Was ist ein grauer Star (Katarakt) und wie wird er heute behandelt?

Der graue Star (Katarakt) ist eine Trübung der Augenlinse, die meist ab dem 50. Lebensjahr auftritt und mit der Zeit zu einer zunehmend verschwommenen Sicht führt. Sie kann durch die Implantation von Kunstlinsen vollständig therapiert werden. Die Grauer-Star-Operation gehört zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen am Menschen und ist einer der Tätigkeitsschwerpunkte unserer Augenärzte.

Spezialist für dieses Thema

Portraitfoto von Dr. Detlev Breyer

Dr. Detlev Breyer

Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur

Dr. Detlev Breyer gilt als einer der Pioniere der Kleinstschnittchirurgie bei der Operation des grauen Stars und erhielt 2016 zum vierten Mal in Folge die Auszeichnung des TOP-Mediziners für Refraktive Chirurgie der Focus-Ärzteliste. Er und seine Kollegen Dr. Kaymak und Dr. Klabe implantieren eine künstliche Linse mit einem minimalen Schnitt von 1,5 - 1,6 mm und setzen seit 2012 einen Femtosekundenlaser bei der Operation des grauen Stars ein.

Die Symptome des grauen Stars (Katarakt)

Katarakt Auswirkungen und Ursachen

Durch den grauen Star werden die Augenlinse und damit auch die Sicht zunehmend trüb, Betroffene sehen wie durch einen Schleier. Die Griechen glaubten übrigens, dass dieser Schleier durch eine Flüssigkeit hervorgerufen werde, die im Innern des Auges herunterläuft und prägten den Namen Katarakt, was soviel wie Wasserfall bedeutet. Je nach Stadium ist sogar von außen eine Graufärbung der Linse sichtbar, wodurch vermutlich die deutsche Bezeichnung, der graue Star, entstanden ist.

Wie bei einer Kamera beeinträchtigt die Trübung der Linse die Brechung der Lichtstrahlen im Auge und führt zu den typischen Symptomen des grauen Stars:

  • die Sicht wird zunehmend verschwommen
  • Farben erscheinen blasser
  • die Blendempfindlichkeit nimmt zu
  • Ihre Augen gewöhnen sich langsamer an wechselnde Lichtverhältnisse
  • die räumliche Wahrnehmung und Fernsicht verschlechtern sich.
  • Wahrnehmung von Lichthöfen (Halos) um Lichtquellen herum

Die meisten der Symptome des grauen Stars empfinden vor allem Autofahrer als besonders störend. Am Anfang bemerken Sie nur wenig von diesem schleichenden Prozess. Er verläuft langsam und völlig schmerzfrei, kann aber die Sehqualität im Laufe der Jahre erheblich einschränken. Weltweit ist die Hälfte der Menschen über 70 vom grauen Star betroffen.

Mutter hebt Kind hoch (Foto unscharf, verblasst und mit Grauschleier)
Menschen, die unter einem grauen Star leiden, sehen die Welt wie durch einen immer dichter werdenden Schleier. Nur eine Operation hilft.

Die Erfahrung Ihres Operateurs beeinflusst maßgeblich das Ergebnis Ihrer Grauer-Star-Operation

Wussten Sie, dass die Erfahrung Ihres Operateurs, seine Operationstechnik und die Auswahl Ihrer Linsen entscheidende Faktoren sind, wenn es um Ihre Sehqualität nach der Operation des grauen Stars geht? Mit minimalinvasiver Operationstechnik und individuell ausgewählten Intraokularlinsen ist die Graue-Star-Operation heute gut verträglich und die Sehqualität wesentlich besser als noch vor einigen Jahren. Sie wird heute schon im frühen Stadium des grauen Stars durchgeführt. Ihr Augenarzt und Grauer-Star-Spezialist, Dr. Detlev Breyer, berät Sie gern.

Warum werden immer mehr Operationen des grauen Stars mit dem Laser durchgeführt?

Ist der graue Star gefährlich?

Warten Sie nicht zu lange mit der Operation des grauen Stars, weil schlechte Sicht für Sie und andere eine Gefahr sein kann.

Die gute Nachricht zuerst: Im Gegensatz zu einem grünen Star ist der Schaden, den der graue Star an der Linse des Auges verursacht, mit der Operation des grauen Stars, der sogenannten Kataraktoperation, vollständig zu beheben: Sobald wir die getrübte Linse gegen eine klare Kunstlinse ausgetauscht haben, erleben Sie wieder die klare Sicht, die Sie von früher kannten. Durch eine Premiumlinse mit mehreren Brennpunkten werden Sie sogar wieder unabhängig von Ihrer Lesebrille.

Dennoch raten wir Ihnen, die Graue-Star-Operation nicht zu lange hinauszuzögern, da eine getrübte Linse Ihr Sehvermögen zunehmend einschränkt und beim Autofahren oder in vielen Alltagssituationen eine Gefahr für Sie und andere darstellt. Stürze und Unfälle passieren einfach schneller, wenn man seine Umwelt nicht mehr klar und deutlich sieht.

Wie der graue Star die Linse des Auges verändert

Die Linse des Auges (griechisch "phakos") ist ein Organ ohne Nerven und Gefäße. Sie besteht aus einer Linsenkapsel und einem Linsenkern. Wie die Linse eines Fotoapparates ist die Augenlinse kristallklar und beidseitig konvex gekrümmt. Als Sammellinse bündelt die natürliche Linse das ins Auge eintretende Licht und fokussiert es auf der Netzhaut. Dabei kann sie aufgrund ihrer Elastizität sich entweder flach oder kugelig formen, um den Brennpunkt auf der Netzhaut zu verändern.

Im Laufe unseres Lebens verändert sich die Linse kontinuierlich: Neue Zellen bilden sich im Kern und lassen die Linse mit den Jahren dicker und unflexibler werden. Verliert die Linse ihre Elastizität, so verändert sich auch ihre Brechkraft und Gegenstände in der Nähe erscheinen zunehmend unscharf. Dieser Prozess führt zur sogenannten Alterssichtigkeit und in der Regel zur Abhängigkeit von einer Lesebrille.

Bei einem grauen Star kommt es darüber hinaus zu Veränderungen im Innern der Augenlinse. Dort befinden sich hoch konzentrierte Proteine, die durch die Schutzeiweiße A-Crystallin (cryAA) und B-Crystallin (cryAB) transparent bleiben. Versagen diese sogenannten Kristalline, so verklumpen die Proteine und führen zu der für den grauen Star typischen Linsentrübung. Durch sie wird das einfallende Licht gestreut – unscharfes Sehen ist die Folge. Gegen die Linsentrübung hilft keine Lesebrille, sondern nur die Katarakt- oder Grauer-Star-Operation.

Auge im Querschnitt, Pfeil auf der Linse
[1] Die Linse bündelt die in das Auge einfallenden Lichtstrahlen und fokussiert sie auf die Netzhaut, indem sie sich mithilfe des Ziliarmuskels flach oder kugelig formt (akkomodiert). Ihre Brechkraft beträgt mit 10 Jahren 15 dpt, mit 50 nur noch 2 dpt.

Was sind die Ursachen des grauen Stars?

Die Ursachen des grauen Stars sind nicht eindeutig geklärt. Bisher galt oxidativer Stress als einer der Faktoren, die zu den Umbauvorgängen in den Fibrillen der Linse des Auges führen. Weitere Faktoren, die zu einem grauen Star beitragen, sind:

  • natürliche Alterungsprozesse
  • UV-Strahlen des Sonnenlichtes
  • Infrarotstrahlen
  • zu wenig körperliche Aktivität
  • Rauchen
  • Diabetes
  • Mangelernährung
  • Verletzungen am Auge
  • Medikamente
  • Röteln während der Schwangerschaft können auch bei Babys einen grauen Star hervorrufen

Der Altersstar ist die häufigste Form des grauen Stars

Bei vielen Betroffenen treten erste Anzeichen einer Linsentrübung bereits ab dem 50. Lebensjahr auf und verstärken sich im Laufe des Lebens: Mit über 70 Jahren leiden rund 50 von 100 Menschen unter dem grauen Star. Deshalb spricht man auch vom sogenannten Altersstar. Es ist die häufigste Form des grauen Stars und kann unbehandelt bis zur Erblindung führen. Körperliche Aktivität wirkt sich positiv aus und kann den Altersstar hinauszögern.

Der graue Star in den Entwicklungsländern

Menschen in Entwicklungsländern leiden häufiger und schon in jüngeren Jahren unter dem grauen Star. Gründe dafür sind zum Beispiel Mangelernähung, viel Sonnenlicht und die Lebensgewohnheiten. Auch eine Rötelninfektion der Mutter während der Schwangerschaft kommt in Entwicklungsländern häufiger vor, da ein Impfschutz nur selten besteht und kann bereits beim Ungeborenen zu einem grauen Star führen. Im Gegensatz zu den hochentwickelten Ländern haben Menschen in den ärmeren Ländern der Welt nur selten die Mittel und Möglichkeiten, sich einer Operation des grauen Stars zu unterziehen, um wieder klar sehen zu können. Hier hilft jedoch die Christoffel Blindenmission, die wir aus dem Grund unterstützen. Mehr dazu im Kapitel Soziales Engagement.

Diabetiker haben ein hohes Risiko am grauen Star zu erkranken

Die Stoffwechselerkrankung Diabetes wirkt sich mit auf das Auge aus und führt nicht nur zur diabetischen Netzhauterkrankung (Retinopathie). Diabetiker leiden auch früher als andere Menschen unter einem grauen Star.

Unfälle und Medikamente können einen grauen Star verursachen

Unfälle, bei denen das Auge verletzt wurde, können zur Bildung eines grauen Stars führen. Auch einige Medikamente, insbesondere Cortison, können einen grauen Star verursachen, wenn sie über längere Zeit eingenommen werden.

