Die diabetische Makulopathie – ein Fachgebiet von Dr. Kaymak

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Diabetesbedingte Gefäßschädigungen können auch auf die Makula übergehen, also auf die Stelle des schärfsten Sehens. Man spricht in dem Fall von einer diabetischen Makulopathie. Wird die Krankheit erst in dieser Phase behandelt, so sind die zentralen Sehzellen stark gefährdet und könnten zugrundegehen. Um Ihr Augenlicht zu retten, raten wir Ihnen zur Vorsorge, auch wenn Sie keine Sehverschlechterung bemerken.

Spezialist für dieses Thema

Portraitfoto von Dr. Hakan Kaymak

Dr. Hakan Kaymak

Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur

Unser leitender Chirurg für den hinteren Augenabschnitt, Dr. H. Kaymak, behandelt das diabetische Makulaödem mit einer neuen Laserbehandlung, die zur Regeneration der Netzhaut beiträgt, sowie mit modernen Kombinationstherapien. Dr. H. Kaymak war langjähriger Oberarzt in einer der großen Glaskörper-/Netzhautkliniken, hat auch in der Augenklinik Ahaus die Netzhautabteilung aufgebaut und ist dort als leitender Oberarzt tätig. Er verfügt über viel Erfahrung auf diesem Gebiet und trägt seine Behandlungsergebnisse weltweit auf großen Fachkongressen vor.

Jährliche Untersuchungen sind wichtig, um eine dauerhafte Sehverschlechterung zu verhindern

Ein Fortschreiten der Krankheit lässt sich nur verhindern durch jährliche Untersuchungen und eine rechtzeitige Behandlung in Kombination mit einer guten Blutzucker- und Blutdruckkontrolle. Sind in der Vergangenheit bereits diabetesbedingte Veränderungen an den Augen aufgetreten, so muss die Untersuchung halb- oder vierteljährlich erfolgen.

Als Diabetiker sollten Sie mindestens einmal jährlich zur Vorsorge, um Ihre Sehkraft zu schützen

Ein Fortschreiten der Krankheit lässt sich nur verhindern durch jährliche Untersuchungen und eine rechtzeitige Behandlung in Kombination mit einer guten Blutzucker- und Blutdruckkontrolle. Sind in der Vergangenheit bereits diabetesbedingte Veränderungen an den Augen aufgetreten, so muss die Untersuchung halb- oder vierteljährlich erfolgen.

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Innovative Laser- und Kombinationstherapien sind im Frühstadium aussichtsreich

Wird bei einer der regelmäßigen Untersuchungen auf diabetesbedingte Augenkrankheiten eine beginnende Retinopathie entdeckt, so kann die Veränderung an den Gefäßen im Auge in den meisten Fällen durch eine ambulante Laserbehandlung oder eine Kombinationstherapie mit Anti-VEGF-Medikamenten noch aufgehalten werden, bevor es zu Beeinträchtigungen der Sehkraft kommt. Wir bieten seit kurzem die sogenannte Laser-Regenerationstherapie, die bereits in einem frühen Stadium angewendet werden sollte. Sie ist besonders schonend und verursacht keine Wärmeentwicklung.

„Im Frühstadium sind Gefäßveränderungen noch aufzuhalten. Später hilft nur noch ein aufwendiger chirurgischer Eingriff“

Ist die Krankheit jedoch schon so weit fortgeschritten, dass die ersten Symptome spürbar werden, so ist eine dauerhafte Sehbehinderung bis hin zur Erblindung unter Umständen noch durch einen chirurgischen Eingriff zu verhindern. Wie aufwendig die Behandlung ist und welcher Anteil der ursprünglichen Sehfähigkeit erhalten werden kann, hängt von der rechtzeitigen Diagnose der Krankheit ab.

Fachvortrag von Dr. Hakan Kaymak zum diesem Thema

Portraitfoto von Dr. Hakan Kaymak

Kortisonimplantate als alternative Therapieoptionen des diabetischen Makulaödems

Weniger Injektionen bei Diabetes-Patienten. Dr. Kaymak erarbeitet Richtlinien für eine schonende und vorausschauende, individuelle Therapie bei Diabetes-Patienten. Er empfiehlt den frühen Einsatz von Langzeitimplantaten.

Die Nanolasertherapie ist die erste wirksame Behandlung bei trockener Makuladegeneration (AMD) – effektiv auch bei diabetesbedingten Augenerkrankungen und CCS

Diese neue Lasertherapie ist die erste verfügbare Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration im Frühstadium, die auch als trockene Makuladegeneration bezeichnet wird. Diese Behandlung wird mit einem Nanosekundenlaser kann die Regeneration der Netzhaut anregen, daher wird sie auch retinale Regenerationstherapie (2RT) genannt. Sie ist sehr viel schonender ist als die Laserkoagulation und darf sogar auch im Bereich der Makula angewendet werden. Das nichtinvasive Verfahren ist außerdem eine mögliche und schonendere Alternative zur Laserkoagulation beim diabetesbedingtem Makulaödem.

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Literaturangaben

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Randomized trial evaluating ranibizumab plus prompt or deferred laser or triamcinolone plus prompt laser for diabetic macular edema.

Bressler NM, Bressler SB, Edwards AR, Ferris FL 3rd, Friedman SM, Glassman AR, Miller KM, Scott IU, Stockdale CR, Sun JK., Diabetic Retinopathy Clinical Research Network, Elman MJ, Aiello LP, Beck RW, Ophthalmology 2010; 117:1064-1077

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Weiterführende Fachliteratur

Relationship between photoreceptor outer segment length and visual acuity in diabetic macular edema

Forooghian F, Stetson PF, Meyer SA et al. (2010) Retina 30: 63-70

Diabetic maculopathy, Diagnosis and treatment

Gelisken F; Ziemssen F (2010) Diabetic maculopathy, Diagnosis and treatment. Ophthalmologe 107: 773-786

2010 Vitrectomy outcomes in eyes with diabetic macular edema
Safety and efficacy of ranibizumab in diabetic macular edema

Massin P, Bandello F, Garweg JG, Hansen LL, Harding SP, Larsen M, Mitchell P, Sharp D, Wolf-Schnurbusch UE, Gekkieva M, Weichselberger A, Wolf S (2010) (RESOLVE Study): a 12-months randomized controlled double-masked multicenter phase II study. Diabetes Care 33: 2399-2405

Two-Year Outcomes of the Ranibizumab for Edema of the macula in Diabetes

Nguyen QD, Shah SM, Khwaja AA et al. (2010) (Read-2) Study. Ophthalmology 117: 2146-2151

A review of clinical trials of anti-VEGF agents for diabetic retinopathy.

Nicholson BP, Schachat AP (2010) Graefes Arch Clin Exp Ophthalmol 248: 915-930

Pharmacokinetic and Efficacy Study of Fluocinolone Acetonide Inserts in Patients With Diabetic Macular Edema

Pharmacokinetic and Efficacy Study of Fluocinolone Acetonide Inserts in Patients With Diabetic Macular Edema [NCT00490815]. www.clinicaltrials.gov

Intravitreous vascular endothelial growth factor and hypoxia-inducible factor 1a in patients with proliferative diabetic retinopathy

Wang X, Wang G, Wang Y (2009) Am J Ophthalmol 148: 883-889