Kennen Sie die neue und sanfte Therapie bei Keratokonus?

Seit 2006 gehört die Behandlung des Keratokonus zu den Schwerpunkten von Dr. Breyer. So lange setzt er bereits das UV-Riboflavin-Crosslinking (CXL) ein. Das CXL kann ein Fortschreiten des Keratokonus nachweislich aufhalten. In Verbindung mit der schonenden Iontophorese (iCXL) oder durch den Einsatz eines Femtosekundenlasers wird die Behandlung nahezu schmerzfrei, weil das Hornhautepithel nicht mehr entfernt werden muss. Wir beraten Sie gerne.

Operateur Dr. Breyer mit Patientin

„Schnelle und kompetente Behandlung!“

Bewertung via jameda.de, 07.08.2016

Sie leiden unter einem Keratokonus? Welche Behandlung kommt für Sie infrage?

Bei der Entscheidung für die richtige Behandlung des Keratokonus spielen viele Faktoren eine Rolle. In dem von einer internationalen Expertengruppe entwickelten Behandlungschema gehören dazu:

  • Ihr Alter
  • Ihr Befund
  • Ihre Sehqualität mit Brille oder Kontaktlinsen
  • weitere Faktoren, wie z.B. Allergien, die sich auf die Augen auswirken

Ein erfahrener Augenarzt wie Dr. Breyer wird Ihnen nach einem Gespräch und einer gründlichen Untersuchung näher erläutern können, welche Behandlung bei Ihnen angezeigt wäre.

Dr. Breyer und sein Patient sprechen über verschiedene Therapien bei Keratokonus

Dieses Video wird erst angezeigt, wenn Sie Drittanbieter-Cookies, z.B. für YouTube, erlauben. Mehr darüber in unseren Datenschutzhinweisen.

Die Frage nach der Therapie des Keratokonus stellte auch Moderatorin Nina Ruge Dr. Detlev Breyer in Folge 8 unserer Interviewserie. Sie ist nicht leicht zu beantworten, weil es sich bei Keratokonus um eine fortschreitende Hornhauterkrankung handelt, die je nach Stadium ganz unterschiedliche Behandlungen erforderlich macht. Dr. Breyer und Herr Wilkes beschreiben zwei Behandlungsansätze: der eine als Chirurg, der andere als Patient. Ein hilfreiches Video für betroffene Patienten.

Unser Behandlungsprinzip für Ihre individuelle Keratokonustherapie

„Frühes Eingreifen schützt die Sehqualität. Insbesondere bei jungen Patienten sollte deshalb eine stabilisierende Behandlung in Erwägung gezogen werden.“

Dr. Detlev Breyer

Wir sind aufgrund unserer Erfahrung seit einigen Jahren Verfechter einer frühen Intervention. Unser Ansatz wurde kürzlich in einer Metauntersuchung bestätigt, die die Daten von 23 Studien analysierte. Sie kam zu dem Schluss, dass ein Keratokonus bei jungen Menschen, d.h. auch jünger als 17 Jahre, besonderns aggressiv voranschreiten kann. Um ihre Sehqualität zu erhalten, sollten junge Patienten engmaschiger kontrolliert und möglichst früh eine gewebestabilisierende Behandlung erhalten, wie z.B. das UV-Riboflavin Crosslinking. [1]

Unser Behandlungsprinzip orientiert sich strickt an der Sicherheit einer Behandlung und den Erkenntnissen evidenzbasierter Medizin. Auf Basis Ihres Befundes stehen folgende Therapien in dieser Reihenfolge zur Verfügung. Im ersten Schritt wird das Fortschreiten der Erkrankung eingedämmt und im zweiten Schritt eine Sehkorrektur angestrebt.

1. Ein Fortschreiten des Keratokonus stoppen

  • UV-Riboflavin-Crosslinking (CXL)
  • Sanftes CXL in Form des Iontophorese Crosslinking (ICXL) oder
  • Femtosekundenlaser-Crosslinking

2. Die Sehqualität verbessern

  • Sehkorrektur mit Kontaktlinsen
  • Wenn Kontaktlinsen nicht vertragen werden, bieten wir Ihnen Implantierbare Kontaktlinsen an
  • Alternativ dazu können Intracorneale Ringsegmente oder
  • ein Myoring implantiert werden

Dieses Video wird erst angezeigt, wenn Sie Drittanbieter-Cookies, z.B. für YouTube, erlauben. Mehr darüber in unseren Datenschutzhinweisen.

Die Therapieoptionen bei Keratokonus im Flussdiagramm

Unser Behandlungsschema für Keratokonus dargestellt als Flussdiagramm.

Abkürzungen: ICXL: Iontophorese Crosslinking, CL: Kontaktlinsen, DALK: Tiefe lamelläre Keratoplastik, PK: Perforierende Keratoplastik (Hornhauttransplantation), ICRS: Intracorneale Ringsegmente, IOL: Intraokularlinsen, ICL: Implantierbare Kontaktlinsen

Moderne Keratokonus-Behandlungen

  • Teaserfoto Iontophorese Crosslinking (iCXL)

    Iontophorese Crosslinking

    Das UV-Riboflavin-Crosslinking der Hornhaut bei Keratokonus mittels Iontophorese:

    • nahezu schmerzfrei
    • Hornhautepithel bleibt intakt
    • effektiv

    mehr erfahren ›

  • Teaserfoto UV-Riboflavin-Crosslinking

    UV-Riboflavin Crosslinking

    Das UV-Riboflavin-Crosslinking ist eine Behandlung des Keratokunus:

    • stabilisiert das Hornhautgewebe
    • durch zusätzliche Quervernetzungen
    • hält ein Fortschreiten auf

    mehr erfahren ›

  • Teaserfoto MyoRing

    Der Myoring

    Der MyoRing wird in die Hornhaut eingelegt:

    • Implantation mit dem Femtolaser
    • flachen die Hornhaut ab
    • stabilisiert das Gewebe

    mehr erfahren ›

  • Teaserfoto Intracorneale Ringsegmente

    Intracorneale Ringsegmente

    Zur Behandlung des Keratokonus

    • Implantation mit dem Femtolaser
    • flachen die Hornhaut ab
    • korrigieren sogar Kurzsichtigkeit

    mehr erfahren ›

  • Teaserfoto Hornhaut / Keratokonus

    Hornhaut / Keratokonus

    Nur mit einer intakten Hornhaut erkennen wir unsere Umwelt scharf. Verzerrte Sicht und schwankende Sehschärfe bei jüngeren Menschen können ein Indiz für fehlende Spannkraft der Hornhaut sein, die zu Verformungen führt. Auslöser kann eine seltene Erkrankung sein, genannt Keratokonus. Dank modernster Technik sind wir in der Lage, den Keratokonus schon früh zu diagnostizieren und ein Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten.

    mehr erfahren ›

Fachvortrag von Dr. Breyer zur Keratokonustherapie

Dieses Video wird erst angezeigt, wenn Sie Drittanbieter-Cookies, z.B. für YouTube, erlauben. Mehr darüber in unseren Datenschutzhinweisen.

Innovative, individualisierte und moderne Keratokonus-Therapie – Dr. Detlev Breyer

Hier finden Sie einen aktuellen Fachvortrag von Dr. Breyer die aktuellen und stadiengerechten Behandlungsmöglichkeiten des Keratokonus. Weitere Vorträge zu diesem Thema finden Sie in unserem Forschungsbereich.

Literaturangaben

[1]

Natural history of keratokonus reveals opportunities for early intervention.

Damien M Luviano MD, in: Ophthalmology 2019. Link

 ↩