Auch manche Augenoperationen ziehen eine grauen Star nach sich

Bei einer Augenoperation, bei der Glaskörper des Auges entfernt wird, lässt sich die Bildung eines grauen Stars häufig nicht vermeiden. Aus dem Grund wird eine Glaskörperoperationen oft mit dem Austausch der natürlichen Linse gegen eine Kunstlinse, also einer Kataraktoperation, verbunden.

Das sagen Patienten über ihre Operation des grauen Stars

„Trifokale Linsen – Ergebnis nach drei Jahren immer noch optimal“

„Ich habe mich vor drei Jahren entschlossen, mich von Herrn Dr. Beyer operieren zu lassen und bin immer noch sehr zufrieden. Im Vorfeld war ich sehr skeptisch, schließlich handelt es sich um eine OP am Auge, also einem äußerst sensiblen Bereich. Ich habe ganze Dissertationen zu dem Thema gelesen, um sachliche Informationen zu erhalten und Risiken abwägen zu können. Hinterher ist man immer schlauer und mich musste feststellen, dass ich mir das hätte sparen können. Ich möchte Herrn Dr. Beyer und seinem Team für die hervorragende Leistung noch einmal herzlich danken. Sie haben mir zu einem neuen Lebensgefühl verholfen.“

1,0 via jameda.de (Privatpatient)

„Klasse Arzt und tolles Team“

„Habe vor kurzem eine Katarakt OP durch Dr. Breyer und sein Team erhalten. Von Anfang an war ich super betreut und habe mich total wohl gefühlt. Der Eingriff selber wurde mit dem Laser durchgeführt und war schmerzfrei. Das Ergebnis ist wirklich beeindruckend und man sieht plötzlich wieder Farben und Kontraste, vorher war alles neblig - Katarakt eben. Trage seit dem Eingriff keine Brille mehr und fahre nach ca. 1,5 Wochen auch wieder mit dem Auto. Vielen Dank noch einmal für die neu gewonnene Seh- und Lebensqualität !“

1,0 via jameda.de (Kassenpatient)

„Nachstar – gut erkannt und kein Problem für Dr. Breyer“

„2013 wurde von Dr. Breyer bei mir an beiden Augen der graue Star erkannt und operativ super gut behandelt. Gute Beratung, verständliche Erklärung, soziales finanzielles Angebot für zwei unterschiedliche Linsen. Li. Auge Nachsicht, Re. Auge Fernsicht. Super – nach über 40 Jahren Brillenträger nun fast ohne Brille. Nun stellte sich 2016 auf dem rechten Auge eine Trübung ein. Diagnose vor drei Wochen: Nachstar! Vor zwei Tagen per Laser OP ohne Schmerzen behoben. Hier ist man gut aufgehoben“

1,4 via jameda.de
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Schützen Sie Ihr Augenlicht – kommen Sie zur Vorsorge!

Zum Vorderabschnitt zählen Bindehaut, Hornhaut, Linse und Iris. Dieser Bereich, auch die „Optik“ des Auges genannt, kann auf vielfältige Weise in seiner Funktion gestört werden, wie z. B. durch eine Hornhautschwäche oder -verkrümmung, Keratokonus, eine Bindehautentzündung sowie einen grauen oder grünen Star.

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Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie häufige Patientenfragen zum Thema Grauer Star oder Grauer-Star-Operation. Haben Sie auch Fragen, die hierhin gehören? Dann schreiben Sie unserer Redaktion Ihre Frage. Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Was ist, wenn die Operation des grauen Stars einmal nicht optimal läuft?

Unsere Operateure bei Breyer, Kaymak & Klabe sind so erfahren, dass sie mögliche Komplikationen sicher managen können und wir Sie nicht in ein Krankenhaus schicken müssen. Wir haben Augenärzte mit unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkten im Haus: ehemalige Oberärzte und einen ehemaligen Chefarzt der Augenklinik im Marien Hospital Düsseldorf. Zu uns kommen sogar viele Patienten, bei denen es zu Komplikationen kam.

Helfen Sport und andere körperliche Aktivität gegen den grauen Star?

Das ist in der Tat das Ergebnis einer großen Studie, die eine schwedischen Autorengruppe Ende 2014 veröffentlichte. Sie verglichen den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität bzw. Inaktivität und dem Risiko, einen grauen Star (Katarakt) zu entwickeln. Dafür beobachteten sie zwei Gruppen von rund 24.000 Frauen und rund 29.000 Männern im Alter von 45 bis 83 Jahren über einen Zeitraum von durchschnittlich 12 Jahren. Das Viertel (Quartil) der Teilnehmer, das in Befragungen die meiste körperliche Aktivität angegeben hatte, zeigten gegenüber denen mit der geringsten Aktivität das geringste Risiko, einen grauen Star zu entwickeln. Ein Beispiel: Wer täglich länger als eine Stunde geht oder Fahrrad fährt, wies ein um 12 Prozent geringeres Kataraktrisiko auf. Wer körperlich schwer arbeitete, hatte gegenüber Menschen mit sitzender Tätigkeit ein um 16 Prozent geringeres Risiko, an einem grauen Star zu erkranken.

Ist der graue Star (Katarakt) durch Medikamente heilbar?

Nein, das ist bisher noch nicht möglich. Forscher arbeiten zwar an einer medikamentösen Behandlung, diese steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. Im November 2015 veröffentlichten Forscher um Jason Gestwicki von der University of Michigan in Ann Arbor im Fachmagazin Science ihre ersten Ergebnisse. Um sie zu verstehen, muss zunächst der Prozess erklärt werden, der zu einem grauen Star führt: Die Augenlinse besteht zur rund einem Drittel aus den Schutzeiweißen A-Crystallin (cryAA) und B-Crystallin (cryAB). Solange diese in gelöster Form vorliegen, sorgen sie dafür, dass die Linse des Auges transparent bleibt. Im Laufe des Lebens verändern diese Eiweiße jedoch ihre Form, sie entfalten sich und verklumpen. Das führt langfristig zu einer Trübung der Augenlinse. Die Wissenschaftler haben bei ihren Laborversuchen mit Mäusen aus einer Reihe von Wirkstoffen einen indentifiziert, der diese Prozess aufhalten und teilweise sogar rückgängig machen konnte. Bis ein solcher Wirkstoff als Medikament vorliegen wird, das für Menschen zugelassen ist, werden noch einige Jahre vergehen.

Woher weiß ich, welche Linse für mich die richtige ist?

Die Wahl der Linse sollten Sie in die Hände eines Spezialisten legen, wenn Ihnen Ihre Brillenunabhängigkeit nach der Operation wichtig ist. Wir beschäftigen uns wissenschaftlich mit Linsensystemen und dem Auswahlprozess. Dieser besteht aus mehreren Phasen: Wir besprechen mit Ihnen, welche beruflichen oder privaten Tätigkeiten Sie oft verrichten, welche Anforderungen Sie an das Sehen haben und wo Sie bereit wären, Kompromisse zu machen. Anschließend führen wir umfangreiche Voruntersuchungen und Vermessungen Ihrer Augen durch. Auf Basis unserer Kenntnisse der verschiedenen Linsensysteme, Ihren Untersuchungsergebnissen und Ihren Wünschen schlagen wir Ihnen Linsen vor, mit denen die angestrebte Sehqualität erreicht werden kann. Eine sehr individuelle Behandlung ist z.B. die Implantation von segmentalen Multifokallinsen nach dem Prinzip des von uns entwickelten Überblendvisus Düsseldorfer Schema. Abgesehen von den Linsen spielt natürlich die Erfahrung des Operateurs und die Operationstechnik eine Rolle. So erreichen wir z.B. bei Patienten mit einer Hornhautverkrümmung – und nicht nur bei diesen – eine höhere Präzision bei der Ausrichtung der Linsen durch den Einsatz eines Femtosekundenlasers bei der Kataraktoperation.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Kataraktoperation?

Spätestens wenn Sie sich in Ihrer Sehfähigkeit sehr beeinträchtigt fühlen, weil Sie Kontraste nicht mehr gut wahrnehmen oder unter Blendungen beim Autofahren leiden, dann sollten Sie eine Kataraktoperation ins Auge fassen. Als Operateure empfehlen wir unseren Patienten aber immer, nicht zu lange zu warten, denn mit dem Alter steigen auch die Risiken der Operation. Ein sehr harter Linsenkern ist schwieriger zu operieren, auch könnten andere gesundheitliche Probleme mit dem Alter hinzukommen.

Bei der Kataraktoperation handelt es sich um eine Routineoperation. Wir wenden dabei eine sehr schonende minimalinvasive Technik an, auf Wunsch auch einen Laser. Die heute verfügbaren Linsen bieten eine so hervorragende Sehqualität, dass die meisten Patienten uns hinterher sagen: Hätte ich das doch schon früher gemacht. Und sehr viele tun das übrigens schon, wenn sich die Alterssichtigkeit bemerkbar macht, also weit vor dem 60. Lebensjahr, damit sie unabhängig von der Lesebrille werden. Die Meinung, man solle warten, bis der "Star reif ist", ist also nicht mehr zeitgemäß.

Wie lange halten Intraokularlinsen, die bei der Operation des grauen Stars implantiert wurden?

Die neuesten Generationen von Intraokularlinsen (IOL) sind sehr verträglich und haltbar. Sie können ohne Probleme ein Leben lang im Auge bleiben und müssen nicht ausgetauscht werden. Für den Fall, dass Ihnen eine Standardlinse implantiert wurde oder eine Linse, die eine bestehende Fehlsichtigkeit nicht ausreichend ausgleicht, gibt es jedoch die Möglichkeit, eine multifokale Add-on-Linse zusätzlich zur Intraokularlinse ins Auge einzupflanzen, damit Sie brillenunabhängig werden.

Die sanfte, minimalinvasive Operation des grauen Stars und der Alterssichtigkeit

Die Operation des grauen Stars gehört mit rund 600 000 Eingriffen jährlich zu den Standardoperationen in Deutschland. Dr. Breyer gilt dabei nicht nur als Top-Medizinern der Focus-Ärzteliste, sondern auch international als Spezialist. Die Katarakt-Operation ist die einzige Möglichkeit zur Behandlung des grauen Stars.

