Junges Paar auf der Skipiste macht ein Selfie.

Augenlasern bei Kurzsichtigkeit (Myopie): Welches Verfahren passt zu Ihnen?

Kurzsichtigkeit (Myopie) kann heute mit modernen Augenlaserverfahren korrigiert werden: schonend, schmerzfrei und sicher. Das neueste Verfahren nennt sich SMILE bzw. ReLEx SMILE. Dr. Detlev Breyer gehört seit 2011 zu den Vorreitern der Methode und hat bereits über 3.200 Prozeduren mit Erfolg durchgeführt. Die Alternativen sind PRK, LASEK oder Epi-LASIK sowie die LASIK bzw. Femto-LASIK. Hier erfahren Sie, welches Verfahren sich für wen am besten eignet.

Häufige Fragen zum Thema Kurzsichtigkeit

Wie äußert sich Kurzsichtigkeit?

Wer kurzsichtig ist, sieht nur in der Nähe scharf. Je nachdem, wie stark die Kurzsichtigkeit ist, muss der Abstand zum Auge wirklich sehr klein sein, damit ein kurzsichtiger Mensch Dinge noch scharf sieht. Oft versuchen Kurzsichtige durch Blinzeln ihre Sehschwäche auszugleichen. Auf Dauer ist das für das Auge natürlich sehr anstrengend und funktioniert auch nicht bei höheren Werten.

Warum werden Menschen kurzsichtig?

Ursache der Kurzsichtigkeit ist entweder ein zu langer Augapfel oder eine zu hohe Brechkraft von Hornhaut und Linse im Verhältnis zur Länge des Augapfels. Dadurch werden parallel in das Auge einfallende Lichtstrahlen nicht genau auf der Netzhaut fokussiert, sondern davor. Die Folge ist: Auf der Netzhaut des Auges entsteht ein unscharfes Bild. Die Frage, warum der Augapfels zu sehr in die Länge wächst, ist noch nicht abschließend geklärt. Da Kurzsichtigkeit unter jungen Menschen immer stärker zunimmt, kann die Genetik nicht die einzige Ursache dafür sein, auch die Sehgewohnheiten spielen eine Rolle. Vor allem Tageslicht scheint das Wachstum des Augapfels zu hemmen. Mehr darüber lesen Sie im Kapitel über Kurzsichtigkeit bei Kindern.

Wie ist Kurzsichtigkeit zu behandeln?

Wenn das Auge einmal kurzsichtig und der Augapfel zu lang ist, ist das nicht mehr rückgängig zu machen. Kurzsichtigkeit ist also nicht heilbar. Doch es gibt Augenlaserbehandlungen, die die Kurzsichtigkeit korrigieren, sodass Sie unabhängig von Brille und Kontaktlinsen leben können. Dabei wird die Brechkraft der Hornhaut mithilfe des Lasers so verändert, dass die Fehlsichtigkeit ausgeglichen wird. Falls auch eine Hornhautverkrümmung vorliegt, so kann diese gleich mitbehandelt werden.

In welchem Alter ist eine Laserbehandlung möglich?

Sie sollten mindestens 18 Jahre alt sein und wenigstens ein Jahr stabile Brillenwerte haben, besser sogar zwei Jahre. Je früher Sie sich behandeln lassen, desto länger können Sie Ihre neue scharfe Sicht genießen. Wenn ab 45 Jahren die Alterssichtigkeit einsetzt, wird das Sehen in der Nähe langsam schwieriger, sodass Sie irgendann auch eine Lese- oder Gleitsichtbrille benötigen. Allerdings ist es auch dann angenehmer, wenn die Kurzsichtigkeit vorher korrigiert wurde und Sie nicht auch dafür eine Brille benötigen.

Kurzsichtigkeit lasern: Wie funktioniert das eigentlich?

