Gründliche Voruntersuchung vor dem Augenlasern – mehr Sicherheit und bessere Sehqualität

Vor jeder Augenlaseroperation untersuchen wir sehr gründlich, ob Augenlasern bei Ihnen möglich ist. Die Voruntersuchung dauert ca. 3 bis 4 Stunden und dient gleichzeitig der exakten Operationsplanung. Gut zu wissen: Wir führen grundsätzlich mehr Untersuchungen durch, als von der Kommission für Refraktive Chirurgie (KRC) gefordert sind. Das gibt Ihnen und uns mehr Sicherheit.

So bereiten Sie sich auf die Untersuchungen vor

Bitte beachten Sie folgende Punkte, bevor Sie zur Voruntersuchung kommen:

  • Machen Sie vor der großen Voruntersuchung eine Kontaktlinsenpause von zwei bis drei Wochen.
  • Planen Sie insgesamt 3 bis 4 Stunden für alle Untersuchungen und das Beratungsgespräch ein.
  • Fahren Sie nicht selbst zu uns in die Praxis, lassen Sie sich begleiten oder abholen, da Sie anschließend einige Stunden kein Fahrzeug führen dürfen.

Warum sollen Sie vor der Voruntersuchung eine Kontaktlinsenpause von 2 bis 3 Wochen einlegen?

Kontaktlinsen verändern auch längerfristig die Form Ihrer Hornhaut. Es kann unter Umständen Wochen dauern, bis sich die natürliche Hornhautform nach dem Entfernen der Kontaktlinse ausbildet. Sollten Sie die Kontaktlinse nicht ausreichend lange vor der Anfangsuntersuchung entfernt haben, könnte das eine nicht auf Ihre tatsächlichen Augenverhältnisse angepasste und somit schlechte Planung des chirurgischen Eingriffes zur Folge haben. Die Konsequenz wäre ein unbefriedigendes Ergebnis mit zumeist schlechtem Sehvermögen nach dem Eingriff.
Weiche Kontaktlinsen sollten zwei Wochen vor der Voruntersuchung nicht getragen werden. Weiche torische und harte Kontaktlinsen sollten mindestens zwei Wochen, besser drei Wochen vor der Ausgangsuntersuchung nicht getragen werden und auch vor der Operation selber sollten Sie eine Kontaktlinsenpause einlegen.

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Unser Patientenvideo zur Voruntersuchung vor dem ReLEx SMILE-Augenlasern

Spezialist für dieses Thema

Portraitfoto von Dr. Detlev R.H. Breyer, Focus-Top-Mediziner

Dr. Detlev R.H. Breyer, Focus-Top-Mediziner

Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur
Focus Top Mediziner Auszeichnungen

Dr. Breyer ist Mitglied der Lehrfakultät großer Fachgesellschaften, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und den USA. Seit 2011 berichtet er auf internationalen Kongressen über seine Erfahrungen mit ReLEx® SMILE. 2014 wurde seine Präsentation über den Vergleich von Femto-LASIK und ReLEx® SMILE beim Kongress der American Society of Cataract and Refractive Surgery (ASCRS) als bester Vortrag der Sitzung ausgezeichnet. Seit 2013 wird er in der Liste der Focus-Top-Mediziner geführt.

Dr. Breyer persönlich berät Sie ohne Zeitdruck

Dr. Breyer, ein von internationalen Fachkollegen ausgezeichneter Augenchirurg – nicht ein Mitarbeiter – berät Sie, bevor Sie sich für eine Augenlaserbehandlung entscheiden. Übrigens: Dünnere Hornhaut oder trockene Augen sind seit der Einführung des neuen ReLEx® SMILE keine Ausschlusskriterien mehr. Wir prüfen gerne, ob diese Augenlaserbehandlung trotzdem möglich wäre. Dabei dürfen Sie sicher sein, dass wir nur modernste Technik für die Voruntersuchung einsetzen.

Wenn Ihre Werte höher sind, gibt es Alternativen zum Lasern: Die Implantation von Kontaktlinsen könnte Ihnen ein Leben ohne Brille ermöglichen. Da dieses Verfahren reversibel ist und exzellente Sehqualität bietet, wird es von vielen Patienten einer Augenlaserbehandlung sogar vorgezogen.

