Die herkömmliche LASIK mit dem Mikrokeratom

Die LASIK wurde 1990 zum ersten Mal angewandt. Was die wenigsten Patienten wissen: Bei der LASIK wird der Flap, eine dünne Hornhautlamelle, im ersten Operationsschritt mit einer Klinge (Mikrokeratom) präpariert.

Da diese Methode die Gefahr eines Fehlschnittes birgt, der erst frühestens vier Wochen nach der Operation korrigiert werden kann, bieten wir die LASIK nicht mehr an. Dennoch möchten wir Sie hier über dieses Verfahren informieren und Ihnen darlegen, warum wir unseren Patienten zur Femto-LASIK oder zu Augenlasermethode ohne Flap ReLEx® SMILE raten, die sicherer, schmerzfrei und präzise sind. Alle Augenlaser-Verfahren werden bei uns ambulant durchgeführt.

Wir wird die Hornhautlamelle bei der LASIK präpariert?

Mikrokeratom-LASIK mit MEL 80

Bei der LASIK kommt im ersten Schritt ein Mikrokeratom zum Einsatz, um eine dünne Lamelle (Flap) von ca. 130 μm (0,13 mm) zu präparieren. Während des Mikrokeratomschnittes wird das Auge mit einem Saugring fixiert und Sie sehen nur Schwarz (Black-out), was von vielen Patienten als unangenehm empfunden wird. Das Verfahren ReLEx® smile kommt hingegen ohne Flap aus, bei der Femto-LASIK erfolgt die Flappräparation hochpräzise und schonend mit dem Femtolaser. Fehlschnitte sind sofort korrigierbar. Und das geformte Kontaktglas des VisuMax verursacht keine Schmerzen.

Die Korrektur der Fehlsichtigkeit mit dem Excimerlaser bei Femto-LASIK und LASIK

LASIK: Laser-OP

Bei der klassischen LASIK und bei der Femto-LASIK verdampfen Lichtpulse eines computergesteuerten Excimer-Lasers einzelne Bereiche der freigelegten Hornhautoberfläche. Moderne Scanning-Spot-Laser ermöglichen es, der Hornhautoberfläche in Sekundenschnelle und mit Mikrometergenauigkeit jede beliebige Form zu geben, mit der scharfes Sehen wieder möglich wird.

Nach der Korrektur der Fehlsichtigkeit wird bei der LASIK und auch bei der Femto-LASIK die Hornhautlamelle wieder auf ihren ursprünglichen Platz zurückgelegt. Sie verklebt und braucht nicht vernäht zu werden.

Vorteile von ReLEx® SMILE und Nachteile der LASIK

ReLEx SMILE

  • Es wird nur ein Femtolaser eingesetzt
  • geformtes Kontaktglas: Keine Abflachung der Hornhaut, keine Druckerhöhung
  • keine Schmerzen während und nach dem Augenlasern
  • die oberste Hornhautschicht bleibt nahezu intakt
  • kein Flap, nur ein 2–4 mm Schnitt
  • sicherer als (Femto-)LASIK
  • geringere Gefahr einer Hornhautschwächung als bei Verfahren mit Flap (Keratektasie)
  • keine Gefahr von Kindfingerverletzungen (z.B. bei Unfällen)
  • kaum trockene Augen nach der Behandlung
  • ideal bei Kontaktlinsenunverträglichkeit
  • Sehergebnis vergleichbar mit (Femto-)LASIK
  • kaum Vorsichtsmaßnahmen, Sport und Duschen am selben Tag
  • Das Schminken und Abschminken ist bereits am Tag nach der OP erlaubt

LASIK

  • schmerzhafter Flapschnitt mit dem Mikrokeratom
  • Gefahr eines Fehlschnittes
  • Unterblutung der Bindehaut
  • Abflachung der Hornhaut, Blackout des Auges und erhöhter Augendruck beim Lasern
  • trockene Augen bis 6 Monate nach dem Eingriff, daher schlecht bei Kontaktlinsenunverträglichkeit
  • Licht- und Blendeffekte
  • Flapbedingte Risiken: Verrutschen, Abtrennung des Flaps, Flapfalten, Gefahr von Kindfingerverletzungen
  • Gefahr einer Hornhautschwächung (Keratektasie)
  • nicht geeignet, wenn Sie Kontaktsportarten betreiben
  • wichtig: Bitte zwei Wochen nach der OP bitte weder schminken, noch abschminken

Dr. Breyer beschreibt die Veränderungen der Zahlen durch eine neue Operationsmethode.

ReLEx SMILE Augenlasern
So effektiv wie LASIK, nur viel schonender für Ihre Augen

Dr. Breyer gehört seit 2011 zu den ersten 10 Anwendern weltweit und hat seither über 2000 SMILE-OPs durchgeführt.

  • schmerzfreie Korrektur von Kurz- und Stabsichtigkeit
  • bei Kontaktlinsenproblemen o. trockenen Augen
  • weltweit über 2 Millionen Mal durchgeführt

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Spezialist für dieses Thema

Portraitfoto von Focus-Top-Mediziner Dr. Detlev Breyer

Focus-Top-Mediziner Dr. Detlev Breyer

Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur
Focus Top Mediziner Auszeichnungen

Dr. Detlev Breyer ist ein international renommierter Spezialist für refraktive Verfahren, die Ihnen Unabhängigkeit von Brille oder Kontaktlinsen ermöglichen. Er hat über 40.000 refraktive Operationen mit Erfolg durchgeführt.

Weiterführende Fachliteratur

Mathematical model to compare the relative tensile strength of the cornea after PRK, LASIK, and small incision lenticule extraction.

Reinstein DZ, Archer TJ, Randleman JB. Refract Surg 2013; 29: 454-460. PMID: 23820227.

Association between the percent tissue altered and post-laser in situ keratomileusis ectasia in eyes with normal preoperative topography.

Santhiago MR, Smadja D, Gomes BF, Mello GR, Monteiro ML, Wilson SE, Randleman JB. Am J Ophthalmol. 2014 Jul;158(1):87-95

Role of percent tissue altered on ectasia after LASIK in eyes with suspicious topography.

Santhiago MR, Smadja D, Wilson SE, Krueger RR, Monteiro ML, Randleman JB. J Refract Surg. 2015 Apr; 31(4):258-65

Relative contribution of flap thickness and ablation depth to the percentage of tissue altered in ectasia after laser in situ keratomileusis.

Santhiago MR, Smajda D, Wilson SE et al. J Cataract Refract Surg 2015; 41: 2493-2500