Sind Sie geeignet für eine Laserbehandlung oder Linsenimplantation?

Wünschen Sie sich ein Leben ohne (Lese-)Brille oder Kontaktlinsen? Dann sind Sie bei uns goldrichtig. Unsere Chirurgen sind international anerkannte Pioniere auf dem Gebiet der Laser- und Linsenchirurgie und führen insgesamt rund 2.500 refraktive Operationen pro Jahr durch, von der modernsten ReLEx® SMILE bis zur Implantation von Kontaktlinsen oder Intraokularlinsen per Kleinstschnitt.

Aus Erfahrung wissen wir: Je präziser die Voruntersuchung, desto besser das Operationsergebnis. Wir nutzen Voruntersuchungen nicht allein, um Ihre Eignung für einen refraktiven Eingriff festzustellen, sondern auch als Basis für die präzise Planung der Operation. Das gilt vor allem für die Laseroperation von Alterssichtigkeit und grauem Star bei Hornhautverkrümmung. Hier bietet der neue LED-Hornhauttopograph Cassini eine überragende Messgenauigkeit und die Möglichkeit, die Ergebnisse direkt in den LENSAR-Laser einzuspeisen – ein Meilenstein in der Kataraktchirurgie.

Um höchste Präzision und für Sie beste Sehqualität zu erzielen, setzen wir grundsätzlich mehr Geräte ein, als gefordert sind. Insbesondere durch den Einsatz der Diagnosetechnik verschiedener Hersteller erhalten wir eine genaue Berechnung der Fehlsichtigkeiten. Diese trägt – neben der Operation – entscheidend zum Behandlungsergebnis bei.

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Die Voruntersuchung mit der Pentacam® HR

Braucht eine hochpräzise Operation nicht eine ebenso präzise Diagnostik?

Die Pentacam® HR ist eine automatisch rotierende Kamera, die den vorderen Augenabschnitt vermisst. Innerhalb von knapp 2 Sekunden analysiert sie die Hornhaut und ermöglicht eine 3D-Analyse der Vorderkammer. Sie erstellt unter anderem eine Hornhaut-Topographie, eine Katarakt-Analyse sowie eine Messung der Hornhautdicke.

Betrachten Sie diese Untersuchung als eine Investition in die OP-Sicherheit und Ihre spätere Sehqualität: Je genauer Ihre Fehlsichtigkeit vorher bestimmt und Ihr Auge vermessen wurde, desto besser ist das Ergebnis der Laser- oder Linsenkorrektur.

Mit der Pentacam werden vier Dinge vermessen:

  • Die Oberfläche des Auges: Sie liefert zusätzliche Informationen über eine eventuell vorliegende Hornhautverkrümmung und ihre Ausprägung. Auf dieser Grundlage beurteilt der Operateur, ob eine Korrektur sinnvoll ist.
  • Die Hornhautrückfläche: Sie sollte gesund sein, um kein OP-Risiko einzugehen.
  • Die Dicke der Hornhaut: Sie entscheidet darüber, welche speziellen Schnitte angelegt werden können, um eine bestehende Hornhautverkrümmung bei der OP zu entfernen oder ob eine Femto-LASIK möglich ist.
  • Die Tiefe der Vorderkammer: Diese ist wichtig für die Implantation von phaken Linsen.

Die Diagnose von Aberrationen des optischen Systems

Aberrometrie des Auges
Aberrometrie des Auges

Aberrationen sind Abweichungen von der optimalen Augenoberfläche, die zum Beispiel bei Dunkelheit für Blendungen und Reflektionen um Lichtquellen herum verantwortlich sein können. Diese werden durch eine verbesserte Diagnostik festgestellt, bei der je nach System an mindestens 250 Punkten die Brechkraft des Auges genau ausgemessen wird. Mit dem Aberrometer von TOPCON sind simultane Messungen der Aberrationen des gesamten optischen Systems, der Sehachse sowie eine Keratographie möglich. Die so gewonnenen hochpräzisen Ergebnisse fließen anschließend in die Berechnung einer maßgeschneiderten laser- oder linsenchirurgischen Behandlung ein.

Unschlagbar bei Hornhautverkrümmungen: LED-Hornhauttopograph Cassini

Seit August 2015 bieten wir Ihnen als eines von zwei refraktiven Zentren in Europa eine verbesserte Laseroperation des grauen Stars und der Alterssichtigkeit an, wie sie individueller nicht sein könnte. Möglich wird das durch eine sogenannte Hornhauttopographie mit dem neuen Cassini Farb-LED-Topographen. Der Begriff „Topographie“ kommt aus dem Griechischen τόπος tópos (Ort) und γράφειν grafeïn (zeichnen, beschreiben) und bedeutet soviel wie Geländeskizze oder Geländeplan. Der Cassini Hornhauttopograph vermisst die Hornhautvorder- und Rückfläche und stellt sie wie ein Relief dar mittels 672 farbcodierten LED in Rot, Grün, Gelb und Blau, die in genau definierten Mustern angeordnet sind. Jedem der Punkte ist ein „Hornhautspiegelbild“ zugeordnet. Eine Hornhautverkrümmung und auch kleinste Abweichungen höherer Ordnung von der normalen Oberfläche einer Kugel (sogenannte Aberrationen) erkennt der Cassini präzise und reproduzierbar mit einer bisher unerreichten Genauigkeit von weniger als 1 μm.

