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Erfahrung

Aus jährlich
500 Lasertherapien

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Im Dialog

mit (inter-)nationalen Wissenschaftlern

Die Nanolasertherapie zur Behandlung von Makulaerkrankungen – effektiv auch bei diabetesbedingten Augenerkrankungen

Diese unterschwellige Nanolasertherapie von Makulaerkrankungen stimuliert die Regeneration der Netzhaut und reduziert dadurch die Ablagerungen (Drusen) in der Netzhautmitte, der Makula. Gute Ergebnisse haben wir auch bei der Behandlung der Chorioretinopathia Centralis Serosa [CCS] und beim diabetischen Makulaödem erzielt.

Da der Nanolaser keine Wärme erzeugt, ist diese Therapie sehr viel schonender als die Laserkoagulation und darf auch an der Makula angewendet werden, dem Bereich des schärfsten Sehens. Die auch als Laser-Regenerationstherapie bezeichnete Behandlung wird ambulant durchgeführt, ist schmerzfrei und birgt kaum Risiken.

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Portraitfoto von Dr. Hakan Kaymak

Dr. Hakan Kaymak

Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur

Als einer der Ersten in Europa bietet Dr. Kaymak diese neue Therapie der trockenen Makuladegeneration mit dem Nanosekundenlaser an und führt jährlich rund 500 Nanolasertherapien durch. Sind Sie an der Therapie interessiert? Machen Sie jetzt einen Termin.

Wie wirkt die Regenerationstherapie der Netzhaut mit dem Nanolaser?

Dr. Kaymak führt eine Lasertherapie durch.
Der Ellex 2RT™ Nanosekundenlaser

Die Lasertherapie kann den natürlichen Regenerationsprozess des retinalen Pigmentepithels (RPE) an der Makula anregen, indem sie das Innere einzelner RPE-Zellen fokussiert. Das geschieht mittels des neuen Nanosekundenlasers der Firma Ellex, dessen Laserschüsse, die rund um die Makula gesetzt werden, sehr winzige Gasbläschen erzeugen. Sie treffen nur das Innere einzelner Zellen und lassen deren Zellmembran unversehrt. Weil diese RPE-Zelle anschließend ihre Aufgaben nicht mehr wahrnimmt, wird die natürliche Regeneration angeregt und eine neue Zelle gebildet.

Die Behandlung mit dem Kaltlichtlaser ist sehr schonend, sodass sie im Bereich der Makula angewendet werden darf. Im Gegensatz zur Laserkoagulation entwickelt sich keine Wärme, durch die die Gewebsschichten der Netzhaut miteinander verschmelzen könnten. Auch die empfindlichen Photorezeptoren bleiben intakt.

Die Vorteile der Netzhauttherapie mit dem Nanosekundenlaser

  • schmerzfrei
  • nicht invasiv
  • die Photorezeptoren bleiben unversehrt
  • die natürliche Regeneration der Netzhaut wird angeregt
  • nur das Innere einzelner RPE-Zellen der Netzhaut wird fokussiert
  • die Zellmembran bleibt intakt
  • keine Wärmeentwicklung
  • kein Verschmelzen der Netzhautschichten
  • auch die Bruchmembran bleibt unangetastet

Die Lasertherapie bei trockener Makuladegeneration

Netzhautdarstellung mit sichtbarer Drusenbildung.
Frühe Makuladegeneration

Die Behandlung mit dem Nanosekundenlaser ist eine Option für viele Patienten mit trockener Makuladegeneration. Die Lasertherapie ist sehr viel schonender als die Laserkoagulation und kann die Regeneration der Zellen des retinalen Pigmentepithels (RPE), eine der insgesamt 10 Schichten der Netzhaut, anregen. Zusammen mit der Bruchmembran versorgt das RPE die Sinneszellen (Photorezeptoren) der Netzhaut mit Nährstoffen und transportiert die Stoffwechselprodukte ab. Da diese Schicht bei früher und mittlerer Makuladegeneration jedoch in ihrer Funktion eingeschränkt ist, werden die Abbauprodukte unterhalb der Sinneszellen abgelagert.

Diese für das Frühstadium der AMD typischen Ablagerungen werden auch Drusen genannt. Je zahlreicher und größer die Drusen, desto schlechter werden die Photorezeptoren versorgt. Darunter leidet schließlich die Sehqualität. Oft führt die chronische Unterversorgung der Sehzellen dazu, dass die Erkrankung in das Stadium der fortgeschrittenen oder feuchten Makuladegeneration übergeht, in dem krankhafte Blutgefäße gebildet werden. Mit der Laser-Regenerationstherapie kann die mit Drusen besetzte Fläche deutlich reduziert und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden.