Bei der manuellen Operation des grauen Stars wird die getrübte natürliche Linse des Auges entfernt und eine moderne Kunstlinse implantiert. Wir wenden routinemäßig eine minimalinvasive Operationstechnik an und bieten Ihnen eine individuelle Linsenauswahl, um Ihnen auf Wunsch mehr Brillenunabhängigkeit zu ermöglichen. Durch den Eingriff kann auch Alterssichtigkeit behoben werden.

Unsere Augenchirurgen führen jährlich ca. 4.000 Grauer-Star-Operationen durch und implantieren eine Kunstlinse über einen minimalen Schnitt zwischen 1,5 - 1,8 mm.

Wenn Sie alterssichtig sind, aber noch nicht unter einem grauen Star leiden, empfehlen wir Ihnen die Implantation von Premiumlinsen mit mehreren Brechpunkten, sogenannte Multifokallinsen oder den Überblendvisus. Damit werden Sie wieder unabhängig von Ihrer Lesebrille. Man spricht dann von einem refraktiven Linsenaustausch.

Spezialist für dieses Thema

Portraitfoto von Dr. Detlev Breyer

Dr. Detlev Breyer

Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur

Die Wahl Ihres Operateurs ist ein entscheidender Faktor für Ihr Operationsergebnis. Dr. Detlev Breyer gilt international als Pionier und Spezialist für Katarakt- und Refraktive Chirurgie und wird seit 2013 als Top-Mediziner in die Focus-Ärzteliste geführt. Er hat zur Entwicklung der Kleinstschnitttechnik bei der Operation des grauen Stars beigetragen und setzt seit 2012 als einer der Ersten für die Katarakt-Operation auf Wunsch einen Femtosekundenlaser ein. Zu seinen Schwerpunkten zählt außerdem die Auswahl von Premiumlinsen. 2015 hat er den Überblendvisus nach dem Düsseldorfer Schema entwickelt und wurde dafür in der Kategorie "Innovation" vom Kongress der Europäischen Augenchirurgen ausgezeichnet.

Die Vorteile kleinster Schnitte bei der Operation des grauen Stars

Mikroinzisionstechnik bei grauem Star

Laut einer Umfrage der Bundesverbandes der Deutschen Ophthalmochirurgen aus dem Jahr 2015 wurden hochgerechnet rund 600 000 Katarakt-Operationen durchgeführt. Dabei variierte die Schnittlänge zwischen 1,2 und 4 mm, im Durchschnitt betrug sie 2,5 mm.[1][2] Unsere Augenchirurgen führen die Graue-Star-Operation routinemäßig mit einem Schnitt zwischen 1,5 und 1,8 mm durch. Dr. Breyer gehört mit jährlich ca. 2.000 dieser Eingriffe zu den sehr erfahrenen Augenchirurgen und ist einer der wenigen weltweit, die Kunstlinsen durch einen 1,5 mm kurzen Schnitt ins Auge implantieren. Unsere Ärzte haben diese Operationstechnik maßgeblich mit entwickelt, weil sie für Patienten erhebliche Vorteile bietet: Es ist keine Naht mehr erforderlich und es wird durch die Schnitte keine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) verursacht, was sich positiv auf die Sehqualität nach der Operation des grauen Stars auswirkt. Dr. Breyer gilt international als Pionier der Linsenchirurgie und setzt nur die neuesten Methoden ein, wie z.B. den Laser-Linsenaustausch.

  • Wundflächen im Vergleich

    Wundflächen im Vergleich

  • Klein wie ein Stecknadelkopf

    Klein wie ein Stecknadelkopf

So verläuft die manuelle Katarakt-Operation

Patientenbriefing vor der OP
Vor dem Eingriff erklären wir Ihnen alle Schritte der Operation und was zu beachten ist.

Die Voruntersuchung

Aus Erfahrung wissen wir: Je präziser die Voruntersuchung, desto besser das Operationsergebnis. Wir nutzen Voruntersuchungen nicht allein, um Ihre Eignung für einen refraktiven Eingriff festzustellen, sondern auch, um die Operation des grauen Stars präzise zu planen.

Untersuchung des Auges mit dem OCT.
Vor der Katarakt-Operation untersuchen und vermessen wir Ihre Augen.

Denn das Ergebnis der Operation wird zu einem großen Teil von einer gründlichen Diagnostik des Auges beeinflusst. Dazu gehört die Vermessung des vorderen und hinteren Augenabschnitts mit modernster Technik und die Untersuchung des Auges auf Erkrankungen, damit wir kein Risiko eingehen. Übrigens lassen sich manche Operationen auch mit einer Katarakt-Operation verbinden, wie z.B. chirurgische Behandlungen des grünen Stars.

Anästhesie: Wählen Sie die Schmerzfreiheit, die Sie wünschen:

  • Dämmerschlaf durch eine Spritze
  • Dämmerschlaf und eine Spritze neben das Auge (Peribulbäranästhesie). In 10 Jahren wurde bei uns dabei kein Augapfel verletzt.
  • Vollnarkose für Angstpatienten
  • Tropfanästhesie für Mutige

Weitere Vorbereitungen am Tag der Operation

Am Tag der Operation des grauen Stars erhalten Sie desinfizierende Augentropfen, Haare und Körper werden abgedeckt und die Haut um das zu operierende Auge wird desinfiziert, anschließend wird ein Lidsperrer eingesetzt, damit das Auge geöffnet bleibt.

Die schonende Grauer-Star-Operation mit der Kleinstschnitttechnik

Unter dem Operationsmikroskop schneidet Ihr Operateur einen winzigen Schnitt am äußeren Rand des Auges, um einen Zugang zur natürlichen Linse zu erhalten. Dieser Schnitt misst bei unseren Operateuren weniger als 2 mm, damit Ihr Auge nicht unnötig belastet wird.

Dr. Breyer nimmt den Linsenaustausch vor
Unter dem OP-Mikroskop implantiert Dr. Breyer eine Kunstlinse.

Die Linse ist in der Linsenkapsel aufgehängt, die der Operateur mit einem runden Schnitt (Kapsulotomie) eröffnet. Um die natürliche Linse des Auges zu entfernen, wird sie mit Ultraschallenergie zerkleinert und kann dadurch problemlos durch winzige Instrumente abgesaugt werden. Dieser Vorgang nennt sich Phakoemulsifikation. Zum Schluss wird die klare Kunstlinse in die leere Linsenkapsel eingesetzt. Auch das geschieht mit Hilfe von winzigen Instrumenten, in denen die gefaltete Linse eingelegt ist. Im Kapselsack entfaltet sich die Linse und findet dort Halt. Je nach Linsentyp wird die Linse vom Operateur genau ausgerichtet, um ein optimales Sehergebnis zu bieten.

Die ambulante Operation des grauen Stars dauert nicht länger als 20 Minuten. Liegen Zusatzrisiken vor, so würden wir die Grauer-Star-Operation stationär vornehmen. Weiterführende Fachliteraturangaben zum Thema finden Sie unten auf dieser Seite.

Wissenswertes über die graue Star Operation

  • Teaserfoto Überblendvisus / Düsseldorfer Schema

    Der Überblendvisus

    Der Überblendvisus nach dem Düsseldorfer Schema wird durch die Implantation von zwei verschiedenen Intraokularlinsen erreicht, sodass ein Auge in der Ferne scharf sieht und das andere Auge in der Nähe. Außerdem sehen beide Augen in mittlerer Entfernung scharf.

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  • Teaserfoto Premiumlinsen / Multifokallinsen

    Die Linsenauswahl

    Es gibt sie nicht, die beste Premiumlinse für alle. Deshalb wählen wir eine auf Ihren Befund und Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Premiumlinse für Sie aus. Unser wissenschaftliches Spezialwissen haben wir im MI-LENS®-Konzept zusammengefasst.

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  • Teaserfoto Laser-Grauer-Star-Operation

    Die Laseroperation

    Die Operation des grauen Stars gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operation am Menschen. Durch den Einsatz eines Femtosekundenlasers wird sie noch präziser und verbessert Ihre Chancen unabhängig von einer Lesebrille zu werden.

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Informationen für Augenärzte: Die Behandlung des grauen Stars mit dem Überblendvisus

Innovationssymposium Augenchirurgie 2016: Detlev Breyer - Aktuelle Premium-IOLs: unser Düsseldorfer Schema

Eine innovative und vom ESCRS ausgezeichnete Behandlung des grauen Stars und der Alterssichtigkeit ist der sogenannte Überblendvisus nach dem von Dr. Breyer entwickelten Düsseldorfer Schema. Mehr darüber erfahren Sie in diesen Fachvortrag von Dr. Detlev Breyer, den er im Januar 2016 im Rahmen einer Augenärztlichen Fortbildung der Breyer, Kaymak und Klabe Augenchirurgie gehalten hat.

Mehr über unsere wissenschaftlichen Veranstaltungen >

Die zukunftsweisende Operation des grauen Stars mit dem Femtosekundenlaser

Seit 2012 gehört Dr. Detlev Breyer zu den Ersten in Europa, die die Operation des grauen Stars mit Hilfe eines Femtosekundenlasers durchführen. Mit einem Femtosekundenlaser gelingen Schnitte mit immer der gleichen Präzision – viel exakter, als die menschliche Hand es je könnte. Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Laseroperation der manuellen Operationstechnik überlegen ist. Im Video unten erfahren Sie, wie eine Patientin den Eingriff mit dem Femtosekundenlaser erlebte.

Die Laser-OP des grauen Stars ist ein Schwerpunkt von Dr. Breyer

Portraitfoto von Dr. Detlev Breyer

Dr. Detlev Breyer

Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur

Dr. Breyer wird von Forschern auf der ganzen Welt für seine Beiträge zu schonenden Operation des grauen Stars anerkannt: Er hat die Kleinstschnitttechnik mitentwickelt, gehört seit 2012 zu den Ersten, die einen Femtosekundenlaser bei der Kataraktoperation einsetzen und hat ein eigenes Konzept für die individuelle Linsenimplantation entwickelt: den Überblendvisus nach dem Düsseldorfer Schema.

