Paar sitzt auf einer Bank im Park.

Ihr Augenlicht

„Ein Glaukom zeigt erst Symptome, wenn es für eine Therapie zu spät ist.“

Dr. Klabe

Was ist ein grüner Star (Glaukom) und was ist das Gefährliche daran?

Der grüne Star, auch Glaukom genannt, ist in Europa die zweithäufigste Erblindungsursache nach der altersbedingten Makuladegeneration. [1] Unter den Begriffen Glaukom oder grüner Star wird eine Gruppe von Augener­krankungen zusammengefasst, die den Sehnerv schädigen und unbehandelt zur Erblindung führen. Meistens geschieht das durch einen zu hohen Augendruck, doch auch andere wichtige Faktoren können beteiligt sein. Die Behandlung des grünen Stars ist ein Schwerpunkt unseres leitenden Operateurs, Augenarzt Dr. Karsten Klabe.

Ihr Glaukomspezialist

Portraitfoto von Dr. Karsten Klabe

Dr. Karsten Klabe

Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur

Modernste Diagnostik und die innovative Behandlung des Glaukoms (grünen Stars) sind Schwerpunkte unseres leitenden Operateurs Dr. Karsten Klabe, der 10 Jahre lang Chefarzt der Augenklinik im Marien Hospital Düsseldorf war. Jährlich führt er rund 300 Glaukom-Operationen durch.

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Was ist ein grüner Star bzw. ein Glaukom?

Im Gegensatz zu anderen Augenerkrankungen macht sich ein Glaukom im Frühstadium kaum bemerkbar. Wenn erste Sehbeeinträchtigungen auftreten, sind diese nicht mehr rückgängig zu machen.

Ein Glaukom kann entstehen, wenn die Zirkulation der Flüssigkeit im Auge aus dem Gleichgewicht gerät

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Die Flüssigkeitszirkulation des Kammerwassers im Auge

Um zu verstehen, wie ein Glaukom bzw. grüner Star verursacht wird, ist es wichtig zu wissen, wie die Flüssigkeit im Auge zirkuliert. Das von einer Drüse, dem Ziliarkörper, gebildete Kammerwasser strömt durch die Pupille in das Auge und fließt über das Abflusssystem des Auges, das Trabekel-Maschenwerk, in den sogenannten Schlemmschen Kanal. Von dort wird es weiter über die Venen des Auges abtransportiert. Im gesunden Auge besteht ein Gleichgewicht zwischen Zu- und Abfluss. Der gesunde Augeninnendruck ist wichtig, um Form, Ernährung und Funktion des Auges sicherzustellen. Die Balance zwischen Produktion und Abfluss kann durch verschiedene Faktoren gestört werden und so zu einer Schädigung des Sehnervs führen.

Wie wirkt sich ein Glaukom auf das Sehen aus?

Durch einen grünen Star sterben zunächst die empfindlichen Sehzellen in der Netzhaut ab. Diese Schäden sind nur mit moderner Diagnostik erkennbar, sie haben noch keine Auswirkungen auf die Sehkraft. Später ist auch der Sehnerv betroffen, der die Sehinformationen der Sehzellen an das Sehzentrum im Gehirn weiterleitet. Auf diese Weise entstehen erst kleinere, später immer größere Gesichtsfeldausfälle. Der Begriff 'Gesichtsfeld' bezeichnet den Bereich, den wir wahrnehmen, ohne den Kopf zu drehen.

Da wir meistens mit beiden Augen sehen, bemerken wir auch diese Defekte erst sehr spät. Warum? Die Defekte sind auf jedem Auge andere. Da die Sehinformationen beider Augen im Sehzentrum zusammengeführt werden, können die fehlenden Sehinformationen eines Auges mit denen des anderen Auges aufgefüllt werden. So entsteht wieder ein vollständiges Bild, bis sich die Ausfälle im späten Stadium schließlich nicht mehr ausgleichen lassen. Je nach Ausmaß der Ausfälle werden Teile des Gesichtsfeldes auch nur noch verschwommen wahrgenommen.