Welche Wirkung kann die Lasertherapie der Makula bei der AMD erzielen?

  • Drusenreduktion: In 44 % der Fälle konnte die von Drusen besetzte Fläche der Makula reduziert werden.
  • Risikosenkung: 67 % der Patienten fielen aufgrund der Therapie aus der Hochrisikogruppe heraus.
  • Sehverbesserung: Besonders in der Hochrisikogruppe verbesserte sich die Sehqualität im behandelten und auch etwas im nicht behandelten Auge.

67 % der Patienten fielen aufgrund der Therapie aus der Hochrisikogruppe heraus.

Dies sind die Ergebnisse klinischer Studien, die von Frau Prof. Robyn Guymer am Center for Eye Research Australia (CERA) geleitet wurden. Mit einer ihrer Studien ging sie zwei Fragen nach: Verbessert sich durch die Nanolasertherapie die Sehfähigkeit? Können die Makuladrusen bei den Hochrisikopatienten reduziert werden? Insgesamt wurden in klinischen Studien über 400 Prozeduren erfolgreich durchgeführt. Gut zu wissen: Unsere Ärzte haben Erfahrung mit über 150 Laserbehandlungen mit dem 2RT-Nanosekundenlaser.

„Sehr kompetenter Arzt“

„Ich habe eine altersbedingte Degeneration der Makula (trockene AMD). Seit ein paar Monaten unterziehe ich mich einer Nanolasertherapie und fühle mich bei Dr. Kaymak sehr gut aufgehoben“

1,0 via jameda.de

Unsere Erfahrungen mit der Lasertherapie bei CCS

Dr. Kaymak und sein Team haben mit der Nanolasertherapie auch gute Erfolge bei der Behandlung der Chorioretinopathia Centralis Serosa (CCS) erzielt. Ihre Ergebnisse haben sie in Kooperation mit der Augenklinik Homburg Saar in den Klinischen Monatsblättern für Augenheilkunde veröffentlicht. Für die Behandlung wählten Sie Patienten aus, die an einer CCS erkrankt waren und bei denen keine Defekte des retinalen Pigmentepithels (RPE) festgestellt wurden.

„Im Vergleich zum derzeit empfohlenen Therapieansatz des Abwartens während der ersten vier Monate waren durch den unterschwelligen Lasereinsatz 50 Prozent der Patienten innerhalb der ersten 30 Tage beschwerdefrei und morphologisch unauffällig. Demgegenüber müssten die Patienten etwa dreimal so lang für ein vergleichbares Ergebnis bei Nichtbehandlung warten.“

Dr. Hakan Kaymak
Die Kaplan-Meier-Kurve zeigt den direkten Vergleich zweier Subgruppen hinsichtlich Anfangsflüsskeitshöhe der SRF und der vollständigen Resorption.

Ausgewertet wurden die Daten von insgesamt 23 Patienten bei einem Durschnittsalter von 43,1 ± 9,1 Jahren, die an einer CCS erkrankt waren, aber noch keine Schäden des retinalen Pigmentepithels aufwiesen. Alle wurden einmal mit der Nanolasertherapie mit niedriger Laserenergie bei einer höheren Anzahl an Laserherden behandelt. Zwölf Patienten, bei denen vier Wochen nach der Laserbehandlung keine Besserung eingetreten war, erhielten eine zweite Laserbehandlung. Der Beobachtungszeitraum betrug ein Jahr nach der ersten Behandlung. Die wichtigsten Ergebnisse:

Rückbildung der subretinalen Flüssigkeit

  • 40 Tage nach der ersten Laserbehandlung war die subretinale Flüssigkeit bei 11 Patienten (48%) vollständig resorbiert, bei weiteren 11 Patienten war sie zurückgegangen.
  • Bei 12 Patienten erfolgte nach 42,7 ± 20,7 Tagen eine zweite Laserbehandlung.
  • Nach 2 Monaten zeigten 73% keine subretinale Flüssigkeit mehr.
  • Nach 6 Monaten zeigten 91% keine subretinale Flüssigkeit mehr.

Visusverbesserung

  • Die zentrale Sehschärfe verbesserte sich von 0,18 logMAR auf 0,09 logMAR.