Keine Angst vor der Operation des grauen Stars mit dem Laser – ein Erfahrungsbericht

Die Vorteile der Operation des grauen Stars mit dem Laser

Bei der Star-Operation wird das Innere der natürlichen Linse abgesaugt und eine Kunstlinse in den Kapselsack implantiert. Seit Mai 2012 setzen wir für alle Schnitte, die bei der manuellen Operationstechnik vom Augenchirurgen durchgeführt wurden und bei Bedarf für die Zerkleinerung der Linse einen Femtosekundenlaser ein:

  • einen winzigen Schnitt am äußeren Rand des Auges
  • eine kreisrunde Öffnung in die vordere Linsenkapsel (Kapsulotomie)
  • sowie die Fragmentierung der Linse

Seit 2014 ist das der Femtosekundenlaser LENSAR (Topcon). Dieser verfügt im Vergleich zu Konkurrenzmodellen über ein sogenanntes 3-D-CSI-Kamerasystem, um eine echte 3-D-Rekonstruktion des Auges zu erstellen. Die Technik basiert auf einer Weiterentwicklung der Scheimpflugkamera, die auch in der Diagnostik verwendet wird. Die Strahlengänge der Kamera und des Lasers sind identisch, das heißt, sie benutzen denselben optischen Pfad. Dem Patienten gibt das zusätzliche Sicherheit.

Ergebnisse aus der Forschung

Eine großangelegte Metaanalyse mehrerer von Fachleuten geprüften Studien, die im September 2016 beim Europäsischen Kongress der Katarakt- und Refraktivchirurgen präsentiert wurde, verglich die Laseroperation mit der manuellen Operation des grauen Stars. Die Metaanalyse der Augenklinik der Universität Frankfurt untersuchte 34 Studien, in denen die Ergebnisse von 6.492 Augen, die mit dem Femtosekundenlaser operiert wurden, mit denen von 6.707 Augen verglichen wurden, die mit der manuellen Methode operiert wurden.

Das Fazit lautete: Die Femtosekundenlaser-assistierte Operation des grauen Stars hat vergleichbare Vorteile und Risiken wie die manuelle Kataraktoperation. Insgesamt scheint die Laseroperation der manuellen Methode überlegen zu sein.

So verläuft die schmerzfreie Grauer-Star-Operation mit dem Femtosekundenlaser

Anästhesie: Wählen Sie die Schmerzfreiheit, die Sie wünschen:

  • Dämmerschlaf durch eine Spritze
  • Dämmerschlaf und eine Spritze neben das Auge (Peribulbäranästhesie). In 10 Jahren wurde bei uns dabei kein Augapfel verletzt.
  • Vollnarkose für Angstpatienten
  • Tropfanästhesie für Mutige

Vorbereitung: Ihre Haare und Ihr Körper werden abgedeckt und die Haut um das zu operierende Auge wird desinfiziert. Anschließend setzt der Operateur den Lidsperrer vorsichtig ein, damit das Auge geöffnet bleibt. Er positioniert das Kontaktglas (Patienteninterface) des Lasers auf Ihrem Auge und zentriert es genau über der natürlichen Linse. Der Lensar erlaubt aber auch die Ausrichtung auf die optische Achse.

Der Einsatz des Lensar Lasers: Mit unserem Lensar Laser treiben wir Perfektion auf die Spitze: Zunächst erfolgt ein Irisabgleich, um Winkelfehler bei torischen Linsen und bogenförmigen Keratotomien (Hornhautschnitten) zu vermeiden. Möglich wird das durch eine verbesserte Hornhautdiagnostik.

Unter der Kontrolle des Operateurs schneidet der Laser einen zuvor präzise berechneten kleinen Schnitt am äußeren Rand des Auges sowie eine kreisrunde Öffnung in die vordere Linsenkapsel (Kapsulotomie). Insbesondere die kreisrunde Kapsulotomie können selbst sehr routinierte Operateure manuell niemals so exakt ausführen. Anschließend zerkleinert der Laser die natürliche Linse. Da wir jede Linsentrübung vor der Operation genau vermessen, setzen wir beim Lasern nur so wenig Laserenergie wie nötig ein, um Ihr Auge zu schonen. Jeden dieser Schritte planen unsere Operateure vorher sehr genau und führen ihn exakt so durch, während sie alles in Echtzeit auf dem Monitor des integrierten Kamera-Systems verfolgen.

Der Einsatz des Nanosekundenlasers: Um den vorzerkleinerten Linsenkern vollständig entfernen zu können, wurde bisher Ultraschallenergie eingesetzt (Phakoemulsifikation). Heute setzen wir dafür den neuesten Nanosekundenlaser ein, um Ihr Auge so sanft wie möglich zu therapieren.

Die Implantation der Linse Anschließend setzt der Operateur unter dem Operationsmikroskop in die nun leere Linsenkapsel eine Kunstlinse. Aufgrund der exakteren Schnittführung des Lasers ist die Positionierung der Linse viel genauer möglich und das Sehergebnis nach der Operation entsprechend besser vorauszuberechnen. Gut zu wissen: Wir implantieren alle modernen Linsentypen. Diese bestehen aus weichen Materialien und werden gefaltet durch kleinste Öffnungen eingesetzt. Erst im Augeninnern nehmen sie ihre ursprüngliche Form wieder an.

Die ambulante Operation dauert nicht länger als 20 Minuten. Liegen Zusatzrisiken vor, so würden wir die Laser-Grauer-Star-Operation stationär vornehmen. Weiterführende Fachliteraturangaben zum Thema finden Sie unten auf dieser Seite.

Wie viele Operationen sollte ein Kataraktchirurg im Jahr durchführen?

Die Vorteile der minimalinvasiven Laser-Grauer-Star-OP mit dem Lensar Laser:

  • Das Kontaktglas liegt auf der Lederhaut (Sklera), nicht auf der Hornhaut auf
  • Daraus gehen 75% weniger Epithellen verloren als bei anderen Lasermodellen
  • Die Schnitte in die Hornhaut sind präziserer
  • Alle Schnitte sind reproduzierbar - unabhängig von äußeren Faktoren
  • Die vordere Linsenkapsel ist präziser zu eröffnen
  • Die Kunstlinse kann genauer ausgerichtet werden
  • 40% weniger Ultraschallenergie wird benötigt, um die natürliche Linse zu entfernen
  • Eine Hornhautverkrümmung kann sofort mit korrigiert werden
  • Der Operationsablauf und das Ergebnis sind exakter planbar
  • Echte 3-D-Visualierung und Kontrolle des Auges während der Operation (3-D-CSI Kamera-System)
  • Bereits wenige Tage nach der Operation sind Tätigkeiten des täglichen Lebens wieder möglich.

Vorsprung durch Wissenschaft und Unabhängigkeit

Linsenauswahl

Wir implantieren alle Linsentypen unterschiedlicher Hersteller. Mithilfe unseres MI-LENS-Konzept analysieren wir, welche Linse zu Ihnen passt. Dabei bringen wir die verschiedenen Linseneigenschaften mit Ihren individuellen Anforderungen an das Sehen zusammen.

Wissenschaft

In unserer eigenen Forschungseinrichtung für Innovative Internationale Ophthalmochirurgie (I.I.O.) führen unsere Ärzte und wissenschaftlichen Mitarbeiter Untersuchungen durch und werten diese Daten wissenschaftlich aus, damit Sie davon profitieren.

Kooperationen

Durch unsere Forschungsaktivitäten haben wir enge Verbindungen zur Augenklinik am UniversitätsKlinikum Heidelberg geknüpft und sind Netzwerkpartner des dort ansässigen International Vision Correction Research Center (IVCRC).

Das berichten Patienten von ihrer Katarakt-Operation

„Happy ohne Brille“

„Schon lange hatte ich nicht mehr so viel Erfolg beim Jagen wie nach meiner Katarakt-Operation bei Dr. Breyer. Meinen letzten Jagdausflug mit meinen belgischen Kameraden nach Belgien werde ich so schnell nicht vergessen. Ich konnte wieder alles scharf sehen und auch treffen - ob mit Flinte und Büchse oder mit der Kurzwaffe auf dem Schießstand. Positiver Nebeneffekt: Auch die Glaukomtropfen sind nun nicht mehr notwendig. Meine Freude darüber möchte ich gerne mit anderen teilen und ein großes Dankeschön an Dr. Breyer und sein Team aussprechen.“

1,0 via persönlich von Catharina Haas

Für wen kommt der Laser-Linsenaustausch infrage?

Ob Sie nun alterssichtig sind und unabhängig von Ihrer Lesebrille werden möchten oder ob Sie bereits unter den Symptomen des grauen Stars, also einer Linsentrübung leiden: In beiden Fällen könnte der Laser-Linsenaustausch eine mögliche Therapie für Sie sein. Gern besprechen wir mit Ihnen, was Sie sich von der Behandlung erhoffen und was Ihre Anforderungen an die Sehqualität nach einer Operation sind.

Was ist ein Nachstar?

Einige Zeit nach Ihrer Operation des grauen Stars verschlechtert sich Ihr Sehen? Kein Grund zur Sorge: Ein Nachstar kann die Ursache sein. Durch einen kleinen Lasereingriff wird Ihre Sicht wieder klar.

Ein kurzer Lasereingriff hilft

Der Nachstar und die YAG Laser Kapsulotomy

Der Nach-Star ist eine natürliche Vernarbung oder leichte Eintrübung des Kapselsacks, in den die Linse implantiert wurde. Er folgt recht häufig auf eine Katarakt-Operation und wird bei uns schnell und schmerzfrei mit dem neuesten YAG-Laser von Carl Zeiss Meditec entfernt (YAG-Laser-Kapsulotomie). Dabei wird mit dem Laser ein kleines Loch in der hinteren Kapsel erzeugt, durch das das Licht ungehindert in das Auge gelangen kann: Die Sicht ist wieder klar. In der nebenstehenden Slideshow sehen Sie eine schematische Darstellung der Eintrübung und der Laserbehandlung.

