Der Goetheblick bei Alterssichtigkeit – Das Prinzip der Monovision

Um die mit zunehmendem Alter nachlassende Akkomodationsfähigkeit der natürlichen Linse auszugleichen und scharfes Sehen in der Nähe und auch der Ferne zu ermöglichen, kann bei Alterssichtigkeit oder Altersweitsichtigkeit eine Monovisionsbehandlung durchgeführt werden. Diese ist jedoch nicht für jeden Menschen geeignet.

Bei der Monovisionsbehandlung, auch Goetheblick genannt, wird ein Auge für das Sehen in der Ferne optimiert und das andere für das Sehen in der Nähe. Diese für die meisten Menschen ungewöhnliche Perspektive wird zuvor durch Kontaktlinsen simuliert, um sicher zu gehen, dass Sie damit auch gut zurecht kommen. Wir führen diese Behandlung durch ein hochmodernes Augenlaser-Verfahren durch: ReLEx® smile. Bessere Erfahrungen haben wir mit dem Überblendvisus gemacht, bei dem beide Augen in mittlerer Distanz scharf sehen.

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Die Monovision will gut überlegt sein

Monovision

Bei der Monovision wird das Führungsauge auf die Ferne eingestellt, das andere, für die Nähe optimierte Auge, auf eine Kurzsichtigkeit von ca. –0,5 bis –1,5 Dioptrien. Um das räumliche Sehen nicht einzuschränken, sollte die Differenz zwischen beiden Augen nicht mehr als 1,5 Dioptrien betragen. Dennoch kann es bei bestimmten Tätigkeiten, zum Beispiel beim Autofahren, besser sein eine schwache Brille für das gering kurzsichtig eingestellte Auge zu tragen.

Goethe war diese besondere Sicht der Welt angeboren, deswegen wird die Monovision auch Goetheblick genannt. Wird sie erst im zweiten Lebensabschnitt mit beginnender Alterssichtigkeit durch einen operativen Eingriff hergestellt, so ist es möglich, dass das Gehirn die unterschiedlichen Informationen beider Augen nicht mehr richtig zusammenführen kann. In diesem Fall wird das räumliche Sehen eingeschränkt. Etwa 60 % der Patienten kommen mit dem Unterschied der beiden Augen im täglichen Leben gut zurecht, 40 % haben Probleme damit. Deswegen wird vor einer Monovisionskorrektur in der Regel ein Test durchgeführt, bei dem die Monovision für einige Stunden mit unterschiedlichen Kontaktlinsen simuliert wird. Zeigen sich hier keine Unverträglichkeiten, kann der Eingriff mit sehr guten Erfolgsaussichten durchgeführt werden. Beide Augen können später aber auch, sollte dies notwendig werden, durch eine Nachkorrektur einander wieder angeglichen werden.

Die Monovision können wir durch eine innovative, minimalinvasive Augenlaserbehandlung durchführen. Alternativ kann die Monovision auch durch die Implantation von Linsen in das Auge erreicht werden. Ob die Monovision für Sie geeignet ist, kann erst nach einer Voruntersuchung Ihrer Augen entschieden werden. Mehr über das Thema Augenlasern lesen Sie im Kapitel ReLEx® smile.

Büste von Johann Wolfgang von Goethe.
Er wurde mit der Monovision geboren: Johann Wolfgang von Goethe.
  • Teaserfoto Augenlasern ReLEx® smile

    Das Verfahren: ReLEx® smile

    Wir waren 2011 unter den ersten 10 ReLEx® smile-Anwendern weltweit.

    • Schmerzfreie Korrektur von Kurz- und Stabsichtigkeit
    • Bei Kontaktlinsenproblemen o. trockenen Augen
    • Weltweit 1 Mio. Mal durchgeführt

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  • Teaserfoto Überblendvisus / Düsseldorfer Schema

    Der Überblendvisus als Alternative

    Überblendvisus statt Lesebrille durch verschiedene Multifokallinsen.

    • weniger störende Lichtphänomene
    • besseres Kontrastsehen
    • gutes räumliches Sehen

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Die Voruntersuchungen vor einer Augenlaserbehandlung

So minimieren wir die Risiken vor einer Laser-OP:

  • Diagnostik des vorderen Augenabschnitts mit Pentacam HR und Visante® omni
  • Untersuchung der Hornhaut mit der Non-Contact-Tonometer Corvis® ST
  • genaue Berechnung der Fehlsichtigkeit durch den Einsatz von Diagnosetechnik verschiedener Hersteller

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