Wir leben Hygiene in Praxis und OP

Konsequente Hygiene schützt vor Infektionen und wirkt sich positiv auf das Ergebnis Ihrer Operation aus. Wir nehmen unsere Verantwortung als Ärzte dafür sehr ernst und treffen die notwendigen und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen verfügbaren Vorkehrungen, um unsere Patienten und unsere Mitarbeiter vor Infektionen zu schützen. Nehmen Sie uns beim Wort oder vertrauen Sie unserem zertifizierten Qualitätsmanagement-System.

Dr. Kaymak, Dr. Breyer und Dr. Klabe im Operationssaal.

Hygiene

Ist für uns Chefsache.

Hygiene ist bei uns Chefsache

In jeder Augenärztlichen Praxis von Breyer, Kaymak & Klabe und in unserem Operationssaal bei Premium Eyes sorgt unser zertifiziertes Hygienemanagement mit geeigneten Maßnahmen für den Infektionsschutz und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Die Verantwortung dafür liegt in den Händen unserer leitenden Operateure und unserer Ärztlichen Hygienebeauftragten, Dr. Elke V. U. Taylor. Daneben kümmern sich unsere Hygienebeauftragten darum, dass Hygiene in unsereren Praxen und im Operationssaal auch wirklich gelebt und umgesetzt wird.

Nicht nur im OP und in jedem Arztzimmer, sondern auch in Waschräumen und an jedem Empfang finden Sie Händedesinfektionsgeräte. Bitte nutzen Sie diese gerne.

Dr. Detlev Breyer

Hygiene nach Plan

Wir überlassen nichts dem Zufall, sondern haben einen Plan. Unser Hygieneplan enthält alle Hygienestandards, die unsere Praxisleitung in Abstimmung mit unseren externen Beratern festlegt, um Infektionen zu verhüten und zu vermeiden. So schützen wir Sie, unsere Patienten, und unsere Mitarbeiter gleichermaßen. Denn streng genommen geht es dabei nicht allein um Hygiene, sondern auch um den Arbeitsschutz. Der Hygieneplan ist Teil unseres QM-Systems und wird regelmäßig überprüft und zertifiziert. Im Rahmen unserer ambulanten Operationstätigkeit sind wir auch für die Bereiche LASIK, Laser-Katarakt-OP, Vitreoretinale Chirurgie und IVOM nach ISO 9001 zertifiziert. Der Hygieneplan umfasst Regelungen zu allen hygienerelevanten Aspekten, die in unserer Praxis und unserem ambulanten Operationssaal vorkommen.

  • Personalhygiene, wie z.B. Händehygiene, Personalkleidung etc.
  • Umgebungshygiene, z.B. die Flächenreinigung und -desinfektion, Umgang mit Abfällen etc.,
  • Hygiene am Patienten, z.B. Haut- und Schleimhautantiseptik etc.
  • den Umgang mit Medikamenten sowie
  • die Aufbereitung von Medizinprodukten

Darüber hinaus dokumentieren wir unseren Antibiotika-Verbrauch und führen eine Infektions- und Erregerstatistik, die wir dem zuständigen Gesundheitsamt vorlegen können. Bei Bedarf geben wir meldepflichtige Infektionen an das Robert-Koch-Institut weiter.

Praxisbegehungen – zur Kontrolle und Optimierung

Einen Tag pro Quartal ziehen wir externe Hygienefachberater der Firma Hygiene Management Solutions hinzu, die unsere Räumlichkeiten begehen, die im Hygieneplan definierten Maßnahmen und deren Umsetzung prüfen und bei Bedarf anpassen. Die letzte Begehung fand am 4. Juli 2019 statt.

Gesetzliche Vorgaben an Hygiene und Arbeitsschutz

Unser professionelles Hygienemanagement stützt sich auf folgende gesetzliche Vorgaben:

  • Infektionsschutzgesetz (IfSG)
  • Hygieneverordnungen der Bundesländer (NRW)
  • Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI)
  • das Medizinproduktegesetz (MPG)
  • Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV)
  • Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung (MPSV)
  • Normen (im Zusammenhang mit der Aufbereitung von Medizinprodukten, z.B. die
    DIN EN ISO 15883 für Reinigungs- /Desinfektionsgeräte)
  • Biostoffverordnung (BioStoffV)
  • Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
  • Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) und für biologische Arbeitsstoffe (TRBA)
  • Vorschriften und Regeln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)
    (z.B. die Benutzung von Schutzhandschuhen)

Hygienemaßnahmen in der Augenärztlichen Praxis

Die Desinfektion der Hände

Die hygienische Händedesinfektion vor und nach jedem Patientenkontakt ist eine effektive Maßnahme, um Infektionen zu verhüten.

