Der Überblendvisus nach dem Düsseldorfer Schema – bei grauem Star und Alterssichtigkeit

Menschen sind Individuen: Deswegen gibt es nicht die „beste“ Linse, die zu jedem passt. Nach dem von Focus-Top-Mediziner Dr. Breyer entwickelten „Düsseldorfer Schema“ zur Behandlung von Alterssichtigkeit kombinieren wir segmentale Premiumlinsen unterschiedlicher Stärken nach Ihren persönlichen Sehpräferenzen, um Ihnen maximale Brillenunabhängigkeit zu bieten. Das Besondere daran ist, dass sich die Sehbereiche der Linsen ergänzen und überschneiden, damit ein möglichst natürlicher Seheindruck entsteht.

„Über-blenden“ (von englisch:„mischen“) ist ein häufig genutzter Begriff aus Fotografie und Film, wo zwei Bilder miteinander „gemischt“ werden. Dieses Prinzip macht man sich bei der Sehkraft zunutze: Ein Auge sieht scharf in der Ferne, das andere in der Nähe. Zusätzlich sehen beide den mittleren „Überblendbereich“ scharf. Bisher wurde dies mit einheitlichen Sehbereichen von 0,0 und -1,5 dpt mit dem Laser erreicht. Beim Düsseldorfer Schema haben Sie hinsichtlich der Sehbereiche, in denen Sie ein scharfes Bild sehen werden, eine Auswahl.

Wichtige Vorteile des Überblendvisus

Gegenüber herkömmlichen Multifokallinsen und einer Monovisionsbehandlung hat der Überblendvisus folgende Vorteile:

  • maßgeschneiderte Therapie durch individuelle Linsenkombination
  • gutes räumliches Sehen
  • weniger störende Lichtphänomene
  • besseres Kontrastsehen

Erfahren Sie mehr über den Überblendvisus

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Der Überblendvisus nach dem Düsseldorfer Schema

Dr. Breyer wendet den Überblendvisus nach dem Düsseldorfer Schema bei vielen Patienten an, die unter Alterssichtigkeit leiden, indem er segmentale Multifokallinsen bzw. Mehrstärkenlinsen, die scharfes Sehen in unterschiedlichen Distanzen ermöglichen, nach diesem Prinzip und unter Berücksichtigung der individuellen Sehanforderungen der Patienten miteinander kombiniert. Mehr darüber erfahren Si ein diesem Interview, das die Moderatorin Nina Ruge mit Dr. Breyer führte.

Dr. Breyer bei der Preisverleihung

Unser Video über das Düsseldorfer Schema wurde in der Kategorie Innovation von den Europäischen Augenchirurgen ausgezeichnet.

Dr. Breyer hat sich selbst nach dem Prinzip des Überblendvisus gelasert

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Augenlaserchirurg Dr. Detlev Breyer lasert sich selbst

Der Überblendvisus hat Dr. Breyer so überzeugt, dass er sich selbst nach diesem Prinzip gelasert hat. Gemäß seiner Maxime, dass bei klarer Augenlinse eine Laserbehandlung einem Linsenaustauch vorzuziehen ist, entschied er sich für den Laser, denn das Risiko ist geringer und das Sehergebnis vergleichbar. Diesen Rat geben wir auch unseren alterssichtigen Patientinnen, die sich Unabhängigkeit von der Lese- oder Gleitsichtbrille wünschen. Liegt bereits eine Linsentrübung vor oder sprechen wichtige Gründe gegen die Laserkorrektur der Hornhaut, dann ist eine Linsenoperation die Methode der Wahl.

Von der Laser Blended Vision zum Überblendvisus nach dem Düsseldorfer Schema

  • 2013: Die Inspiration. Prof. Dan Reinstein präsentiert in Singapur beim Zeiss-Symposium im Rahmen des APACRS die Presbyond Laser Blended Vision: Eine Excimerlaserbehandlung (Presbyond), bei der ein Auge für die Ferne auf 0,0 dpt und das andere Auge für das Sehen in der Nähe auf -1,5 dpt leicht unterkorrigiert wird. Zusätzlich erreicht ein spezielles Abtragungsprofil eine größere Schärfentiefe durch sphärische Aberrationen. Da die Zielrefraktion beider Augen nur um 1,5 dpt. voneinander abweichen, entsteht in mittlerer Entfernung ein Überblendbereich. Dieses Prinzip hat Dr. Breyer dazu inspiriert, es auf Intraokularlinsen zu übertragen.