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Besuchen Sie uns an den Düsseldorfer Schadow Arkaden, am Hofgarten oder in Meerbusch. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

  • Teaserfoto Laser-Grauer-Star-Operation

    Laser-Grauer-Star-Operation

    Die Laseroperation des grauen Stars für hervorragende Sehqualität.

    • Per Kleinstschnitttechnik
    • Individuelle Linsenberatung
    • Sogar bei Hornhautverkrümmung

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  • Teaserfoto Grauer-Star-Operation

    Grauer-Star-Operation

    Mikroinzisionstechnik bei der Operation des grauen Stars – auch bei Alterssichtigkeit

    • präziser
    • sicherer
    • komplikationsärmer

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  • Teaserfoto Überblendvisus / Düsseldorfer Schema

    Überblendvisus (bei Alterssichtigkeit)

    Überblendvisus statt Lesebrille durch verschiedene Multifokallinsen.

    • weniger störende Lichtphänomene
    • besseres Kontrastsehen
    • gutes räumliches Sehen

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MI-LENS®: unser Konzept für die individuelle Premiumlinsenauswahl

Welche ist die beste Linse? Keine! Jeder Mensch braucht Linsen, die auf seine Sehgewohnheiten und Augen abgestimmt sind. Deswegen befassen wir uns wissenschaftlich mit den Optiken und Eigenschaften von Premiumlinsen und tragen in Kooperation mit Prof. Dr. Schaeffel, Universität Tübingen, zur Entwicklung von Linsensystemen bei. Dieses Wissen haben wir in unserem Konzept MI-LENS® zusammengefasst, mit dem wir durch ausführliche Voruntersuchungen und Gespräche mit Ihnen die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Intraokularlinse auswählen.

Das Angebot an Premiumlinsen wird immer größer. Warum ist das so?

Vorteile und Varianten von Intraokularlinsen

Intraokularlinsen

Der Ersatz der natürlichen Linse des Auges kommt hauptsächlich in fortgeschrittenem Alter vor, wenn die Flexibilität der natürlichen Linse nachgelassen hat und die Fokussierkraft des Auges nicht mehr gegeben ist oder wenn die Linse getrübt (Katarakt) und die Sicht nicht mehr klar ist. Hier können moderne Intraokularlinsen eingesetzt werden, die einen oder mehrere Brechpunkte haben können, z.B. Multifokallinsen, auch Mehrstärkenlinsen, mit unterschiedlichen optischen Prinzipien. Wenn Sie bisher Hochleistungsbrillengläser tragen und nun eine Linsenchirurgische Operation planen, dann empfehlen wir Ihnen sogenannte HD-Linsen, die weniger Halo- und Blendeffekte haben. Bei Bedarf sind diese Linsen auch mit Blaulichtfilter oder als torische Linsen verfügbar.

Sie sehen also: Es gibt nicht die eine Linse für alle, sondern viele verschiedene Typen, optische Prinzipien, Stärken und sogar Kombinationsmöglichkeiten. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Linsentypen einmal vor:

  • Multifokallinsen (Mehrstärkenlinsen oder MIOL)
  • Segmentale Linsen / rotationssymmetrische MIOL
  • HD-Linsen
  • Torische Linsen
  • Aberrationskorrigierende Linsen
  • Linsen mit Violettlichtfilter (Gelbe Linsen)
  • Add-on-Linsen
Was genau sind segmentale Linsen?

Besser sehen mit Multifokallinsen oder segmentalen Linsen

Multifokallinsen

Standardlinsen, sogenannte Monofokallinsen, ermöglichen ein scharfes Fernbild, aber ein unscharfes Nahbild – dafür wäre weiterhin eine Lesebrille notwendig. Standardlinsen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wenn Sie eine bessere Sehqualität und Brillenunabhängigkeit wünschen, bieten Ihnen moderne Multifokallinsen mit mehreren Brennpunkten die Möglichkeit, in der Nähe, in mittleren Distanzen und der Ferne scharf zu sehen. Je nach Hersteller und Modell variieren Form und optisches Prinzip. So gibt es Multifokallinsen mit konzentrischen Stufen oder solche mit einem sektorförmigen Nahteil, die einen HD-Effekt besitzen. Letztere werden auch segmentale Linsen genannt. Welche Linse für Sie passend wäre, hängt von vielen Faktoren ab, die wir gerne mit Ihnen besprechen.

Torische Linsen bei Hornhautverkrümmung

Torische Multifokallinse

Liegt bei Ihnen neben einer Kurz- oder Weitsichtigkeit auch eine Hornhautverkrümmung vor, so kann beides mit torischen Linsen ausgeglichen werden. Torische Linsen müssen immer maßgefertigt werden. Dr. D. Breyer war übrigens weltweit der Erste, der eine torische Multifokallinse mit einem Schnitt von nur 1,6 mm implantiert hat. Er hat diese Operation 2008 live auf dem Kongress der Europäischen Society of Cataract and Refractive Surgery durchgeführt.

Seit kurzem steht uns für die Implantation torischer Linsen mit dem Cassini LED-Hornhauttopotraphen eine verbesserte Diagnostik zur Verfügung. Diese Daten werden kabellos in den LENSAR-Laser und das OP-Mikroskop übertragen und ermöglichen eine exakte Ausrichtung der Linse an der „echten“ Achse der Hornhautverkrümmung. Wir sind eines von zwei refraktiven Zentren in Deutschland, die diese innovative Technik einsetzen. Hier lesen Sie mehr über die Cassini-Hornhautdiagnostik.

NEU: Die Linse für die Laseroperation

Anders als bei einer manuellen Operation des grauen Stars lassen sich mit dem Femtosekundenlaser kreisrunde Öffnungen in den Kapselsack schneiden, in dem die natürliche Linse sich befindet und in den auch die Kunstlinse implantiert wird. Die FEMTIS, eine spezielle Laserlinse, verfügt über sogenannte Haptiken, die an der vorderen äußeren Kapselöffnung befestigt werden können. So bleibt die Linse genau dort, wo sie sein soll. Allerdings verlangt dieses Design etwas mehr Geschicklichkeit und Erfahrung vom Operateur. In einer eigenen Studie haben Dr. Breyer und seine Kollegen bisher vielversprechende Ergebnisse mit der Linse erzielt.

Aberrationskorrigierende Linsen – können den Bremsweg verkürzen

Diese Linse ist eine Hochleistungslinse (HD-Linse), die perfekte Sehschärfe mit bestmöglichem Kontrast und realistischer Farbwahrnehmung kombiniert. Durch die Korrektur von Abbildungsfehlern, die durch künstliche Linsen hervorgerufen werden können (Aberrationen), verbessert sie die visuelle Wahrnehmung gerade auch bei Dämmerung oder schwierigen Witterungsverhältnissen. Studien zufolge kann sie ebenso beim Autofahren den Bremsweg verkürzen wie beim Betrachten von Bildern den Kunstgenuss erhöhen, und hervorragende Dienste leistet diese Linse auch beim Sport.

Neben den durch die Linsen hervorgerufenen Aberrationen, gibt es auch solche Aberrationen, die auf die Optik des Auges zurückzuführen sind. Diese sogenannten Abbildungsfehler höherer Ordnung können durch eine Aberrometrie festgestellt werden. Die so gemessenen kleineren Fehler können durch individuell nach Aberrometrie maßgefertigte Linsen ausgeglichen werden.

Linsen mit Violettlichtfilter (Gelbe Linsen) – bei Makulaerkrankungen

Zwar ist die „Makula“, die Stelle des schärfsten Sehens, normalerweise vor schädigendem violettem Licht geschützt, aber gerade bei älteren Menschen ist dieser Schutzmechanismus geschwächt. Das kann zu Schädigungen an der Netzhaut führen. Diese Linse bietet daher einen Makulaschutz und ist unsere erste Wahl, wenn Ihre Makula bereits vorgeschädigt ist. Sie ermöglicht bestes Kontrastsehen und Farbsehen und ist ebenfalls gut geeignet für Menschen, die unter starker Blendungsempfindlichkeit oder Diabetes mellitus leiden.

  • Die Femtis Linse für die Laseroperation

    Die Femtis Linse für die Laseroperation

  • Torische Multifokallinse (HD), Oculentis

    Torische Multifokallinse (HD), Oculentis

  • Multifokallinse (HD), Oculentis

    Multifokallinse (HD), Oculentis

  • Torische Multifokallinse (HD), Oculentis

    Torische Multifokallinse (HD), Oculentis

  • Trifokallinse, Zeiss

    Trifokallinse, Zeiss

  • Torische Multifokallinse, Zeiss

    Torische Multifokallinse, Zeiss

  • Multifokallinse Tecnis® MF1P, Abbott

    Multifokallinse Tecnis® MF1P, Abbott

  • Add-on-Linse, Sulcoflex

    Add-on-Linse, Sulcoflex

  • Multifokallinse AcrySof® IQ ReStor®™ Alcon

    Multifokallinse AcrySof® IQ ReStor®™ Alcon

Der Überblendvisus nach dem Düsseldorfer Schema – bei grauem Star und Alterssichtigkeit

Überblendvisus, englisch „Blended Vision“, bezeichnet eine Behandlung, bei der Brillenunabhängigkeit angestrebt wird, indem das ferndominante Auge für scharfes Sehen in die Ferne optimiert wird und das nahdominante Auge für das Sehen in die Nähe – in der mittleren Entfernung sehen beide ein scharfes Bild.