„Die Vorstellung, dass Betroffene schwarze Flecken sehen, ist falsch. Sie bemerken in der Regel erst etwas, wenn beide Augen bereits große Glaukomschäden haben und klagen beispielsweise über 'Schwierigkeiten beim nächtlichen Autofahren'. Diese Schäden sind dann leider nicht mehr rückgängig zu machen.“

Dr. Karsten Klabe

Nur, wenn man jedes Auge separat untersucht, stellt man fest, welche Bereiche nicht mehr wahrgenommen werden. Bei einem fortgeschrittenen grünen Star ähnelt das Gesichtsfeld einem Puzzle, in dem Teile fehlen. Im mittleren Stadium sind es nur einzelne Teile an veschiedenen Stellen des Bildes, im späteren Stadium fehlen oft zusammenhängende Stücke bis schließlich das Auge erblindet ist. Sind beide Augen stark betroffen, dann füllt das Gehirn größere Lücken wie ein Puzzlespieler nach logischen Gesichtspunkten aus. In dem hier gezeigten Bild liegen auf beiden Augen Ausfälle in dem Bereich vor, in dem sich der Fahrradfahrer befindet. Also setzt das Gehirn dort einfach die umliegende Umgebung fort und 'übersieht' den Fahrradfahrer.

  • Ein Fahrradfahrer fährt auf der Straße neben einer weißen Mauer. Im Vordergrund rechts ist die Motorhaube eines Autos zu sehen.

    Bei voller Sehkraft sieht das Bild so aus: Ein Fahrradfahrer fährt auf der Straße neben einer weißen Mauer. Vorne rechts ist die Motorhaube eines Autos zu sehen.

  • Straße an weißer Mauer, vorne rechts ist die Motorhaube eine Autos zu sehen.

    Bei großen Defekten fehlt ein Teil der Sehinformation: hier der Fahrradfahrer. Das Gehirn ergänzt das Bild jedoch mit umliegenden Informationen, sodass es uns nicht auffällt. Damit stellt der Betroffene eine Gefahr für sich und andere dar.

Glaukomformen: Was ist der Unterschied zwischen primären und sekundären Glaukomen?

Das Glaukom, bzw. der grüne Star, ist keine einheitliche Erkrankung, man unterscheidet zwischen primären und sekundären Glaukomen. Primäre Glaukome sind Erkrankungen, die nicht als Folge einer anderen Erkrankung oder einer Veränderung des Auges auftreten. Hier ist die entscheidende Therapie die Senkung des Augeninnendruckes.

Die Sekundärglaukome sind immer Folge einer anderen Erkrankung des Auges, wie zum Beispiel Entzündungen, Verletzungen oder Erkrankungen wie Diabetes, Gefäßverschlüsse oder das PEX-Syndrom. Die Therapie richtet sich hier zu allererst auf die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung, z.B. die Behandlung von Gefäßverschlüssen des Auges oder – wie z.B. bei der diabetischen Netzhauterkrankung – von Gefäßneubildungen.

In der Gruppe der primären Glaukome gibt es zwei Arten mit unterschiedlichem Krankheitsverlauf: das Engwinkelglaukom und das Offenwinkelglaukom, die im Folgenden beschrieben werden. Darüber hinaus erläutern wir das PEX-Glaukom, ein sekundäres Offenwinkelglaukom.

Symptome des Engwinkel-Glaukoms

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Engwinkel-Glaukom

Das sogenannte „Engwinkel-Glaukom“ (ein enger Winkel zwischen Hornhautrückfläche und Irisvorderfläche) ist eine seltene Form des primären Glaukoms. Es kann sich über Jahre entwickeln oder aber innerhalb von Minuten zu einem schmerzhaften massiven Anstieg des Augeninnendruckes führen (Glaukomanfall). Dieser Notfall muss unverzüglich behandelt werden. Ein plötzlicher Anstieg des Augeninnendruckes macht sich außerdem durch das Sehen farbiger Ringe um punktförmige Lichtquellen, einseitige starke Augenschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit und plötzliches Verschwommensehen, ggf, verbunden mit einer erheblichen Rötung des Auges bemerkbar. Weitsichtige Personen sind eher betroffen, weil bei ihnen die vordere Augenkammer sehr klein ist.

Das primäre Offenwinkel-Glaukom

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Offenwinkel-Glaukom

Das „Offenwinkel-Glaukom“ – ein offener Winkel zwischen Hornhautrückfläche und Irisvorderfläche – ist die häufigste Form des grünen Stars. Über 80 Prozent der Betroffenen in Deutschland leiden unter einem primären Offenwinkelglaukom. [2]

Sie ist mit einem chronischen Krankheitsverlauf und einem zunehmenden Gesichtsfeldverlust verbunden. Dieser wird oft nicht wahrgenommen, weil das Gesichtsfeld des anderen Auges die fehlenden Bereiche überlagert. Zurückzuführen ist der steigende Augendruck in diesem Fall auf mangelnde Abflussmöglichkeiten des Kammerwassers im Auge. Durch den erhöhten Augeninnendruck wird der Sehnerv geschädigt. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, führt dies zur Erblindung. Da diese Form des grünen Stars zu einem die häufigste ist und zum anderen durch die meisten Betroffenen erst sehr spät bemerkt wird, raten wir in Übereinstimmung mit dem Berufsverband der Augenärzte (BVA)und der American Academy of Ophthalmology (AAO) zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab einem bestimmten Lebensalter.