Kurzsichtiges Auge mit Darstellung der einfallenden Lichtstrahlen, die sich vor der Netzhaut bündeln.
Lichteinfall in ein kurzsichtiges Auge

Bei einem kurzsichtigen Auge ist der Augapfel zu lang oder die Brechkraft von Hornhaut und Linse zu groß. Beides führt dazu, dass die parallel einfallenden Lichtstrahlen sich vor der Netzhaut bündeln. So entsteht ein unscharfes Bild auf der Netzhaut. Je höher die Myopie, desto unschärfer das Bild.

Kurzsichtiges Auge nach einer Augenlaserkorrektur mit Darstellung der einfallenden Lichtstrahlen, die sich nun auf der Netzhaut bündeln.
Lichteinfall nach dem Augenlasern

Um die Kurzsichtigkeit zu beheben, wird die Hornhaut mithilfe einer Augenlaserbehandlung präzise abgeflacht. Dadurch reduziert sich die Brechkraft der Hornhaut exakt um den Wert, der notwendig ist, um den Sehfehler zu korrigieren. Einfallende Lichtstrahlen werden nun genau auf der Netzhaut gebündelt. Allerdings sind dem Laser Grenzen gesetzt. Höhere Werte lassen sich jedoch mit Implantierbaren Kontaktlinsen korrigieren.

Portraitfoto von Lukas Kruse

„Seit 5 Jahren bin ich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis der OP bei Dr. Breyer. Selbst bei Flutlicht bin ich nicht geblendet und sehe wie ein Adler. Ich würde mich immer wieder für ReLEx SMILE entscheiden.“

Lukas Kruse, Torwart bei Holstein Kiel

Augenlaserspezialist Focus-Top-Mediziner Dr. Detlev R.H. Breyer

Portraitfoto von Focus-Top-Mediziner Dr. Detlev R.H. Breyer

Focus-Top-Mediziner Dr. Detlev R.H. Breyer

Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur

Dr. Detlev R.H. Breyer gehört seit 2011 zu den Ersten, die das Augenlaserverfahren ReLEx SMILE anbieten. Er hat bereits über 3.200 Prozeduren mit Erfolg durchgeführt. Auch PRK und Femto-LASIK gehören zu seinen Schwerpunkten. Seine Erfahrung und sein Know-how auf dem Gebiet des Augenlaserns wird von Fachkollegen auf der ganzen Welt gewürdigt.

Augenlasern bei Kurzsichtigkeit – alle Methoden im Überblick

Augenlasern aus der Sicht der Patienten

Schauen Sie sich doch diese Folge unserer Interviewserie mit Dr. Breyer und Nina Ruge an, um sich einen schnellen Überblick über die verschiedenen Augenlasermethoden und ihre Vorteile zu verschaffen. Nina Ruge stellt darin viele wichtige Fragen, die auch unsere Patienten immer haben. Unser leitender Operateur Dr. Detlev Breyer beantwortet sie so wie er es auch Patienten gegenüber tut. Die ganze Serie finden Sie hier auf unserer Website.

Oder schauen Sie die Beschreibungen und Videos der Verfahren durch, die wir unter dem Video für Sie zusammengestellt haben. Weiter unten finden Sie auch einen Vergleich der Vor- und Nachteile im Überblick.

PRK / LASEK und Epi-LASIK

PRK: Einführung

Bei den klassischen Verfahren wie PRK, LASEK und Epi-LASIK wird die Fehlsichtigkeit mit einem Excimerlaser unterhalb der obersten Hornhautschicht (Epithel) durchgeführt. Sie unterscheiden sich in der Art und Weise, wie das Hornhautepithel abgetragen wird. Alle drei Methoden kommen ohne Hornhautdeckel aus und haben daher nicht die durch den Flap bedingten Risiken. Allerdings sind sie relativ schmerzhaft in der Heilungsphase und haben ein höheres Infektionsrisiko.