Das Wort „Überblenden“ stammt vom englischen Wort „blend“ ab und heißt zu Deutsch „mischen“. Der Begriff ist Ihnen vielleicht aus der Fotografie oder dem Film geläufig. Auch dort werden zwei Bilder miteinander „gemischt“. Dieses Prinzip macht man sich bei der Sehkraft zunutze: Ein Auge sieht scharf in der Ferne und in mittlerer Distanz, das andere in der Nähe und in mittlerer Distanz. Wo beide Augen ein scharfes Bild sehen, ist naturgemäß das räumliche Sehen besser. Deshalb ermöglicht das Prinzip des Überblendvisus im Gegensatz zur Monovision ein gutes räumliches Sehen.

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Add-on-Linsen: Die Chance für mehr Brillenunabhängigkeit nach der Katarakt-Operation

Nach dem Austausch der natürlichen Linse gegen eine Intraokularlinse (IOL) bei einer Katarakt-Operation (Grauer Star) oder zur Korrektur sehr starker Weit- oder Kurzsichtigkeit sowie Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) können Brechungsfehler verbleiben, die für bestimmte Sehentfernungen weiterhin das Tragen einer Brille erfordern. Ein Grund dafür ist der nicht exakt vorhersehbare Abstand der Kunstlinse von der Hornhaut – trotz aufwendiger präoperativer Diagnostik, verbesserter Operationsmethoden und hoher Genauigkeit bei der Herstellung der Kunstlinsen. Die Add-On-Linse wird zusätzlich zur Intraokularlinse ins Auge eingesetzt, um bestehende Brechungsfehler auszugleichen. Zum Beispiel, wenn die eingesetzte IOL das Distanzsehen korrigiert, aber für das Sehen in naher und mittlerer Entfernung weiterhin eine Brille benötigt wird. In diesem Fall wird die Add-On-Linse vier bis sechs Wochen nach der ersten Operation vor die IOL implantiert, um brillenfreies Sehen auch in naher und mittlerer Entfernung zu realisieren; das Tragen einer Brille wäre unter Umständen nur noch bei Spezialaufgaben wie Computerarbeit erforderlich.

Der Einsatz einer Add-On-Linse kann selbst Jahre nach der Implantation der IOL erfolgen, wenn diese aufgrund der natürlichen Fortentwicklung der Fehlsichtigkeit nicht mehr ausreichend ist. Auch ein späterer Austausch der Add-on-Linse ist problemlos und schonend machbar. Weitere Vorteile sprechen für das Einsetzen einer Add-On-Linse als Alternative zu einem Austausch der IOL:

  • Das Einsetzen einer Add-On-Linse ist präziser, da die exakte Position und Brechungskraft einfacher zu berechnen sind als bei einem Austausch der IOL im Kapselsack.
  • Der Patient wird beim Einsetzen einer Add-On-Linse weniger belastet, da der Kapselsack, anders als bei einem Austausch der IOL, dabei nicht erneut geöffnet werden muss.

Zwei Linsen zur Korrektur starker Fehlsichtigkeiten

Zusätzlich zur Feinjustierung kann die Add-On-Linse bei der Korrektur starker Fehlsichtigkeiten dazu dienen, die Wirkung der Intraokularlinse zu verstärken. Dies ist sinnvoll, wenn die Hauptlinse alleine zu schwach wäre, um z. B. eine starke Hyperopie (Weitsichtigkeit) auszugleichen. Auch in diesen Fällen wird die Add-On-Linse vier bis sechs Wochen nach der Hauptlinse implantiert. Die Kombination einer IOL mit einer Add-On-Linse kann darüber hinaus auch in weiteren Fällen eine geeignete Lösung sein, da zwei Linsen geringerer Stärke insgesamt eine geringere Dicke haben als eine einzelne Linse höherer Stärke.

Grauer Star bei Kindern

Der Einsatz einer Add-On-Linse ist auch bei der pädiatrischen Kataraktchirurgie zu empfehlen, da sich die Refraktion bei Kindern wachstumsbedingt ändert. Die Add-On-Linse kann aktualisiert werden, ohne die Intraokularlinse im Kapselsack austauschen zu müssen.

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Das berichten Patienten über ihre Erfahrungen mit Multifokallinsen

„Augen OP mit LenSx Laser – unter komplizierten Voraussetzungen (-16 diop )“

„Seit über 40 Jahren bin ich in augenärztlicher Behandlung wegen starker Kurzsichtigkeit, dies ist in den letzten Jahren immer schlimmer geworden. Mit meinen Kontaktlinsen habe ich immer häufiger Probleme. Nachdem ich in der Praxis Dr. Breyer untersucht wurde empfahl mir Dr Breyer multifokale Linsen die mit Hilfe des LenSx Laser eingesetzt werden. Das Ergebnis übertraf schon am nächsten Tag meine kühnsten Erwartungen. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich diese Methode nur jedem "Leidensgenossen"empfehlen!“

1,0 via jameda.de (Kassenpatient)

Sind Sie geeignet für eine Laserbehandlung oder Linsenimplantation?

Aus Erfahrung wissen wir: Je präziser die Voruntersuchung, desto besser das Operationsergebnis. Wir nutzen Voruntersuchungen nicht allein, um Ihre Eignung für einen refraktiven Eingriff festzustellen, sondern auch als Basis für die präzise Planung der Operation.

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Häufig gestellte Fragen

Welche sind die häufigsten Nebenwirkungen einer Multifokallinse?

Als Nebenwirkungen können Lichtringe (Halos) und Blendungserscheinungen oder Blendeffekte (Glare) entstehen. Bei den meisten Patienten nähern sich diese nach der Eingewöhnungsphase, die unterschiedlich lang sein kann, dem Normalniveau. Diesen Vorgang nennt man neuronale Adaptation. Wer allerdings nachts häufig Autofahren muss oder sich schon im mittleren Lebensalter durch Blendeffekte gestört fühlte, dem empfehlen wir den sogenannten Überblendvisus, bei dem verschiedene segmentale Multifokallinsen miteinander kombiniert werden.

Wie lange dauert die Eingewöhnungsphase bei einer MIOL?

Die meisten Patienten brauchen ca. ein bis drei Monate, um sich an die Multifokallinsen zu gewöhnen. Bei neueren Linsentypen geht es zuweilen auch schneller. Doch es gibt auch Patienten, die erst nach einem Jahr gelernt haben, in allen Entfernungen scharf zu sehen.

Was sollte man bei der Entscheidung für eine Multifokallinse beachten?

Bei der Auswahl von Multifokallinsen sollte man sich dessen bewusst sein, dass in einigen Situationen weiterhin eine Brille nötig sein kann: z.B. beim nächtlichen Autofahren oder beim ausdauernden Lesen in schlechten Lichtverhältnissen. Für die Mehrzahl der Situationen des täglichen Lebens ist jedoch keine Brille mehr nötig. "Sehperfektionisten" sind mit anderen Premiumlinsen besser versorgt.

Wie hoch ist die Patientenzufriedenheit nach MIOL-Implantation?

Wenn Patienten zuvor sehr genau über die Funktionsweise von Multifokallinsen aufgeklärt wurden und ihre Linsen individuell für sie ausgewählt wurden, dann ist die Zufriedenheit besonders hoch. Deswegen legen wir größten Wert auf beide Faktoren.

Wie viele Patienten sind brillenfrei nach einer MIOL-Implantation?

Mit der neuen Generation von Multifokallinsen brauchen über 90% unserer Patienten keine Brille mehr zum Lesen und für das Sehen in der Ferne. Das heißt, sie sind brillenunabhängig. Vollkommene Brillenfreiheit zu versprechen, ist in der Medizin leider nicht möglich.

  • Teaserfoto Cassini LED-Topographie

    Cassini LED-Topographie

    Cassini und LENSAR eröffnen neuen Perspektiven für Patienten mit Hornhautverkrümmung: Hochpräzise Hornhautdiagnostik direkt in den Laser einzuspeisen und die echte Achse der Hornhautverkrümmung mit dem Laser zu markieren revolutioniert die Implantation von torischen Linsen und verbessern die Sehqualität.

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  • Teaserfoto Laser-Grauer-Star-Operation

    Laser-Grauer-Star-Operation

    Die Laseroperation des grauen Stars für hervorragende Sehqualität.

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    • Individuelle Linsenberatung
    • Sogar bei Hornhautverkrümmung

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Der Überblendvisus nach dem Düsseldorfer Schema – bei grauem Star und Alterssichtigkeit

Menschen sind Individuen: Deswegen gibt es nicht die „beste“ Linse, die zu jedem passt. Nach dem von Dr. Breyer entwickelten „Düsseldorfer Schema“ zur Behandlung von Alterssichtigkeit kombinieren wir segmentale Premiumlinsen unterschiedlicher Stärken nach Ihren persönlichen Sehpräferenzen, um Ihnen maximale Brillenunabhängigkeit zu bieten. Das Besondere daran ist, dass sich die Sehbereiche der Linsen ergänzen und überschneiden, damit ein möglichst natürlicher Seheindruck entsteht.

„Über-blenden“ (von englisch:„mischen“) ist ein häufig genutzter Begriff aus Fotografie und Film, wo zwei Bilder miteinander „gemischt“ werden. Dieses Prinzip macht man sich bei der Sehkraft zunutze: Ein Auge sieht scharf in der Ferne, das andere in der Nähe. Zusätzlich sehen beide den mittleren „Überblendbereich“ scharf. Bisher wurde dies mit einheitlichen Sehbereichen von 0,0 und -1,5 dpt mit dem Laser erreicht. Beim Düsseldorfer Schema haben Sie hinsichtlich der Sehbereiche, in denen Sie ein scharfes Bild sehen werden, eine Auswahl.