Damit nicht genug der Innovation: Diese Daten werden anschließend kabellos in das LENSAR-Lasersystem Streamline übertragen. Der LENSAR® Laser ist übrigens der erste Kataraktlaser, der eine solche Funktion bietet. Die vom Cassini dargestellte echte Achse der Hornhautverkrümmung markiert der Laser so, dass der Operateur die Kunstlinse später deckungsgleich danach ausrichten kann. Diese Möglichkeit perfektioniert die Implantation einer torischen Linse, denn eine Lasermarkierung ist naturgemäß weitaus präziser als die bisher übliche manuelle Markierung.

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Die Untersuchung mit dem Visante® omni

Messung der Hornhautdicke
Messung der Hornhautdicke

Das Visante® omni von Carl Zeiss Meditec kombiniert verschiedene Technologien so miteinander, dass eine hochpräzise Untersuchung des vorderen Augenabschnittes möglich wird. So wird zum Beispiel nicht allein die für eine Laseroperation wichtige Messung der Hornhautdicke vorgenommen, sondern die Hornhaut wird auch auf ihre Unversehrtheit untersucht.

Eine Trübung der Hornhaut könnte beispielsweise ein Anzeichen einer Erkrankung sein, die gegen einen refraktiven Eingriff sprechen würde. Es wird eine vollständige Abbildung und Messung des vorderen Kammerwinkels durchgeführt, die für die Implantation einer Linse wichtig ist. Zusätzlich kann die nach einer Laseroperation verbleibende Hornhautrestdicke genau berechnet werden. - All dies ist notwendig für die exakte Planung der Operation, die Ihnen bestmögliche Sehqualität und ein Maximum an Sicherheit bieten soll.

Sicherheit durch modernste Diagnostik: das Non-Contact-Tonometer Corvis® ST

Augen-Vorsorge mit dem Non-Contact-Tonometer Corvis ST der Fa. Oculus

Ein Ziel der Voruntersuchung vor einer Augenlaser-Behandlung ist es festzustellen, ob der Eingriff keine Risiken für den Patienten birgt. Ein großer Schritt nach vorne ist dabei das neue Non-Contact-Tonometer der Fa. Oculus Corvis® ST: Dieses vermisst nicht nur die Hornhautdicke und den Augeninnendruck (IOD), sondern auch die biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut, nachdem ein Luftimpuls auf diese eingewirkt hat.

Die Schwingungen der Hornhaut werden aufgezeichnet und mit Werten eines gesunden Auges verglichen. Einige typische Abweichungen davon können zum Beispiel Hinweise auf eine Hornhautschwäche geben.

Non-Contact-Tonometer Corvis<sup>®</sup> ST
Non-Contact-Tonometer Corvis® ST

Diese muss für den Patienten nicht gefährlich sein, wäre aber ein Risikofaktor für einen Refraktiven Eingriff. Von diesem Non-Contact-Tonometer sind bisher weltweit erst zwei im Einsatz. Wir sind sehr stolz darauf, zu den Ersten zu gehören, die ihren Patienten diese moderne Diagnostik anbieten können. Unsere Erfahrungen damit werden wir wissenschaftlich auswerten und der Fachwelt zur Verfügung stellen.

Mit dem Avellino DNA-Test stellen wir eine genetische Veranlagung zu Hornhauterkrankungen fest

Seit kurzem bieten wir einen DNA-Test an, durch den wir bei Ihnen eine genetische Veranlagung zu Hornhauterkrankungen, sogenannten Hornhautdystrophien, nachweisen können. Bei einer Hornhautdystrophie werden einzelne Schichten der Hornhaut aufgrund von Entwicklungsstörungen unterversorgt und degenerieren – Sehverschlechterungen und Trübungen der Hornhaut sind die Folge. Eine Laserbehandlung kann diesen Prozess beschleunigen, deshalb gelten erbliche Hornhautdystrophien als Ausschlusskriterium für eine LASIK oder ähnliche Laserbehandlung zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten.

Mit dem Avellino DNA-Test kann die Mutation eines Gens nachgewiesen werden, das für die am häufigsten vorkommenden Hornhautdystrophien verantwortlich ist. Auf diese Weise erkennen wir Ihr Risiko für eine Dystrophie bereits, bevor erste Symptome der Erkrankung in einer Untersuchung sichtbar werden. Das dient Ihrer und unserer Sicherheit. Bisher wurden rund 500 000 Menschen auf diese Mutation getestet, bei 1000 Personen wurde sie festgestellt.