Dr. Kaymak berichtet in den Ophthalmologischen Nachrichten über die Nanolasertherapie bei CCS

In der Aprilausgabe der Ophthalmologischen Nachrichten präsentiert Dr. Kaymak seine Behandlungserfolge mit der Nanolasertherapie, die er bei Patienten erzielt hat, die an einer Chorioretinopathia Centralis Serosa (CCS) erkrankt waren.

Im Rahmen einer Retrospektiven Untersuchung stellten er und seine Mitarbeiter fest, dass sich bei der Mehrheit der Patienten nach der Lasertherapie die Flüssigkeit unter der Makula deutlich schneller zurückbildete als bei einer Spontanheilung. Damit einhergehend verbesserten sich auch die Seh- und Lebensqualität der Menschen merklich.

„Im Vergleich zum derzeit empfohlenen Therapieansatz des Abwartens während der ersten vier Wochen werden durch den unterschwelligen Lasereinsatz 50 Prozent der Patienten innerhalb der ersten 40 Tage 'geheilt'.“

Dr. Hakan Kaymak
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Unsere Ergebnisse

Ausgewertet wurden die Daten von insgesamt 23 Patienten, die an einer CCS erkrankt waren, aber noch keine Schäden des retinalen Pigmentepithels aufwiesen. Alle wurden einmal mit der Laser-Regenerationstherapie behandelt. Zwölf Patienten, bei denen vier Wochen nach der Laserbehandlung keine Besserung eingetreten war, erhielten eine zweite Laserbehandlung. Der Beobachtungszeitraum betrug drei Jahre nach der ersten Behandlung. Dies sind unsere Ergebnisse:

Rückbildung der subretinalen Flüssigkeit

  • 40 Tage nach der ersten Laserbehandlung war die subretinale Flüssigkeit bei 11 Patienten (48 Prozent) zurückgegangen.
  • 64 Tage nach der ersten Laserbehandlung war die subretinale Flüssigkeit bei insgesamt 17 Patienten (74 Prozent) vollständig resorbiert.
  • 157 Tage nach der ersten Laserbehandlung war die subretinale Flüssigkeit bei insgesamt 21 Patienten (91 Prozent) vollständig resorbiert.

Die mittlere Reduktion der subretinalen Flüssigkeit lag bei Patienten mit einer Abhebung unter 135 µm bei 100 Prozent, bei Patienten mit einer Abhebung über 135 µm bei 78 Prozent.

Visusverbesserung

  • Die zentrale Sehschärfe verbesserte sich von 0,18 logMAR auf 0,09 logMAR

Wiederauftreten der CCS oder Auftreten einer sekundären CNV

  • Bei 4 Patienten bildete sich nach eineinhalb Jahren erneut Flüssigkeit unter der Netzhaut.
  • Bei keinem Patienten kam es zu einer sekundären choroidalen Neovaskularisation (CNV), bei der sich krankhafte Gefäße in der Aderhaut bilden.

Zum Artikel

CCS: Nanolasertherapie besser als Spontanverlauf? Retrospektive Auswertung der Breyer, Kaymak & Klabe Augenchirurgie. Auch Lebensqualität der Patienten beachten. — PDF, 2,01 MB >

Dr. Hakan Kaymak in: Ophthalmologische Nachrichten 04.2018 Special AMD/Netzhaut S. 11

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