meditec

Funktion: Femtosekundenlaser senden Lichtpulse aus, deren Dauer im Femtosekundenbereich liegt. Eine Femtosekunde (fs) entspricht 10-15 Sekunden. Anders als ein Excimerlaser kann ein Femtosekundenlaser seine Laserpulse auch in einer genau berechneten Gewebstiefe freisetzen. Das darüber liegende Gewebe muss also nicht entfernt werden. Zu den fortschrittlichsten Modellen für den Einsatz in der refraktiven Hornhautchirurgie gehört der Femtosekundenlaser VisuMax der Firma Zeiss. Er erzeugt Strahlung mit einer Wellenlänge von 1043 nm. Die Pulsdauer beträgt 220 bis 580 fs bei einer Laserpulsrate von 500 kHz. Ein Femtosekundenlaser erzeugt keine Wärme, sondern winzige Gasbläschen im Innern des Gewebes. Bei einem Schnitt entstehen viele winzige Gasbläschen nebeneinander, zwischen denen kleine Gewebebrücken stehenbleiben. Erst, wenn der Operateur diese löst, ist das Schnitt durchgeführt und das Gewebe voneinander getrennt. Es entstehen weder unangenehmen Gerüche oder Geräusche.

Einsatzbereich: Ein Femtosekundenlaser wird eingesetzt, um beispielsweise den Flap bei einer Femto-LASIK zu schneiden. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen den Verfahren: Bei der LASIK wird der Flap mit dem Mikrokeratom geschnitten, bei der Femto-LASIK mit dem Femtosekundenlaser. Der VisuMax ist darüber hinaus der einzige Laser, mit dem das Augenlasern mit dem Verfahren ReLEx SMILE möglich ist. Dabei erzeugt der VisuMax ein exakt berechnetes Hornhautscheibchen (Lentikel) im Innern der Hornhaut, nach dessen Entnahme durch eine winzige Öffnung die Fehlsichtigkeit des Auges korrigiert ist. Auch Hornhautschnitte und die Präparation eines feinen Tunnels in der Hornhaut, in den Ringsegmente zur Stabilisierung der Hornhaut eingesetzt werden können, sind unter anderem mit dem VisuMax möglich.

Effektivität: Femtosekundenlaser werden seit 2004 beim Augenlasern eingesetzt. Zunächst als Ersatz für das Mikrokeratom, denn mit dem Femtosekundenlaser lassen sich dünnere Flaps schneiden als mit dem Mikrokeratom. Der Femtosekundenlaser VisuMax steht dem Excimerlaser an Präzision und Effektivität in nichts nach, das bestätigen inzwischen zahlreiche Studien. Spätestens seit der Einführung des ReLEx SMILE-Verfahrens weiß man auch, dass mit dem VisuMax ebenso exakte Abtragungs- bzw. Schnittprofile realisierbar sind, wie mit einem Excimerlaser und eine präzise Korrektur der Fehlsichtigkeit auf Basis einer exakten Voruntersuchung erlauben, auch wellenfrontoptimierte Abtragungsprofile.

Patienteninterface: Ein großer Vorteil des VisuMax ist sein anatomisch geformtes Kontaktglas. Es erzeugt deutlich weniger Druck auf das Auge, weil es sich der Kugelform des Auges anpasst. Dadurch kommt es nicht zu einem Blackout des Auges.

Sicherheit: Wurde eine Fläche mit einem Femtosekundenlaser präpariert, so sind dort zunächst einmal nur Gasbläschen entstanden. Erst, wenn die Gewebebrücken zwischen ihnen durchtrennt wurden, handelt es sich um einen echten Schnitt. Sollte ein Fehler passiert sein, so besteht die einfache Lösung darin zuzuwarten, bis die Gasbläschen absorbiert wurden. Ca. 4 Wochen später kann der Laservorgang wiederholt werden, als sei nichts geschehen. Fehlschnitte sind mit einem Femtosekundenlaser also nicht möglich, was vor allem im Vergleich zu einem Flapschnitt mit einem Mikrokeratom ein großes Plus an Sicherheit ist.

Erfahren Sie mehr zur Augenlaser-Technologie

Weiterführende Fachliteratur

Risk for microbial keratitis: Comparative metaanalysis of contact lens wearers and post-laser in situ keratomileusis patients.

Masters J, Kocak M, Waite A, in: J Cataract Refract Surg. 2017 Jan;43(1):67-73. PMID: 28317680
DOI: 10.1016/j.jcrs.2016.10.022

Vor- und Nachteile der modernen Augenchirurgie bei Myopie — PDF, 855,96 kB >

Breyer D.R.H., Kaymak H., Klabe K., Ax T., Hagen P.R., in: Tägliche Praxis, Tägliche Praxis 60, 637–651 (2018)