Wichtige Vorteile des Überblendvisus

Gegenüber herkömmlichen Multifokallinsen und einer Monovisionsbehandlung hat der Überblendvisus folgende Vorteile:

  • maßgeschneiderte Therapie durch individuelle Linsenkombination
  • gutes räumliches Sehen
  • weniger störende Lichtphänomene
  • besseres Kontrastsehen
Dr. Breyer beim Vortrag
Dr. Breyer beim Innovationssymposium 2016

Dr. Breyer wendet den Überblendvisus nach dem Düsseldorfer Schema bei vielen Patienten an, die unter Alterssichtigkeit leiden, indem er segmentale Multifokallinsen bzw. Mehrstärkenlinsen, die scharfes Sehen in unterschiedlichen Distanzen ermöglichen, nach diesem Prinzip und unter Berücksichtigung der individuellen Sehanforderungen der Patienten miteinander kombiniert. Die Firma Oculentis war davon so überzeugt, dass sie unser „Düsseldorfer Schema“ bereits mit ihren darauf abgestimmten Premiumlinsen anderen Augenchirurgen empfiehlt.
Mehr über die Oculentis IOL lesen Sie in diesem PDF [2,1 MB]

Was bedeutet Überblendvisus und was sind die Vorteile?

Von der Laser Blended Vision zum Überblendvisus nach dem Düsseldorfer Schema

  • 2013: Die Inspiration. Dan Reinstein präsentiert in Singapur beim Zeiss-Symposium im Rahmen des APACRS die Presbyond Laser Blended Vision: Eine Excimerlaserbehandlung (Presbyond), bei der ein Auge für die Ferne (0,0 dpt.) und das andere Auge für das Sehen in der Nähe (-1,5 dpt.) optimiert wird. Zusätzlich erreicht ein spezielles Abtragungsprofil eine größere Tiefenschärfe (durch sphärische Aberrationen). Da die Zielrefraktion beider Augen nur um 1,5 dpt. voneinander abweichen, entsteht in mittlerer Entfernung ein Überblendbereich. Dieses Prinzip hat Dr. Breyer dazu inspiriert, es auf Intraokularlinsen zu übertragen.

  • 2014: Dr. Breyer präsentiert sein Konzept des Überblendvisus mit segmentalen MIOL in London vor dem Internationalen Kongress der Presbyopia Society (ISOP) und der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS).

  • 2015: Wir präsentieren unsere klinisch signifikanten wissenschaftlichen Daten, die diese Idee untermauern, in Barcelona vor ISOP und ESCRS.

  • 2016: Dr. Breyer stellt den Überblendvisus mit neuen Daten nicht nur bei unserem Innovationssymposium in Düsseldorf vor, sondern auch beim Weltkongress der Ophthalmologen in Guadalajara (Mexiko), in Athen (ESCRS), in Chinese Taipei (APAO), in Nürnberg (DOC) und in Rom im elitären Kreis der Amerikanisch-Europäischen Augenchirurgen (AECOS).

  • September 2016: Die Europäische Gesellschaft der Katarakt- und Refraktivchirurgen (ESCRS) zeichnet im Rahmen ihres internationalen Forschungskongresses in Kopenhagen das wissenschaftliche Video von Dr. Breyer und Kollegen über den Überblendvisus in der Kategorie "Innovation" aus.

  • to be continued
Dr. Breyer bei der Preisverleihung
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Fachvideo für Augenärzte und interessierte Patienten

Individuelle Patientenversorgung mit verschiedenen Varianten des Überblendvisus: das Düsseldorfer Schema

Dr. Breyer hat den Überblendvisus nach dem Düsseldorfer Schema mit einem Video auf zahlreichen internationalen Fachkongressen präsentiert. Im September 2016 wurde es sogar beim Europäischen Kongress der Refraktiv- und Kataraktchirurgen in der Kategorie "Innovation" ausgezeichnet. Es beschreibt die wissenschaftlichen Hintergründe und Datenerhebungen, die Funktionsweise, die Operation und die Patientenaufklärung. Schauen Sie doch einmal rein.

Das Patientengespräch: die Basis des maßgeschneiderten Überblendvisus

Um die richtige Linsenauswahl treffen zu können, legen wir größten Wert auf ein ausführliches Patientengespräch, in dem wir Ihre Sehgewohnheiten ganz genau erfragen. Dazu gehören Fragen zu Ihrem Beruf, Hobbys und anderen Tätigkeiten oder Gewohnheiten, die uns Aufschluss darüber geben sollen, welche Sehbereiche für Sie Priorität haben und wo Sie zu Kompromissen bereit wären, denn diese sind wichtig, um Nebenwirkungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Eine große Rolle spielt zum Beispiel, ob Sie nachts häufig oder nur selten Autofahren, denn davon hängt in der Regel die Toleranz von Blendungen ab. Wer nachts häufig unterwegs ist, reagiert empfindlich auf Blendungen. Sportler bevorzugen meist scharfes Sehen in der Ferne, während Menschen, die sehr viel Naharbeit erledigen, auf das Nahsehen größten Wert legen.

Aus unserer wissenschaftlichen Erfahrung mit Premiumlinsen und den Ergebnissen des Patientengespräches leiten wir eine Linsenempfehlung ab. Das voraussichtliche Sehergebnis nach der Operation erläutern wir Ihnen mit Anschauungsmaterial wie z. B. Darstellungen von Blendeffekten und Tafeln mit Schrift in verschiedenen Größen, um Sie im Vorfeld realistisch darüber aufzuklären, was Sie erwarten können, wenn sich Ihr Gehirn an den neuen Seheindruck gewöhnt hat. Diese Anpassungsphase (Neuroadaption) ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich lang und kann durchaus rund drei Monate betragen.

Das sagen Patienten über das Düsseldorfer Schema

„Dieser Arzt bekommt von mir die Note "sehr gut" mit Sternchen!“

„Ende November habe ich mich bei Dr. Breyer an beiden Augen operieren lassen. Wegen grauen Stars mussten meine natürlichen Linsen gegen künstliche getauscht werden. Nach eingehender Beratung empfahl Herr Dr. Breyer mir die Korrektur mittels Premium Linsen mit einem Überblendvisus vorzunehmen.(...) Das Ergebnis ist sensationell! Nicht nur, dass die Operationen völlig schmerzfrei und ohne jede Komplikation verliefen, das Ergebnis ist perfekt. Nach über 35 Jahren mit Brille konnte ich vom ersten Tag an wieder perfekt ohne Brille sehen. Ich habe mich von Anfang an in der Praxis gut aufgehoben gefühlt. Dr. Breyer ist ein absoluter Spitzenarzt und sein ganzes Praxisteam steht ihm in nichts nach.“

1,0 via jameda.de (Privatpatient)

Die gründliche Voruntersuchung

Aus Erfahrung wissen wir: Je präziser die Voruntersuchung, desto besser das Operationsergebnis. Wir nutzen Voruntersuchungen nicht allein, um Ihre Eignung für einen refraktiven Eingriff festzustellen, sondern auch als Basis für die präzise Planung der Operation.

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Innovationssymposium Augenchirurgie 2016: Detlev Breyer - Aktuelle Premium-IOLs: unser Düsseldorfer Schema

Unser Überblendvisus geht um die Welt

  • Teaserbild von Dr. Breyer trägt beim Weltkongress der Ophthalmologen in Mexiko vor

    Dr. Breyer trägt beim Weltkongress der Ophthalmologen in Mexiko vor

  • Teaserbild von Wintermeeting der Europäischen Cataract- and Refractive Surgeons (ESCRS) in Athen

    Wintermeeting der Europäischen Cataract- and Refractive Surgeons (ESCRS) in Athen

  • Teaserbild von Kongress der Asia-Pacific Academy of Ophthalmology (APAO) in Chinese Taipei

    Kongress der Asia-Pacific Academy of Ophthalmology (APAO) in Chinese Taipei

Sind Sie geeignet für eine Laserbehandlung oder Linsenimplantation?

Wünschen Sie sich ein Leben ohne (Lese-)Brille oder Kontaktlinsen? Dann sind Sie bei uns goldrichtig. Unsere Chirurgen sind international anerkannte Pioniere auf dem Gebiet der Laser- und Linsenchirurgie und führen insgesamt rund 2.500 refraktive Operationen pro Jahr durch, von der modernsten ReLEx® smile bis zur Implantation von Kontaktlinsen oder Intraokularlinsen per Kleinstschnitt.

Aus Erfahrung wissen wir: Je präziser die Voruntersuchung, desto besser das Operationsergebnis. Wir nutzen Voruntersuchungen nicht allein, um Ihre Eignung für einen refraktiven Eingriff festzustellen, sondern auch als Basis für die präzise Planung der Operation. Das gilt vor allem für die Laseroperation von Alterssichtigkeit und grauem Star bei Hornhautverkrümmung. Hier bietet der neue LED-Hornhauttopograph Cassini eine überragende Messgenauigkeit und die Möglichkeit, die Ergebnisse direkt in den LENSAR-Laser einzuspeisen – ein Meilenstein in der Kataraktchirurgie.

Um höchste Präzision und für Sie beste Sehqualität zu erzielen, setzen wir grundsätzlich mehr Geräte ein, als gefordert sind. Insbesondere durch den Einsatz der Diagnosetechnik verschiedener Hersteller erhalten wir eine genaue Berechnung der Fehlsichtigkeiten. Diese trägt – neben der Operation – entscheidend zum Behandlungsergebnis bei.

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Die Voruntersuchung mit der Pentacam® HR

Braucht eine hochpräzise Operation nicht eine ebenso präzise Diagnostik?

Die Pentacam® HR ist eine automatisch rotierende Kamera, die den vorderen Augenabschnitt vermisst. Innerhalb von knapp 2 Sekunden analysiert sie die Hornhaut und ermöglicht eine 3D-Analyse der Vorderkammer. Sie erstellt unter anderem eine Hornhaut-Topographie, eine Katarakt-Analyse sowie eine Messung der Hornhautdicke.

Betrachten Sie diese Untersuchung als eine Investition in die OP-Sicherheit und Ihre spätere Sehqualität: Je genauer Ihre Fehlsichtigkeit vorher bestimmt und Ihr Auge vermessen wurde, desto besser ist das Ergebnis der Laser- oder Linsenkorrektur.