Wiederauftreten der CCS oder Auftreten einer sekundären CNV

  • Bei 2 Patienten wurde innerhalb des Beobachtungszeitraums von 1 Jahr ein Rezidiv beobachtet.
  • Bei keinem Patienten kam es zu einer retinalen Blutung oder zur Bildung einer choroidalen Neovaskularisation (CNV).
  • Es wurden auch keine Langzeiteffekte in der Autofluoreszenz erkannt.

So verläuft die Laser-Regenerationsbehandlung

Die Laserbehandlung erfolgt ambulant in unserer Praxis. Zuvor wird das Auge durch leichte Augentropfen lokal betäubt. Während der Behandlung schauen Sie durch ein Kontaktglas, das mit dem Laser verbunden ist. Der Arzt blickt durch ein ebenfalls an den Laser angeschlossenes spezielles Mikroskop in das Auge und steuert den Laser. Eine Behandlung dauert ca. 10 Minuten.

Die Behandlung sollte bei der AMD halbjährlich wiederholt werden. Erste Ergebnisse sind nach rund zwei Jahren zu erwarten.

Nach der Behandlung wenden wir eventuell entzündungshemmende Augentropfen an. Rötungen oder verschwommene Sicht sind möglich, verschwinden aber schon nach kurzer Zeit.

Da es sich bei der altersbedingten Makulaerkrankung um eine chronische Erkrankung handelt, muss auch die Behandlung mehrfach durchgeführt werden. Wir empfehlen die Lasertherapie halbjährlich zu wiederholen. Nach rund zwei Jahren konnten wir bei den meisten Patienten bereits eine Rückbildung der Drusen feststellen.

Wie hoch ist das Risiko, eine fortgeschrittene AMD zu entwickeln?

„Jeder Zweite mit höchstem Risiko entwickelt innerhalb von 5 Jahren eine fortgeschrittene AMD.“

Ein OCT kann Hinweise darauf geben, ob die Erkrankung in den nächsten Jahren in ein fortgeschrittenes Stadium übergehen könnte. Als Risiken werden Pigmentveränderungen in einem Auge oder mindestens eine große Druse in einem Auge definiert. Hochrisikopatienten zeigen beide Veränderungen an beiden Augen. Basierend auf diesem System wird das Risiko ermittelt, eine fortgeschrittene AMD zu entwickeln:

  • 0 Risikofaktoren: 0,5 %
  • 1 Risikofaktor: 3 %
  • 2 Risikofaktoren: 12 %
  • 3 Risikofaktoren: 25 %
  • 4 Risikofaktoren: 50 %
Portraitfoto von CTA

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Wenn Sie sich für die Lasertherapie bei trockener AMD interessieren, rufen Sie unsere Hotline an und vereinbaren Sie jetzt einen Termin. Frau Cattaneo freut sich auf Ihren Anruf.

Vorträge von Dr. Kaymak zum Thema

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Für wen ist die Lasertherapie geeignet?

  • Diese Laserbehandlung eignet sich für Patienten mit einer trockenen Makuladegeneration, d.h. einer AMD im frühen oder mittleren Stadium, bei denen sich die typischen Drusen und Pigmentveränderungen im Bereich der Makula gebildet haben. Sie sollte erfolgen, bevor erste Schäden eingetreten sind, die das Sehvermögen dauerhaft beeinträchtigen.
  • Wurde bereits an einem Auge eine feuchte AMD diagnostiziert, also eine Makuladegeneration im fortgeschrittenen Stadium, so sollte das andere Auge mit dem Nanosekundenlaser behandelt werden, um dem Ausbruch der Erkrankung vorzubeugen.
  • Sie ist ebenfalls aussichtsreich zur Behandlung der akuten oder chronischen Chorioretinopathia Centralis Serosa (CCS)
  • Auch beim diabetischen Makulaödem ist die Laser-Regenerationstherapie eine mögliche Therapie.

Häufige Fragen zur Nanolasertherapie

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Mehr zur Makuladegeneration und zur Vorsorge

  • Teaserfoto Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

    Altersbedingte Makuladegeneration

    Die altersbedingte Makuladegeneration ist eine chronische Augenerkrankung, die meist ab dem 55. Lebensjahr auftritt. Ablagerungsprodukte des Stoffwechsels und schließlich ein übermäßiges Gefäßwachstum unter der Makula, die für unser Lesevermögen, Farb- und Detailsehen zuständig ist, zerstören langsam unsere zentrale Sehkraft.