  • 2014: Dr. Breyer präsentiert sein Konzept des Überblendvisus mit segmentalen MIOL in London vor dem Internationalen Kongress der Presbyopia Society (ISOP) und der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS).

  • 2015: Wir präsentieren unsere klinisch signifikanten wissenschaftlichen Daten, die diese Idee untermauern, in Barcelona vor ISOP und ESCRS.

  • 2016: Dr. Breyer stellt den Überblendvisus mit neuen Daten nicht nur bei unserem Innovationssymposium in Düsseldorf vor, sondern auch beim Weltkongress der Ophthalmologen in Guadalajara (Mexiko), in Athen (ESCRS), in Chinese Taipei (APAO), in Nürnberg (DOC) und in Rom im elitären Kreis der Amerikanisch-Europäischen Augenchirurgen (AECOS).

  • September 2016: Die Europäische Gesellschaft der Katarakt- und Refraktivchirurgen (ESCRS) zeichnet im Rahmen ihres internationalen Forschungskongresses in Kopenhagen das wissenschaftliche Video von Dr. Breyer und Kollegen über den Überblendvisus in der Kategorie "Innovation" aus.

  • to be continued

Was Ihnen wertvoll ist, gehört in gute Hände

Wenn Sie sich für bestes Sehen ohne Brille interessieren, dann vereinbaren Sie gerne einen Termin zur unverbindlichen Erstberatung oder zur Voruntersuchung bei Dr. Breyer. Per Telefon, E-Mail oder online via doctolib.de. Gerne rufen wir Sie auch zurück. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

Dr. Breyer neben Wolfgang Rolshoven, Präsident der Düsseldorfer Jonges e.V.

„Das war ja ein Kinderspiel! Hätte ich gewusst, dass das so easy ist, dann hätte ich das schon vor 15 Jahren gemacht.“

– Wolfgang Rolshoven

Vortragsvideos von Dr. Breyer zum Thema

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    2020 | Dr. Detlev R.H. Breyer

    Diffraktiver Überblendvisus mit einer diffraktiven EDOF und einer trifokalen Linse

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    2020 | Dr. Detlev R.H. Breyer

    Stereoskopisches Sehen beim Überblendvisus mit Low Add EDOF-Linsen

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Das Patientengespräch ist die Basis des maßgeschneiderten Überblendvisus

Um die richtige Linsenauswahl treffen zu können, legen wir größten Wert auf ein ausführliches Patientengespräch, in dem wir Ihre Sehgewohnheiten ganz genau erfragen. Dazu gehören Fragen zu Ihrem Beruf, Hobbys und anderen Tätigkeiten oder Gewohnheiten, die uns Aufschluss darüber geben sollen, welche Sehbereiche für Sie Priorität haben und wo Sie zu Kompromissen bereit wären, denn diese sind wichtig, um Nebenwirkungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Eine große Rolle spielt zum Beispiel, ob Sie nachts häufig oder nur selten Autofahren, denn davon hängt in der Regel die Toleranz von Blendungen ab. Wer nachts häufig unterwegs ist, reagiert empfindlich auf Blendungen. Sportler bevorzugen meist scharfes Sehen in der Ferne, während Menschen, die sehr viel Naharbeit erledigen, auf das Nahsehen größten Wert legen.

Aus unserer wissenschaftlichen Erfahrung mit Premiumlinsen und den Ergebnissen des Patientengespräches leiten wir eine Linsenempfehlung ab. Das voraussichtliche Sehergebnis nach der Operation erläutern wir Ihnen mit Anschauungsmaterial wie z. B. Darstellungen von Blendeffekten und Tafeln mit Schrift in verschiedenen Größen, um Sie im Vorfeld realistisch darüber aufzuklären, was Sie erwarten können, wenn sich Ihr Gehirn an den neuen Seheindruck gewöhnt hat. Diese Anpassungsphase (Neuroadaption) ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich lang und kann durchaus rund drei Monate betragen.

Fachvorträge von Dr. Breyer zum Thema

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Fachvideo für Augenärzte und interessierte Patienten

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Individuelle Patientenversorgung mit verschiedenen Varianten des Überblendvisus: das Düsseldorfer Schema

Dr. Breyer hat den Überblendvisus nach dem Düsseldorfer Schema mit einem Video auf zahlreichen internationalen Fachkongressen präsentiert. Im September 2016 wurde es sogar beim Europäischen Kongress der Refraktiv- und Kataraktchirurgen in der Kategorie "Innovation" ausgezeichnet. Es beschreibt die wissenschaftlichen Hintergründe und Datenerhebungen, die Funktionsweise, die Operation und die Patientenaufklärung. Schauen Sie doch einmal rein.