„PRK, LASEK und EPI-LASIK sind eine Option für Menschen mit dünnerer Hornhaut. Sie kommt auch infrage für alle, die Kontaktsportarten treiben oder häufiger mit kleinen Kindern toben. Sie ist nichts für sehr schmerzempfindliche Menschen.“

Dr. Detlev Breyer

Anwendungsbereich aller PRK-Verfahren:

  • Kurzsichtigkeit bis zu -6 dpt / Grenzbereich bis -8 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis 5 dpt / Grenzbereich bis 6

Erfahren Sie mehr zur PRK, LASEK und Epi-LASIK

Die klassische LASIK

Mikrokeratom-LASIK mit MEL 80

Diese sehr verbreitete Methode ist schmerzärmer, weil die Korrektur mit dem Excimerlaser im Stroma erfolgt. Nachteil ist jedoch, dass dafür die oberste Hornhautschicht – nicht nur das Epithel – bis auf einen kleinen Steg mit einem winzigen Messer, dem Mikrokeratom, wie ein runder Deckel aufgeschnitten und zur Seite geklappt. Das nennt sich Flap. Nach dem Lasern wird er wieder zurückgeklappt und haftet dort ohne eine Naht. Nachteil ist, dass durch den Flap zusätzliche Risiken bestehen und die Stabilität der Hornhaut geschwächt wird. Bei Menschen, die häufiger mit Kindern spielen oder toben besteht das Risiko einer sogenannten Kindfingerverletzung, bei der der Flap verrutschen oder abreißen kann.

„Wir raten dazu, statt der LASIK die Femto-LASIK durchzuführen, weil diese deutlich sicherer ist. Die meisten unserer Patienten entscheiden sich allerdings für das SMILE-Verfahren.“

Dr. Detlev Breyer

Anwendungsbereich LASIK:

  • Kurzsichtigkeit bis -8,00 dpt / Grenzbereich bis -10 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis 5 dpt / Grenzbereich bis 6

Erfahren Sie mehr zur LASIK

Die Femto-LASIK

Augenlasern mit der Femto-LASIK

Die Femto-LASIK ist eine Weiterentwicklung der LASIK. Hierbei wird der Hornhautdeckel mit einem Femtosekundenlaser präpariert. Das ist sicherer, weil es keine Gefahr eines Fehlschnittes birgt. Nach der Korrektur der Kurzsichtigkeit mit dem Excimerlaser wird der Flap wieder zurückgeklappt und haftet dort ohne eine Naht.

„Die Femto-LASIK ist eine gute Wahl für Menschen, die keine Sportarten mit einem erhöhten Unfallrisiko betreiben oder kaum mit kleinen Kindern toben, weil dabei immer die Gefahr einer sogenannten Kindfingerverletzung besteht, bei der der Flap verrutschen oder abreißen kann.“

Dr. Detlev Breyer

Anwendungsbereich Femto-LASIK:

  • Kurzsichtigkeit bis -8,00 dpt / Grenzbereich bis -10 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis 5 dpt / Grenzbereich bis 6

Erfahren Sie mehr zur Femto-LASIK

Sanftes Augenlasern mit ReLEx SMILE

ReLEx® SMILE Augenlasern ohne Flap

ReLEx SMILE oder die sogenannte Small Incision Lenticule Extraction (SMILE) ist das neueste und schonendste Augenlaser-Verfahren. Das ganze Laserverfahren einschließlich der Korrektur der Kurzsichtigkeit wird mit nur einem Femtosekundenlaser umgesetzt. Dieser Laser präpariert durch die oberste Hornhautschicht hindurch einen Lentikel, d.h. eine kleine Linse, die exakt berechnet wird, um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Der Laser schneidet nur einen Minischnitt von ca. 2-3 mm, durch den der Operateur den Lentikel lösen und entnehmen kann.