    mehr erfahren ›

  • Teaserfoto Vorsorge für Makula- und Netzhauterkrankungen

    Vorsorge bietet Sicherheit

    Zum hinteren Augenabschnitt gehören der Glaskörper und die Netzhaut (Retina), die vergleichbar ist mit der lichtempfindlichen Schicht einer Kamera. In ihrer Mitte befindet sich die Makula, der Punkt des schärfsten Sehens. Erkrankungen in diesem Bereich können zu schweren, meist unwiederbringlichen Sehverlusten im zentralen Gesichtsfeld führen. Sorgen Sie vor!

    mehr erfahren ›

Die Alternative zur Laserkoagulation bei diabetischem Makulaödem

Visuelle Darstellung eines Makulaödems
Makulaödem

Diabetes hat als Stoffwechselerkrankung Gefäßveränderungen am Auge zur Folge, durch die neue, krankhafte Blutgefäße entstehen und Flüssigkeit hinter die Netzhaut gelangt. Diese können heute mit Medikamenteninjektionen und/oder der Laserkoagulation behandelt, aber nicht geheilt werden. Hinzu kommt, dass nicht alle Patienten auf die Medikamenteninjektionen ansprechen. In klinischen Studien konnten mit der Nanosekundenlasertherapie ähnliche Wirkungen erzielt werden wie mit der Laserkoagulation, jedoch schmerzfrei für den Patienten und ohne die empfindlichen Sinneszellen zu schädigen.

Weiterführende Fachliteratur

Nanosecond laser therapy reverses pathologic and molecular changes in age-related macular degeneration without retinal damage — PDF, 2,7 MB >

Jobling AI, Guymer RH, Vessey KA, Greferath U, Mills, SA, Brassington KH, Luu CD, Aung KZ, Trogrlic L, Plunkett M, Fletcher EL; November 2014, The FASEB Journal.

Nanosecond-laser application in intermediate AMD: 12-month results of fundus appearance and macular function

Guymer RH, Brassington KH, Dimitrov P, Makeyeva G, Plunkett M, Xia W, Chauhan D, Vingrys A, Luu CD., Clin Experiment Ophthalmol. 2014 Jul;42(5):466-79. doi: 10.1111/ceo.12247. Epub 2013 Nov 11.

Retinal Damage Profiles and Neuronal Effects of Laser Treatment: Comparison of a Conventional Photocoagulator and a Novel 3-Nanosecond Pulse Laser

Wood J P M, Shibeeb O’S, Plunkett M, Casson R J, Chidlow G. IOVS, March 2013, Vol. 54, No. 3;2305-2318.

Glial Cell and Inflammatory Responses to Retinal Laser Treatment: Comparison of a Conventional Photocoagulator and a Novel, 3-Nanosecond Pulse Laser

Wood J P M, Shibeeb O’S, Plunkett M, Casson R J, Chidlow G. Investigative Ophthalmology & Visual Science, March 2013, Vol. 54, No. 3, 2319-2332, (PDF, 1,5 MB)

Laser-Mediated Activation of Human Retinal Pigment Epithelial Cells and Concomitant Release of Matrix Metalloproteinases — PDF, 512,26 kB >

Zhang J J, Sun Y, Hussain A A, Marshall J, Investigative Ophthalmology & Visual Science, May 2012, Vol. 53, No. 6, 2928-2937

Subthreshold Diode Micropulse Laser Photocoagulation (SDM) as Invisible Retinal Phototherapy for Diabetic Macular Edema: A Review

Luttrull J K, Dorin G, Current Diabetes Reviews, 2012, 8, 274-284, (PDF, 525 KB )

Clinical Classification of Age-related Macular Degeneration

Ferris F L, Wilkinson C P, Bird A, Chakravarthy U, Chew E, Csaky K, Sadda S R, on behalf of the Beckman Initiative for Macular Research Classification Committee*; Volume 120, Number 4, April 2013, 844-851, (PDF, 598 KB)

Therapieoption bei chronischer Chorioretinopathia centralis serosa: Photodynamische Therapie kombiniert mit Bevacizumab – eine Fallserie / Therapy options for chronic central serous chorioretinopathy: Photodynamic therapy combined with bevacizumab – a case series.

Maier M, Valet V, Feucht N, Lohmann C P, Der Ophthalmologe, Volume 108, Number 11, 1027-1031, DOI: 10.1007/s00347-011-2419-5

CCS: Nanolasertherapie besser als Spontanverlauf? Retrospektive Auswertung der Breyer, Kaymak & Klabe Augenchirurgie. Auch Lebensqualität der Patienten beachten. — PDF, 3,47 MB >

Dr. Hakan Kaymak in: Ophthalmologische Nachrichten 04.2018 Special AMD/Netzhaut S. 11