Eine Makulaerkrankung, die vorwiegend jüngere Patienten betrifft: Chorioretinopathia Centralis Serosa (CCS)

Eine für jüngere Menschen typische Netzhauterkrankung im Bereich der Makula ist die Chorioretinopathia Centralis Serosa (CCS), auch Retinopathia Centralis Serosa (RCS) genannt. Dabei sammelt sich unterhalb der Makula Flüssigkeit an und führt zu einer Netzhautabhebung. Dadurch verschlechtert sich das zentrale Sehvermögen deutlich. Die Häufigkeit liegt bei 1:10.000. Männer erkranken vier Mal so oft an der CCS wie Frauen und zwar bereits im Alter von 30 bis 50 Lebensjahren. Innerhalb von vier Monaten ist eine Spontanheilung möglich, aber nicht sicher.

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Wie wird die Chorioretinopathia Centralis Serosa behandelt?

Die wichtigsten Symptome sind einseitiges Verschwommensehen, Bildverzerrungen, Wahrnehmung eines grauen Flecks im Gesichtsfeld und eine Farbentsättigung. Die Ursachen dieser Netzhauterkrankung sind noch nicht vollständig geklärt. Diskutiert wird das Zusammentreffene mehrerer auslösender Faktoren, zu denen Umwelteinflüsse ebenso gehören wie genetische Risikofaktoren.

Spezialist für dieses Thema

Portraitfoto von Dr. Hakan Kaymak

Dr. Hakan Kaymak

Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur

Die Behandlung der CCS ist ein Spezialgebiet unseres leitenden Operateurs Dr. Kaymak. Seit einiger Zeit wendet Dr. Kaymak bei der CCS auch die neue Laserregenerationstherapie an und hat damit sehr gute Erfolge erzielt.

Das berichten Patienten über ihre Erfahrungen mit Dr. Kaymak

Top-Adresse bei RCS

„Ich habe Herrn Dr. Kaymak aufgesucht, weil er in einschlägigen Foren zum Thema RCS oft als äußerst innovativ, was neue Behandlungsmethoden angeht, beschrieben wird. Aufgrund eines störenden Fleckes in einem Auge wurde mir von anderer Stelle 3-monatiges Abwarten empfohlen. Herr Dr. Kaymak empfahl mir eine neuartige Lichttherapie, die wir nach Abklärung des damit verbundenen quasi nicht vorhandenen Risikos gleich vor Ort durchführten. Mit durchschlagendem Erfolg! Innerhalb 14 Tagen empfand ich so gut wie keinerlei Störung mehr durch diesen Fleck. Die Therapie wurde an beiden Augen durchgeführt und ich muss sagen, dass ich mich seit Ausbruch meiner RCS an beiden Augen vor etwa 3 Jahren "sehtechnisch" noch nie so wohlgefühlt habe wie jetzt!“

1,0 via jameda.de (Privatpatient)

Vielen Dank an einen hervorragenden Augenarzt und ein tolles Praxisteam

„Aufgrund verschiedener positiver Stellungnahmen und Kommentare im Internet habe ich mich an die Praxis von Dr. Kaymak gewandt und um einen Termin gebeten. Bei mir wurde im Vorfeld auf einem Auge RCS diagnostiziert und bis dahin erfolglos behandelt. Nach einer Anfrage per E-Mail kam eine sehr schnelle Rückmeldung und es wurde kurzfristig ein Termin vereinbart. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei Dr. Kaymak und dem gesamten Praxisteam für die erfolgreiche Behandlung bedanken und jeden ermutigen, sich an diesen hervorragenden Arzt zu wenden. Bei der Diagnose RCS finden Sie hier einen Spezialisten mit der nötigen Erfahrung und den technischen Möglichkeiten dieser Erkrankung erfolgreich zu begegnen.“

1,0 via jameda.de (Kassenpatient)

Ursachen und Formen der Retinopathia Centralis Serosa

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Können Netzhaut- und Makulaerkrankungen schon mit 40 Jahren auftreten?

Mögliche Ursache könnte eine Dysfunktion der äußeren Netzhautschicht, also des retinalen Pigmentepithels (RPE)) und/oder eine starke Durchblutung der Aderhaut (Choroidea) sein, die zu einer Ansammlung von Flüssigkeit unterhalb der Netzhaut bzw. unterhalb des retinalen Pigmentepithels führt. Damit ist die CCS durch eine schwellungsbedingte Abhebung der neurosensorischen Netzhaut und/oder des RPE gekennzeichnet. Diese Abhebungen werden auch "Quellpunkte" genannt.