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Dr. Detlev R. H. Breyer – der Augenarzt, der Wissenschaftler, der Mensch

Lernen Sie den Augenarzt und Augenchirurgen aus Düsseldorf, Dr. Detlev R. H. Breyer, einmal von seiner privaten Seite kennen. Erfahren Sie mehr über seine Vorlieben und über das, was ihn dazu motivierte Augenarzt, Chirurg und Wissenschaftler zu werden. Oder warum er sich sozial engagiert: in Düsseldorf und in Kambodscha.

Unser Überblendvisus geht um die Welt

  • Teaserbild von ISOP Web-Seminar zu Linsenimplantationen mit Dr. Breyer

    ISOP Web-Seminar zu Linsenimplantationen mit Dr. Breyer

  • Teaserbild von Internationales ACOR Webinar mit Dr. Breyer zu schwierigen Katarakt-Ops

    Internationales Webinar mit Dr. Breyer zu schwierigen Kataraktoperationen am 14.5.20

  • Teaserbild von Neue Publikationen über Premiumlinsen

    Unsere neuen Publikationen über Premiumlinsen im Journal of Refractive Surgery

  • Teaserbild von Pionierleistung auf dem Gebiet der Premiumlinsen

    Dr. Breyer setzt als einer der Ersten eine trifokale EDOF-Linse ein

Das sagen Patienten über das Düsseldorfer Schema

„Dieser Arzt bekommt von mir die Note "sehr gut" mit Sternchen!“

„Ende November habe ich mich bei Dr. Breyer an beiden Augen operieren lassen. Wegen grauen Stars mussten meine natürlichen Linsen gegen künstliche getauscht werden. Nach eingehender Beratung empfahl Herr Dr. Breyer mir die Korrektur mittels Premium Linsen mit einem Überblendvisus vorzunehmen.(...) Das Ergebnis ist sensationell! Nicht nur, dass die Operationen völlig schmerzfrei und ohne jede Komplikation verliefen, das Ergebnis ist perfekt. Nach über 35 Jahren mit Brille konnte ich vom ersten Tag an wieder perfekt ohne Brille sehen. Ich habe mich von Anfang an in der Praxis gut aufgehoben gefühlt. Dr. Breyer ist ein absoluter Spitzenarzt und sein ganzes Praxisteam steht ihm in nichts nach.“

1,0 via jameda.de (Privatpatient)

Düsseldorfer Schema mit beeindruckendem Ergebnis, besser als erwartet!

„Hohe Myopie (ca. -9/-8) und grauer Star. Nachdem Alltag und Autofahren schwieriger wurden, musste ich mich mit dem Thema OP auseinander setzen. – Dr. Breyer hat viel Ruhe vermittelt, alles erklärt und beantwortet. Einen Teil der Infos und Untersuchungen übernehmen Mitarbeiter, die ich alle als sehr herzlich erlebt habe. Ja, in der Praxis ist viel los, alle sind sehr beschäftigt. Wartezeiten sind aber überschaubar. Als ängstlicher Typ war ich vermutlich etwas nervig und bin heute nur froh, dass ich allen Empfehlung von Dr. Breyer gefolgt bin: OP nach Düsseldorfer Schema, mit Femtosekundenlaser, individuelle Premiumlinsen, keine Vollnarkose, beide Augen mit einem Tag Abstand operiert.

Knapp ein halbes Jahr später sitze ich hier mit einem breiten Grinsen im Gesicht ohne Brille auf der Nase und kann super sehen! – Das Düsseldorfer Schema fand ich erst schwierig. Ich wollte das Beste für meine Augen, aber auch nichts Unerprobtes. Laienhaft ausgedrückt geht es dabei nicht um die Linsen sondern darum, dass sich die Augen gegenseitig unterstützen. Und das funktioniert besser als erwartet: Vorher hieß es, für kleine Schrift würde ich nach der OP eine Lesebrille brauchen. Tatsächlich lese ich Buch/ Zeitung/ PC ohne Brille. Ganz kleine Schrift ist mit +1 Brille entspannter. Ferne ist gar kein Thema. Nur im Dunkeln bei Regen Auto fahren, mache ich noch immer nicht so gerne, wobei die Doppelbilder, die ich vorher hatte weg sind. (...) Ich sage von Herzen DANKE an Dr. Breyer für seine Forschung, Arbeit und freundliche Beratung und an das gesamte Team für die Präzision und die nette Begleitung“