„Das schmerzfreie und flaplose SMILE-Verfahren ist auch für Menschen geeignet, die bereits vor dem Augenlasern unter trockenen Augen leiden. Aufgrund seines Sicherheitsprofils und der höheren Stabilität des Auges nach dem Lasern empfehlen wir SMILE vor allem Sportlern.“

Dr. Detlev Breyer

Die wichtigsten Vorteile sind sowohl die intraoperative, als auch die langfristige Sicherheit und Schmerzfreiheit. Die oberste Hornhautschicht bleibt beim Augenlasern intakt, das Auge stabil. Es ist nur ein kleiner Schnitt notwendig, um das Lentikel zu entfernen, dabei werden deutlich weniger Hornhautnerven durchtrennt als bei einem Verfahren mit Flap, wie LASIK oder Femto-LASIK. Flapbedingte Risiken und Nebenwirkungen kommen nicht mehr vor.

Anwendungsbereich ReLEx SMILE:

  • Kurzsichtigkeit bis -8,00 dpt / Grenzbereich bis -10 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis 5 dpt

Erfahren Sie mehr über ReLEx SMILE

Vergleich der Augenlaserverfahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit

In dieser Tabelle finden Sie einen Vergleich der Augenlaserverfahren, mit denen sich Kurzsichtigkeit korrigieren lässt, nach den wichtigsten Kriterien. Entscheiden Sie selbst, welches Verfahren Ihnen am meisten zusagt.

Laserverfahren Schmerzen Risiko Sehqualität
PRK
LASIK
Femto-LASIK
ReLEx SMILE
  • PRK/Trans-PRK: Korrektur der Fehlsichtigkeit an der Oberfläche mittels Excimerlaser, 3 bis 5 Tage postoperative Schmerzen, Seherholung 4 bis 6 Wochen, höheres Infektionrisiko.
  • LASIK: Korrektur mittels Excimerlaser im Stroma, schmerzhaftes Ansaugen des Auges mit Unterblutung der Bindehaut, höheres intra- und postoperatives Risiko aufgrund des Flapschnittes mit einem Mikrokeratom, nicht geeignet für trockene Augen.
  • Femto-LASIK: Korrektur mittels Excimerlaser im Stroma, schmerzhaftes Ansaugen des Auges mit Unterblutung der Bindehaut, höheres postoperatives Risiko aufgrund des Flaps, Flapschnitt mit einem Femtosekundenlaser, daher weniger intraoperative Risiken als die LASIK, nicht geeignet für trockene Augen.
  • ReLEx SMILE: Korrektur im Stroma mittels Femtosekundenlaser. Keine Schmerzen, kein Flap, nur eine kleine Öffnung, deutlich geringeres Risiko, bestens geeignet bei Kontaktlinsenunverträglichkeit.

Erfahren Sie mehr zum Augenlasern bei Kurzsichtigkeit mit ReLEx SMILE

  • Teaserfoto Augenlasern ReLEx SMILE

    Augenlasern ReLEx SMILE

    Dr. Breyer ist weltweit seit 2011 unter den ersten 10 SMILE-Anwendern und hat über 3.200 SMILE-OPs durchgeführt.

    • schmerzfreie Korrektur von Kurz- und Stabsichtigkeit
    • bei Kontaktlinsenproblemen o. trockenen Augen
    • weltweit über 2 Mio. Prozeduren

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  • Teaserfoto Die Vorteile von ReLEx SMILE

    Vorteile von SMILE

    ReLEx SMILE hat viele Vorteile und weniger Risiken, weil es ohne LASIK-Flap auskommt.

    • Es ist minimalinvasiv
    • Die Hornhaut bleibt stabiler
    • Sport ist schon am OP-Tag möglich

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  • Teaserfoto Patientenerfahrungen mit ReLEx SMILE

    Patientenerfahrungen

    So erlebten unsere Patienten aus dem In- und Ausland das ReLEx-SMILE-Augenlasern bei Dr. Detlev Breyer.

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