Die Voruntersuchungen vor einer Augenlaserbehandlung

Vor jeder Augenlaseroperation untersuchen wir sehr gründlich, ob Augenlasern bei Ihnen möglich ist. Die Voruntersuchung dient gleichzeitig der exakten Operationsplanung. Gut zu wissen: Wir führen grundsätzlich mehr Untersuchungen durch, als von der Kommission für Refraktive Chirurgie (KRC) gefordert sind. Das gibt Ihnen und uns mehr Sicherheit. Als sich unser Mitarbeiter zu einer ReLEx® smile-Operation entschieden hat, haben wir ihn begleitet. Unten sehen Sie das Video zu den Voruntersuchungen.

Portraitfoto von Dr. Detlev Breyer

Spezialist für dieses Thema

Dr. Detlev Breyer — Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur

Augenlasern: Sind Sie geeignet?
Machen Sie den Schnelltest!

Geeignet

  • Stabile Brillenwerte in den letzten beiden Jahren
  • Sie sind volljährig
  • Ihre Hornhaut ist ausreichend dick
  • Ihre Augen sind gesund
  • Sie sind körperlich gesund
  • Realistische Erwartungen bzgl. Nutzen und Grenzen des Eingriffs

Nicht geeignet

  • Augenerkrankungen (z.B. Grauer Star, Grüner Star, Hornhauterkrankungen)
  • Zu dünne Hornhaut/Hornhautverdünnung
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Schwangerschaft oder Stillzeit
  • Unrealistische Erwartungen bzgl. Nutzen und Grenzen des Eingriffs

Lassen Sie sich von uns beraten

Haben Sie die in grün gekennzeichneten Kriterien alle mit JA beantworten können? Und trifft auch keines der nebenstehenden Ausschlusskriterien auf Sie zu? Dann wäre eine Laserbehandlung Ihrer Augen möglicherweise für Sie eine Alternative zu Brille oder Kontaktlinsen. Sollten Sie sich z.B. hinsichtlich der Hornhautdicke oder anderer Punkte nicht ganz sicher sein, so sind Sie in jedem Fall herzlich eingeladen, Ihre Augen bei uns untersuchen zu lassen. Wir prüfen gerne, ob eine refraktive Laserbehandlung bei Ihnen möglich wäre.

Übrigens: Dünnere Hornhaut oder trockene Augen sind seit der Einführung des neuen ReLEx® smile keine Ausschlusskriterien mehr. Wir prüfen gerne, ob eine Behandlung trotzdem möglich wäre. Dabei dürfen Sie sicher sein, dass wir nur modernste Technik für die Voruntersuchung einsetzen.

Wenn Ihre Werte höher sind, gibt es Alternativen zum Lasern: Die Implantation von Kontaktlinsen könnte Ihnen ein Leben ohne Brille ermöglichen. Da dieses Verfahren reversibel ist und exzellente Sehqualität bietet, wird es von vielen Patienten einer Laserbehandlung sogar vorgezogen.

So untersuchen wir, ob Sie geeignet sind

Bevor wir eine refraktive Behandlung durchführen, untersuchen wir sehr sorgfältig, welche Fehlsichtigkeit vorliegt, ob Ihre Augen gesund und für den Eingriff geeignet sind. Diese Untersuchungen sind die Basis für die präzise Planung der Operation. Meist setzen wir daher mehr Geräte ein, als gefordert sind. Insbesondere durch den Einsatz der Diagnosetechnik verschiedener Hersteller erhalten wir eine genaue Berechnung der Fehlsichtigkeiten. Diese trägt ebenfalls entscheidend zum Behandlungsergebnis bei. Dazu gehört die Laservermessung mit dem Visante® omni und der Pentacam® HR, die eine hochauflösende Darstellung des vorderen Augenabschnittes liefern.

  • Wir rufen Sie zurück!

    Geben Sie uns gern Ihre Kontaktdaten und Terminvorschläge für unseren Rückruf.

    Rückruf vereinbaren >

  • Termin anfragen

    Fragen Sie online einen Termin zur kostenlosen Erstberatung oder zur Voruntersuchung an.

    Termin vereinbaren >

  • Jetzt anrufen

    Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur kostenlosen Erstberatung oder zur Voruntersuchung.

    0211 6006600

  • Slider
  • Slider
  • Slider
  • Slider

Zwei bis drei Wochen vor der Voruntersuchung sollten Sie keine Kontaktlinsen tragen

Kontaktlinsen verändern auch längerfristig die Form Ihrer Hornhaut. Es kann unter Umständen Wochen dauern, bis sich die natürliche Hornhautform nach dem Entfernen der Kontaktlinse ausbildet. Sollten Sie die Kontaktlinse nicht ausreichend lange vor der Anfangsuntersuchung entfernt haben, könnte das eine nicht auf Ihre tatsächlichen Augenverhältnisse angepasste und somit schlechte Planung des chirurgischen Eingriffes zur Folge haben. Die Konsequenz wäre ein unbefriedigendes Ergebnis mit zumeist schlechtem Sehvermögen nach dem Eingriff.
Weiche Kontaktlinsen sollten zwei Wochen vor der Voruntersuchung nicht getragen werden. Weiche torische und harte Kontaktlinsen sollten mindestens zwei Wochen, besser drei Wochen vor der Ausgangsuntersuchung nicht getragen werden und auch vor der Operation selber sollten Sie eine Kontaktlinsenpause einlegen.