Schätzungen darüber, wie viele Menschen in Deutschland unerkannt am grünen Star erkrankt und von Sehverlust und Erblindung bedroht sind, gehen in die Millionen. Bereits ab einem Alter von 40 Jahren wird vom Berufsverband der Augenärzte (BVA) alle zwei Jahre eine schmerzfreie Untersuchung zur Glaukom-Früherkennung empfohlen, für dunkelhäutige Menschen sogar bereits ab dem 30. Lebensjahr. Da das Risiko mit dem Alter wächst, rät der BVA ab dem 60. Lebensjahr jährlich zur Vorsorge zu gehen.

Das Pseudoexfoliationsglaukom (PEX-Glaukom)

Das Pseudoexfoliationsglaukom, kurz PEX-Glaukom genannt, gilt als sekundäres Offenwinkelglaukom. Es betrifft in Deutschland rund 5 bis 10 Prozent der Menschen über 60 Jahre. Diese Glaukomform ist eine Folge des genetisch bedingten pseudoexfoliativen Syndroms (PEX), das zur Ablagerung von kleinsten, proteinählichen Fasern im Gewebe innerhalb und außerhalb des Auges führt. Seine Bezeichnung ist abgeleitet von dem lateinischen Begriff 'Folium: das Blatt', weil die sichtbaren Symptome dieser Glaukomform einem Abblättern der Linse ähneln. Diese Partikel verstopfen auch das siebartige Geflecht des Trabekelmaschenwerks. Dadurch erhöhen sie den Abflusswiderstand und in der Folge auch den Augeninnendruck.

Das PEX-Glaukom schreitet in der Regel schnell voran und zeichnet sich durch einen stark schwanken hohen Augendruck aus, der schwer regulierbar ist. Oft leiden PEX-Patienten auch unter einem grauen Star, sodass eine kombinierte Operation angezeigt ist. Die chirurgische Behandlung eines PEX-Glaukoms stellt eine Herausforderung dar und erfordert einen erfahrenen Augenchirurgen.

Gehören Sie zu einer der Risikogruppen?

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Glaukom-Risiken
  • Alter über 40 Jahre
  • familiäre Veranlagung
  • Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • hoher oder stark schwankender Blutdruck bei hoher Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit
  • eine dunkle Hautfarbe
  • Neigung zu Migräne oder krampfartiger Gefäßverengung (Vasospasmus)
  • Zustand nach einer Augenverletzung

Die individuelle Behandlung des grünen Stars (Glaukom) – so schonend und effektiv wie möglich

Erfahren Sie mehr über die schonende Behandlung des Glaukoms bzw. grünen Stars. Die schonende Glaukomchirurgie ist ein Schwerpunkt von Dr. Karsten Klabe: Glaukomlaser, Mikroimplantate oder minimalinvasive Operation – ausgewählt nach individuellen Gesichtspunkten.

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Glaukombehandlungen: Laser, Mikroimplantate und weitere Eingriffe

  • Teaserfoto Lasertherapie bei grünem Star

    Mit dem Laser

    Die schonende Laserbehandlung des grünen Stars (Selektive Laser Trabekuloplastik , SLT). Sie ist heute als Erstbehandlung neben Augentropfen anerkannt.

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  • Teaserfoto Mikroimplantate bei grünem Star

    Mit Mikroimplantaten

    Mikroinvasive Glaukomchirurgie (MIGS) mit Mikroimplantaten: schonendere Eingriffe, kürzere Heilungszeiten mit weniger Beschwerden.

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  • Teaserfoto 360° Canaloplasty

    360° Canaloplasty

    Die mikroinvasive 360° Canaloplasty mit einem Mikrokatheter zur Behandlung des grünen Stars, auch als mikroinvasives Verfahren 'ab interno' möglich.

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  • Teaserfoto Trabekulektomie

    Trabekulektomie

    Die klassische und die minimalinvasive Trabekulektomie zur Behandlung des Glaukoms.