Man unterscheidet eine akute und eine chronische Form. Erstere kommt vorwiegend bei jüngeren Patienten vor und zeigt typische Veränderungen, die mit einem Quellpunkt beginnen. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Ansammlung von Flüssigkeit in den subretinalen bzw. den darunter liegenden Raum.

Stress scheint sich ungünstig auf die CCS auszuwirken.

Die chronische Form wird verursacht durch eine chronische Ansammlung von subretinaler Flüssigkeit und führt zu ausgedehnten Veränderungen des RPE. Diese Form schreitet meist schneller voran, auch ist die Sehprognose schlechter als bei der akuten Form.

Mann mittleren Alters im Büro am Telefon.

Die CCS betrifft überwiegend Männer im Verhältnis 6-10 Männer zu einer Frau.

Die Behandlungsansätze bei der CCS

Neben medikamentösen Ansätzen besteht die Möglichkeit, eine unterschwellige Laserbehandlung durchzuführen. Diese sogenannte Laserregenerationstherapie, auch 2RT genannt, ist auch im Bereich der Makula möglich. Dr. Kaymak hat diese Methode bei einem Teil seiner Patienten angewendet und seine Behandlungsergebnisse dokumentiert. Mehr darüber lesen Sie auf der Seite über die Laser-Regenerationstherapie und in diesem Blogbeitrag.

Die Behandlungsansätze umfassen weiterhin die Photodynamische Therapie (PDT) mittels Verteporfin, die jedoch mit einigen Nebenwirkungen verbunden ist. Nur, wenn es zur Bildung von krankhaften Gefäßen kommt, wird die Gabe von Anti-VEGF-Medikamenten in den Glaskörper empfohlen. Außerhalb der Makula ist zudem die Laserkoagulation eine Therapieoption. Unten sehen Sie OCT-Bilder eines Patienten vor und nach einer Therapie.

  • Fundusaufnahme mit CCS.

    Fundusaufnahme vor der Behandlung

  • OCT Befund von der Chorioretinopathia Centralis Serosa.

    OCT-Befund vor der Therapie

  • Fundusaufnahme eines CCS-Patienten nach der Laserbehandlung

    Fundusaufnahme nach der Behandlung

  • OCT-Darstellung nach der Therapie

Die Behandlungen

  • Teaserfoto Laser-Regenerationstherapie

    Die Nanolasertherapie

    Die schonende Lasertherapie der Netzhaut – ohne Wärmeentwicklung.

    • nicht-invasiv
    • regenerierende Wirkung
    • effektiv

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  • Teaserfoto Laserkoagulation

    Laserkoagulation

    Bei Netzhautlöchern, -abhebungen und krankhaften Gefäßen.

    • ambulante Operation
    • mit dem Argon-Laser
    • ideal bei früher Diagnose

    mehr erfahren ›

  • Teaserfoto Photodynamische Therapie

    Photodynamische Therapie

    Zur Behandlung von Makulaerkrankungen.

    • minimalinvasiv
    • Aktivierung durch kaltes Laserlicht
    • Verschluss krankhafter Gefäße

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Schützen Sie Ihr Augenlicht – gehen Sie zur Vorsorge!

Zum hinteren Augenabschnitt gehören der Glaskörper und die Netzhaut (Retina), die vergleichbar ist mit der lichtempfindlichen Schicht einer Kamera. In ihrer Mitte befindet sich die Makula, der Punkt des schärfsten Sehens. Erkrankungen in diesem Bereich können zu schweren, meist unwiederbringlichen Sehverlusten im zentralen Gesichtsfeld führen. Sorgen Sie vor!

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Fachvortrag von Dr. Hakan Kaymak und Dr. Karsten Klabe zur Behandlung der CCS

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Literaturangaben

[1]

CCS: Nanolasertherapie besser als Spontanverlauf? Retrospektive Auswertung der Breyer, Kaymak & Klabe Augenchirurgie. Auch Lebensqualität der Patienten beachten.

Dr. Hakan Kaymak in: Ophthalmologische Nachrichten 04.2018 Special AMD/Netzhaut S. 11

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[2]

Therapieoption bei chronischer Chorioretinopathia centralis serosa: Photodynamische Therapie kombiniert mit Bevacizumab – eine Fallserie / Therapy options for chronic central serous chorioretinopathy: Photodynamic therapy combined with bevacizumab – a case series.

Maier M, Valet V, Feucht N, Lohmann C P, Der Ophthalmologe, Volume 108, Number 11, 1027-1031, DOI: 10.1007/s00347-011-2419-5

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