1,0 via jameda.de

„Ihr Düsseldorfer Modell hat mich überzeugt.“

„Sehr geehrter Herr Dr. Breyer,
Ihr Düsseldorfer Modell hat mich schon aus heimatlicher Verbundenheit überzeugt. Dass es aber Erfolg hatte und ich wieder Durch- und Überblick gewinne, verdanke ich der Qualität und Präzision Ihrer Kompetenz als Arzt.

Mit freundlichen Grüßen!“

via Brief von Dr. Achim Rohde, Regierungspräsident a. D.
  • Teaserfoto Hygiene

    Wir leben Hygiene

    Unser Hygieneplan oder: Was wir tun, um alle relevanten Hygienevorgaben zu beachten. Zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter.

    mehr erfahren ›

  • Teaserfoto Voruntersuchung Laser- und Linsen OP

    Die Voruntersuchung

    Aus Erfahrung wissen wir: Je präziser die Voruntersuchung, desto besser das Operationsergebnis. Wir nutzen Voruntersuchungen nicht allein, um Ihre Eignung für einen refraktiven Eingriff festzustellen, sondern auch als Basis für die präzise Planung der Operation.

    mehr erfahren ›

Weiterführende Fachliteratur

Complementing the Blended Vision Strategy with the Acunex Vario — PDF, 561,52 kB >

Breyer DRH, Suppl. to Cataract & Refractive Surgery Today Europe, Sept. 2020

Presbyopie-Korrektur: Risikomanagement-Analyse. Ein Paradigmenwechsel? — PDF, 446,26 kB >

Breyer DR, Beckers L, Breyer, Kaymak & Klabe Augenchirurgie, in: Ophthalmologische Nachrichten 05 20, Special Refraktive Chirurgie.

Outcomes of combining a trifocal and a low-addition bifocal intraocular lens in patients seeking spectacle independence at all distances

Tarib I, Diakonis V F, Breyer D, Höhn F, Hahn U, Kretz F T A. Journal of Cataract & Refractive Surgery
Volume 45, Issue 5, May 2019, Pages 620-629. DOI doi.org/10.1016/j.jcrs.2019.01.013

Visual Outcomes and Patient Satisfaction for Trifocal, Extended Depth of Focus and Monofocal Intraocular Lenses.

Rodov L, Reitblat O, Levy A, Assia EI, Kleinmann G. J Refract Surg. 2019 Jul 1;35(7):434-440. doi:
10.3928/1081597X-20190618-01. PMID: 31298723.

Variante Comfort Blended Vision überlegen – Verschiedene multifokale IOL und das Düsseldorfer Schema: Ein retrospektiver Vergleich — PDF, 5 MB >

Hagen PR, Kaymak H, Klabe K, Kretz FTA, Auffarth GU, Breyer DRH in: Ophthalmologische Nachrichten 2017, Mai, Special: Ambulante Augen-OP, S. 9-10.

Refraktive und diffraktive optische Prinzipien bei Intraokularlinsen mit erweitertem Fokusbereich (EDOF-IOL) – Vergleich der visuellen Ergebnisse und Photopsien.

Hagen PR, Breyer DRH, Kaymak H, Klabe K, Kretz FTA, Auffarth GU. in: DGII Kongressband 2017, 074. doi: 10.3205/17dgii074

Stereoskopisches Sehen beim Überblendvisus mit refraktiven Multifokallinsen im Vergleich zu phaken Augen.

Breyer DRH, Kaymak H, Klabe K, Ullmann C, Kretz FTA, Auffarth GU, Hagen PR. in: DGII Kongressband 2017, 075. doi: 10.3205/17dgii075 und vorgetragen auf der DOC 2017 doi: 10.3205/17doc052.

Individualisierte Patientenversorgung. Vergleich verschiedener Blended-Vision-Implantationsvarianten mit Rotationsasymmetrischen Multifokalen Intraokularlinsen (MIOL)

Breyer DRH, Hübsch S, Kaymak H, Klabe K, Hagen PR, Kretz FTA, Auffarth GU. in: DGII Kongressband 2016 doi: 10.3205/16dgii090 und RWA Kongressband doi: 10.3205/16rwa035