Die Händedesinfektion ist eine der wichtigsten Einzelmaßnahmen auf dem Gebiet der Hygiene, da sie sogenannte nosokomiale Infektionen vermeiden hilft. Darunter versteht man solche Infektionen, die sich in Pflegeeinrichtungen verbreiten. Vor rund 200 Jahren konnten viele Mütter vor dem Kindbettfieber bewahrt werden, wenn die Ärzte ihre Hände mit Chlorkalk desinfiziert hatten, bevor sie die Patientinnen behandelten. Angesichts aktueller Herausforderungen durch multiresistente Keime (MRSA) hat sich gezeigt, dass die Händedesinfektion auch heute noch eine sehr wirksame Maßnahme zur Infektionsprävention darstellt. Deshalb finden Sie bei uns nicht nur im Operationsbereich und in jedem Arztzimmer, sondern auch in jedem Waschraum, an jedem Empfang, in allen Wartebereichen Händedesinfektionsgeräte. Bitte nutzen Sie diese. Unser Team leitet Sie gerne an.

Personalkleidung im OP – nicht sauber, sondern rein

Dort, wo es darauf ankommt, z.B. im Operationsbereich, tragen unsere Ärzte und das gesamte Team OP-Kleidung, die von einer Fachreinigung gewaschen und speziell aufbereitet wird. So ist sie nicht nur sauber, sondern entspricht den Vorgaben für einen sterilen Operationsbereich. Sie wird deshalb auch erst vor der Operation im Umkleideraum angelegt und nach der Operation in einen separaten Behälter gesammelt und wieder der Reinigung zugeführt. Der Mund-Nasenschutz, der die Verbreitung von Tröpfchen aus dem Nasen-Rachen-Raum des Trägers verhindern und den Träger selbst ebenfalls schützen soll, sowie sterile Handschuhe werden nach jeder Operation fachgerecht entsorgt. Außerhalb des OPs – am Empfang, im Diagnostikbereich und den Arztzimmern – halten wir uns an die dafür vorgebenen Anleitungen für Personalkleidung. Für den Fall, dass ein Patient mit einer ansteckenden Infektion bei uns war, ergreifen wir alle nötigen Desinfektionsmaßnahmen, um andere Patienten und unser Team vor Ansteckung zu schützen.

Medikamenteninjektionen – hygienisch und sicher

Einer der am häufigsten durchgeführten Eingriffe am menschlichen Körper ist die Injektion von Medikamenten in den Glaskörper des Auges, auch IVOM genannt. Da es sich meist um die Behandlung chronischer Erkrankungen des Auges handelt, müssen diese in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Hygiene und sterile OP-Bedingungen sind dabei oberstes Gebot, um Infektionen zu vermeiden. Wir achten gewissenhaft darauf.

Medizinprodukte, wie Intraokularlinsen und ICL – worauf kommt es an?

Wir arbeiten nur mit solchen Herstellern zusammen, deren Produkte alle notwendigen Zertifizierungen vorweisen und auf deren Verantwortungsbewusstsein und Beratungsqualität wir uns verlassen können. Alle für die Hygiene relevanten Aspekte werden von uns beachtet und notwendige Maßnahmen in den Hygieneplan aufgenommen.

Medizingeräte in Diagnostik, Behandlung sowie beim Augenlasern

Wir wenden bei jeder Untersuchung mehr Geräte an als gefordert sind und untersuchen jeden Tag zahlreiche Patienten. Um sie alle vor Infektionen zu schützen, reinigen und desinfizieren wir vorschriftsmäßig alle Fläche, mit den Menschen in Kontakt kommen. Außerdem setzen wir möglichst berührungslose Techniken ein, z.B. bei der Messung des Augendrucks. Als Anwender moderner Laser in der Augenheilkunde legen wir größten Wert darauf, unser Personal im Umgang mit diesen Geräten perfekt zu schulen. Wann immer wir neue Geräte einführen, so sind bei den ersten Behandlungen grundsätzlich Fachleute des Herstellers anwesend, um uns und unserem Team über die Schulter zu schauen, damit alles sicher abläuft. Dabei werden auch die relevanten Maßnahmen an die Hygiene besprochen und im Hygieneplan dokumentiert.

Flächenreinigung in Praxis und OP

Alle Bereiche unserer Praxisräumlichkeiten werden nach relevanten Hygienevorgaben fachgerecht und mit speziell dafür vorgesehen Reinigungsmitteln gereinigt. Dabei gelten im Operationssaal selbstredend strengere Richtlinien, die wir ebenfalls genau einhalten.