Unser Patientenvideo zur Voruntersuchung vor dem ReLEx® smile-Augenlasern

Die Untersuchung des vorderen Augenabschnitts mit dem Visante® omni

Messung der Hornhautdicke
Messung der Hornhautdicke

Das Visante® omni von Carl Zeiss Meditec ermöglicht eine hochpräzise Untersuchung des vorderen Augenabschnittes und nimmt nicht allein die für eine Laseroperation wichtige Messung der Hornhautdicke vor, sondern untersucht die Hornhaut auch auf ihre Unversehrtheit. Eine Hornhauttrübung könnte ein Anzeichen einer Erkrankung sein, die gegen einen refraktiven Eingriff sprechen würde. Vor der Implantation einer Linse wird mit dem Visante® omni zudem eine vollständige Abbildung und Messung des vorderen Kammerwinkels durchgeführt. Zusätzlich kann die nach einer Laseroperation verbleibende Hornhautrestdicke genau berechnet werden. - All dies ist Voraussetzung für die exakte Planung der Operation, die Ihnen bestmögliche Sehqualität und ein Maximum an Sicherheit bieten soll.

Mit dem Belin/Ambrosio-Chart erkennen wir Risikopatienten

Zu den häufigsten Komplikationen nach einer Augenlaserbehandlung gehört eine Hornhautschwächung, Keratektasie oder Keratokonus genannt. Die Früherkennung von Hornhauterkrankungen im Frühstadium vor einer solchen Behandlung hat für uns höchste Priorität. Nur die Darstellung der Oberflächenstruktur der Hornhautvorder- und Rückfläche in Verbindung mit den Daten über die Dicke der Hornhaut kann das leisten. Die Pentacam HR bietet eine solche Diagnosemöglichkeit, die von Belin und Ambrosio entwickelt wurde. Übrigens werden 1 bis 5 Prozent aller Patienten, die unter einer Hornhautschwächung leiden, im Rahmen einer solchen Voruntersuchung erst entdeckt.

Die Untersuchung der Hornhaut mit der Non-Contact-Tonometer Corvis® ST

Augen-Vorsorge mit dem Non-Contact-Tonometer Corvis ST der Fa. Oculus

Um sicherzugehen, dass eine Augenlaser-Behandlung keine Risiken für den Patienten birgt, ist die Untersuchung der Hornhaut sehr wichtig. Einen Fortschritt stellt dabei das Non-Contact-Tonometer der Fa. Oculus Corvis® ST dar: Es vermisst die Hornhautdicke und den Augeninnendruck (IOD) sowie die biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut, nachdem ein Luftimpuls auf diese eingewirkt hat. Die Schwingungen der Hornhaut werden aufgezeichnet und mit den Werten eines gesunden Auges verglichen. Einige typische Abweichungen davon können zum Beispiel Hinweise auf eine Hornhautschwäche geben. Diese muss für den Patienten nicht gefährlich sein, wäre aber ein Risikofaktor für einen Refraktiven Eingriff. Von diesem Non-Contact-Tonometer sind bisher weltweit erst zwei im Einsatz. Wir sind sehr stolz darauf, zu den Ersten zu gehören, die ihren Patienten diese moderne Diagnostik anbieten können. Unsere Erfahrungen damit werden wir wissenschaftlich auswerten und der Fachwelt zur Verfügung stellen.

Mit dem Avellino DNA-Test schließen wir genetisch bedingte LASIK-Risiken aus

Seit kurzem bieten wir einen DNA-Test an, durch den wir bei Ihnen eine genetische Veranlagung zu Hornhauterkrankungen, sogenannten Hornhautdystrophien, nachweisen können. Bei einer Hornhautdystrophie werden einzelne Schichten der Hornhaut aufgrund von Entwicklungsstörungen unterversorgt und degenerieren – Sehverschlechterungen und Trübungen der Hornhaut sind die Folge. Eine Laserbehandlung kann diesen Prozess beschleunigen, deshalb gelten erbliche Hornhautdystrophien als Ausschlusskriterium für eine LASIK oder ähnliche Laserbehandlung zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten.

Mit dem Avellino DNA-Test kann die Mutation eines Gens nachgewiesen werden, das für die am häufigsten vorkommenden Hornhautdystrophien verantwortlich ist. Auf diese Weise erkennen wir Ihr Risiko für eine Dystrophie bereits, bevor erste Symptome der Erkrankung in einer Untersuchung sichtbar werden. Das dient Ihrer und unserer Sicherheit. Bisher wurden rund 500 000 Menschen auf diese Mutation getestet, bei 1000 Personen wurde sie festgestellt.

Sanftes Presby-Augenlasern mit der SMILE-Methode zur Behandlung von Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Sanfte Laserbehandlung statt Lesebrille

  • simulierbar vor der OP
  • Augenlasern ohne Flap
  • nach dem Prinzip der Monovision

mehr erfahren >