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Vorsorge und Diagnostik: Schäden am Sehnerv sind lange vor einer Sehverschlechterung diagnostizierbar [3]

Die meisten Glaukomformen sind auf einen erhöhten Augendruck zurückzuführen. Daher ist die Augendruckmessung (IOD) ein Element der Vorsorge. Wirklich aussagekräftig ist der Wert jedoch erst in Verbindung mit der Messung der Hornhautdicke (Pachymetrie), weil die Hornhautdicke die Messung beeinflusst: so führt beispielsweise eine dünnere Hornhaut zu einer falsch-niedrigen Intraokulardruckmessung. Ein hoher Augendruck muss jedoch nicht zwingend zu Schäden am Sehnerv führen, und nicht jedes Glaukom geht mit einem erhöhten Augendruck einher. Doch auch beim Normaldruckglaukom lässt sich genauso wie bei anderen Glaukomformen durch bildgebende Diagnostik bereits im Frühstadium ein Schaden an der retinalen Nervenfaserschicht erkennen.

Die wichtigste Säule der Glaukomdiagnose ist daher die funduskopische Untersuchung des Sehnervenkopfs und der retinalen Nervenfaserschicht. Schon im Frühstadium eines Glaukoms lässt sich eine abnehmende Dicke der Nervenfaserschicht der Netzhaut feststellen. Mit dem OCT kann ein Glaukom sicher diagnostiziert werden lange bevor Betroffene erste Sehverschlechterungen bemerken, zum Teil bereits bis zu 6 Jahre früher.

Literaturangaben

[1]

Prevalence and causes of vision loss in high-income countries and in Eastern and Central Europe in 2015;

Bourne RRA, Jonas JB, Bron AM, Cicinelli MV, Das A, Flaxman SR, Friedman DS, Keeffe JE, Kempen JH, Leasher J, Limburg H, Naidoo K, Pesudovs K, Peto T, Saadine J, Silvester AJ, Tahhan N, Taylor HR, Varma R, Wong TY, Resnikoff S; Vision Loss Expert Group of the Global Burden of Disease Study. magnitude, temporal trends and projections. Br J Ophthalmol. 2018 May;102(5):575-585. doi: 10.1136/bjophthalmol-2017-311258. Epub 2018 Mar 15. PMID: 29545417; PMC ID: PMC5909755

 ↩
[2]

Prevalence of glaucoma in Germany: results from the Gutenberg Health Study.

Höhn R, Nickels S, Schuster AK, Wild PS, Münzel T, Lackner KJ, Schmidtmann I, Beutel M, Pfeiffer N. Graefes Arch Clin Exp Ophthalmol. 2018 Sep;256(9):1695-1702. doi: 10.1007/s00417-018-4011-z. Epub 2018 May 17. PMID: 29774418

 ↩
[3]

Agreement for detecting glaucoma progression with the GDx guided progression analysis, automated perimetry, and optic disc photography

Alencar LM, Zangwill LM, Weinreb RN, Bowd C, Vizzeri G, Sample PA, Susanna R Jr, Medeiros FA. Ophthalmology 2010; 117:462-70

 ↩

Weiterführende Fachliteratur

The advanced glaucoma intervention study

AGIS Investigators (2000) (AGIS) 7. The relationship between control of intraocular pressure and visual field deterioration. Am J Ophthalmol 130: 429-440

Primary open-angle glaucoma, preferred practice pattern

American Academy of Ophthalmology (2005) American Academy of Ophthalmology, San Francisco

Terminology and guidelines for glaucoma

European Glaucoma Society, 3rd edn. Editrice Dogma, Savona, Italy

Predictors of long-term progression in the early manifest glaucoma trial

Leske MC, Heijl A, Hyman L, Bengtsson B, Dong L, Yang Z, EMGT group (2007) Ophthalmology 114: 1965-1972

From ocular hypertension go ganglion cell death: a theoretical sequence of events leading to glaucoma

Nickells RW (2007) From ocular hypertension go ganglion cell death: a theoretical sequence of events leading to glaucoma. Can J Ophthalmol 42: 278-287

Corneal biomechanical properties in normal, post-laser in situ keratomileusis, and keratoconic eyes

Oritz D, Pinero D, Shabayek MH, Arnalich-Montiel F, Alio JL (2007) J. Cataract Refract Surg 33: 1371-1375

Central corneal thickness and correlation to optic disc size: a potential link for susceptibility to glaucoma

Pakravan M, Parsa A, Sanagou M, Parsa CF (2007) Br J Ophthalmol 91: 26-28

The Ocular Hypertension Treatment Study; a randomized trial determines that topical ocular hypotensive medication delays or prevents the onset of primary open-angle glaucoma

Kass MA, Heuer DK, Higginbotham EJ, Johnson CA, Keltner JL, Miller JP, Parrish RK 2nd, Wilson MR, Gordon MO. Arch Ophthalmol. 2002 Jun;120(6):701-13; discussion 829-30. doi: 10.1001/archopht.120.6.701. PMID: 12049574