Mit der Pentacam werden vier Dinge vermessen:

  • Die Oberfläche des Auges: Sie liefert zusätzliche Informationen über eine eventuell vorliegende Hornhautverkrümmung und ihre Ausprägung. Auf dieser Grundlage beurteilt der Operateur, ob eine Korrektur sinnvoll ist.
  • Die Hornhautrückfläche: Sie sollte gesund sein, um kein OP-Risiko einzugehen.
  • Die Dicke der Hornhaut: Sie entscheidet darüber, welche speziellen Schnitte angelegt werden können, um eine bestehende Hornhautverkrümmung bei der OP zu entfernen oder ob eine Femto-LASIK möglich ist.
  • Die Tiefe der Vorderkammer: Diese ist wichtig für die Implantation von phaken Linsen.

Die Diagnose von Aberrationen des optischen Systems

Aberrometrie des Auges
Aberrometrie des Auges

Aberrationen sind Abweichungen von der optimalen Augenoberfläche, die zum Beispiel bei Dunkelheit für Blendungen und Reflektionen um Lichtquellen herum verantwortlich sein können. Diese werden durch eine verbesserte Diagnostik festgestellt, bei der je nach System an mindestens 250 Punkten die Brechkraft des Auges genau ausgemessen wird. Mit dem Aberrometer von TOPCON sind simultane Messungen der Aberrationen des gesamten optischen Systems, der Sehachse sowie eine Keratographie möglich. Die so gewonnenen hochpräzisen Ergebnisse fließen anschließend in die Berechnung einer maßgeschneiderten laser- oder linsenchirurgischen Behandlung ein.

Unschlagbar bei Hornhautverkrümmungen: LED-Hornhauttopograph Cassini

Seit August 2015 bieten wir Ihnen als eines von zwei refraktiven Zentren in Europa eine verbesserte Laseroperation des grauen Stars und der Alterssichtigkeit an, wie sie individueller nicht sein könnte. Möglich wird das durch eine sogenannte Hornhauttopographie mit dem neuen Cassini Farb-LED-Topographen. Der Begriff „Topographie“ kommt aus dem Griechischen τόπος tópos (Ort) und γράφειν grafeïn (zeichnen, beschreiben) und bedeutet soviel wie Geländeskizze oder Geländeplan. Der Cassini Hornhauttopograph vermisst die Hornhautvorder- und Rückfläche und stellt sie wie ein Relief dar mittels 672 farbcodierten LED in Rot, Grün, Gelb und Blau, die in genau definierten Mustern angeordnet sind. Jedem der Punkte ist ein „Hornhautspiegelbild“ zugeordnet. Eine Hornhautverkrümmung und auch kleinste Abweichungen höherer Ordnung von der normalen Oberfläche einer Kugel (sogenannte Aberrationen) erkennt der Cassini präzise und reproduzierbar mit einer bisher unerreichten Genauigkeit von weniger als 1 μm.

Damit nicht genug der Innovation: Diese Daten werden anschließend kabellos in das LENSAR-Lasersystem Streamline übertragen. Der LENSAR® Laser ist übrigens der erste Kataraktlaser, der eine solche Funktion bietet. Die vom Cassini dargestellte echte Achse der Hornhautverkrümmung markiert der Laser so, dass der Operateur die Kunstlinse später deckungsgleich danach ausrichten kann. Diese Möglichkeit perfektioniert die Implantation einer torischen Linse, denn eine Lasermarkierung ist naturgemäß weitaus präziser als die bisher übliche manuelle Markierung.

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Die Untersuchung mit dem Visante® omni

Messung der Hornhautdicke
Messung der Hornhautdicke

Das Visante® omni von Carl Zeiss Meditec kombiniert verschiedene Technologien so miteinander, dass eine hochpräzise Untersuchung des vorderen Augenabschnittes möglich wird. So wird zum Beispiel nicht allein die für eine Laseroperation wichtige Messung der Hornhautdicke vorgenommen, sondern die Hornhaut wird auch auf ihre Unversehrtheit untersucht.

Eine Trübung der Hornhaut könnte beispielsweise ein Anzeichen einer Erkrankung sein, die gegen einen refraktiven Eingriff sprechen würde. Es wird eine vollständige Abbildung und Messung des vorderen Kammerwinkels durchgeführt, die für die Implantation einer Linse wichtig ist. Zusätzlich kann die nach einer Laseroperation verbleibende Hornhautrestdicke genau berechnet werden. - All dies ist notwendig für die exakte Planung der Operation, die Ihnen bestmögliche Sehqualität und ein Maximum an Sicherheit bieten soll.

Sicherheit durch modernste Diagnostik: das Non-Contact-Tonometer Corvis® ST

Augen-Vorsorge mit dem Non-Contact-Tonometer Corvis ST der Fa. Oculus

Ein Ziel der Voruntersuchung vor einer Augenlaser-Behandlung ist es festzustellen, ob der Eingriff keine Risiken für den Patienten birgt. Ein großer Schritt nach vorne ist dabei das neue Non-Contact-Tonometer der Fa. Oculus Corvis® ST: Dieses vermisst nicht nur die Hornhautdicke und den Augeninnendruck (IOD), sondern auch die biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut, nachdem ein Luftimpuls auf diese eingewirkt hat.

Die Schwingungen der Hornhaut werden aufgezeichnet und mit Werten eines gesunden Auges verglichen. Einige typische Abweichungen davon können zum Beispiel Hinweise auf eine Hornhautschwäche geben.

Non-Contact-Tonometer Corvis<sup>®</sup> ST
Non-Contact-Tonometer Corvis® ST

Diese muss für den Patienten nicht gefährlich sein, wäre aber ein Risikofaktor für einen Refraktiven Eingriff. Von diesem Non-Contact-Tonometer sind bisher weltweit erst zwei im Einsatz. Wir sind sehr stolz darauf, zu den Ersten zu gehören, die ihren Patienten diese moderne Diagnostik anbieten können. Unsere Erfahrungen damit werden wir wissenschaftlich auswerten und der Fachwelt zur Verfügung stellen.

Mit dem Avellino DNA-Test stellen wir eine genetische Veranlagung zu Hornhauterkrankungen fest

Seit kurzem bieten wir einen DNA-Test an, durch den wir bei Ihnen eine genetische Veranlagung zu Hornhauterkrankungen, sogenannten Hornhautdystrophien, nachweisen können. Bei einer Hornhautdystrophie werden einzelne Schichten der Hornhaut aufgrund von Entwicklungsstörungen unterversorgt und degenerieren – Sehverschlechterungen und Trübungen der Hornhaut sind die Folge. Eine Laserbehandlung kann diesen Prozess beschleunigen, deshalb gelten erbliche Hornhautdystrophien als Ausschlusskriterium für eine LASIK oder ähnliche Laserbehandlung zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten.

Mit dem Avellino DNA-Test kann die Mutation eines Gens nachgewiesen werden, das für die am häufigsten vorkommenden Hornhautdystrophien verantwortlich ist. Auf diese Weise erkennen wir Ihr Risiko für eine Dystrophie bereits, bevor erste Symptome der Erkrankung in einer Untersuchung sichtbar werden. Das dient Ihrer und unserer Sicherheit. Bisher wurden rund 500 000 Menschen auf diese Mutation getestet, bei 1000 Personen wurde sie festgestellt.

Literaturangaben

[1]

Intraokulare Operationen im Jahr 2015: Ergebnisse der aktuellen Umfrage von DGII, DOG, BVA und BDOC

Martin Wenzel, Gerd Auffarth, Armin Scharrer, Kaweh Schayan-Araghi, Thomas Reinhard; in OPHTHALMO-CHIRURGIE 28: 193 – 200 (2016)

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[2]

Ambulante Intraokularchirurgie: Ergebnisse der Umfrage 2008 von BDOC, BVA und der DGII – Rückblick über die letzten 20 Jahre Ophthalmo-Chirurgie

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Weiterführende Fachliteratur zur Laseroperation des grauen Stars

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Femtosecond Laser Capsulotomy and Manual Continuous Curvilinear Capsulorrhexis in Parameters and Their Effects on Intraocular Lens Centration

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Femtosecond Laser-Assisted Cataract Surgery with Integrated Optical Coherence Tomography

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Effect of Femtosecond Laser Cataract Surgery on the Macula

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Weiterführenden Fachliteratur zu Premiumlinsen

Clinical Outcomes After Implantation of a Trifocal Toric Intraocular Lens

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Functional Results One Year after Implantation of a Bitoric, Trifocal Intraocular Lens

Höhn F, Tandogan T, Breyer DR, Kaymak H, Hagen P, Klabe K, Koss MJ, Gerl M, Auffarth GU, Kretz FT; Functional Results One Year after Implantation of a Bitoric, Trifocal Intraocular Lens, Klin Monbl Augenheilkd. 2015 Aug;232(8):957-61. doi: 10.1055/s-0041-103335. Epub 2015 Aug 19. PMID: 26287540

Clinical Outcomes and Capsular Bag Stability of a Four-Point Haptic Bitoric Intraocular Lens

Kretz F.T., Breyer D, Klabe K, Auffarth GU, Kaymak H, J Refract Surg. 2015 Jul;31(7):431-6. doi: 10.3928/1081597X-20150518-11. 
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Aufs Auge maßgeschneidert – Individualisierte Linsenchirurgie: Wie versorge ich meine Patienten richtig?

Breyer D, in: Ophthalmologische Nachrichten 05.2015

Clinical outcomes and rotational stability of a 4-haptic toric intraocular lens in myopic eyes

Rita Menucci, MD, Eleonora Favuzza, MD, Francesca Guerra, MD, Giovanni Giacomelli, MD, Ugo Meschini, J Cataract Refract Surg 2014; 40:1479-1487 2014 ASCRS and ESCRS

Microincisions in cataract surgery

Steven Dewey, MD, George Beiko, BMBCh, FRCSC, Rosa Braga-Mele, MD, MEd, FRCSC, Donald R. Nixon, MD, FRCSC, DABO, Tal Raviv, MD, FACS, Kenneth Rosenthal, MD, for the ASCRS Cataract Clinical Committee, Instrumentation and IOLs Subcommittee, J Cataract Refract Surg 2014; 40.1549-1557 2014 ASCRS and ESCRS