So untersuchen wir, ob Sie geeignet sind

Die Untersuchung mit der Pentacam HR

Bevor wir eine refraktive Behandlung durchführen, untersuchen wir sehr sorgfältig, welche Fehlsichtigkeit vorliegt, ob Ihre Augen gesund und für den Eingriff geeignet sind. Diese Untersuchungen sind die Basis für die präzise Planung der Operation. Meist setzen wir daher mehr Geräte ein, als gefordert sind. Insbesondere durch den Einsatz der Diagnosetechnik verschiedener Hersteller erhalten wir eine genaue Berechnung der Fehlsichtigkeiten. Diese trägt ebenfalls entscheidend zum Behandlungsergebnis bei. Dazu gehört die Laservermessung mit dem Visante® omni und der Pentacam® HR, eine automatisch rotierende Scheimpflugkamera. Diese liefern innerhalb kurzer Zeit eine hochauflösende Darstellung des vorderen Augenabschnittes. Auch eine Untersuchung der biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut führen wir durch.

Mit dem Belin/Ambrosio-Chart erkennen wir Risikopatienten

Zu den häufigsten Komplikationen nach einer Augenlaserbehandlung gehört eine Hornhautschwächung, Keratektasie oder Keratokonus genannt. Die Früherkennung von Hornhauterkrankungen im Frühstadium vor einer solchen Behandlung hat für uns höchste Priorität. Nur die Darstellung der Oberflächenstruktur der Hornhautvorder- und Rückfläche in Verbindung mit den Daten über die Dicke der Hornhaut kann das leisten. Die Pentacam HR bietet eine solche Diagnosemöglichkeit, die von Belin und Ambrosio entwickelt wurde. Übrigens werden 1 bis 5 Prozent aller Patienten, die unter einer Hornhautschwächung leiden, im Rahmen einer solchen Voruntersuchung erst entdeckt.

Was Ihnen wertvoll ist, gehört in gute Hände

Wenn Sie sich für bestes Sehen ohne Brille interessieren, dann vereinbaren Sie gerne einen Termin zur unverbindlichen Erstberatung oder zur Voruntersuchung bei Dr. Detlev R.H. Breyer, Focus-Top-Mediziner. Per Telefon, E-Mail oder online via doctolib.de. Gerne rufen wir Sie auch zurück. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

Untersuchung mit dem Corvis ST.
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Diagnostik des vorderen Augenabschnitts mit dem Visante® omni

Messung der Hornhautdicke
Messung der Hornhautdicke

Das Visante® omni von Carl Zeiss Meditec ermöglicht eine hochpräzise Untersuchung des vorderen Augenabschnittes und nimmt nicht allein die für eine Laseroperation wichtige Messung der Hornhautdicke vor, sondern untersucht die Hornhaut auch auf ihre Unversehrtheit. Eine Hornhauttrübung könnte ein Anzeichen einer Erkrankung sein, die gegen einen refraktiven Eingriff sprechen würde. Vor der Implantation einer Linse wird mit dem Visante® omni zudem eine vollständige Abbildung und Messung des vorderen Kammerwinkels durchgeführt. Zusätzlich kann die nach einer Laseroperation verbleibende Hornhautrestdicke genau berechnet werden. - All dies ist Voraussetzung für die exakte Planung der Operation, die Ihnen bestmögliche Sehqualität und ein Maximum an Sicherheit bieten soll.

Die Untersuchung der Hornhaut mit der Non-Contact-Tonometer Corvis® ST

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Augen-Vorsorge mit dem Non-Contact-Tonometer Corvis ST der Fa. Oculus

Um sicherzugehen, dass eine Augenlaser-Behandlung keine Risiken für den Patienten birgt, ist die Untersuchung der Hornhaut sehr wichtig. Einen Fortschritt stellt dabei das Non-Contact-Tonometer der Fa. Oculus Corvis® ST dar: Es vermisst die Hornhautdicke und den Augeninnendruck (IOD) sowie die biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut, nachdem ein Luftimpuls auf diese eingewirkt hat. Die Schwingungen der Hornhaut werden aufgezeichnet und mit den Werten eines gesunden Auges verglichen. Einige typische Abweichungen davon können zum Beispiel Hinweise auf eine Hornhautschwäche geben. Diese muss für den Patienten nicht gefährlich sein, wäre aber ein Risikofaktor für einen Refraktiven Eingriff. Von diesem Non-Contact-Tonometer sind bisher weltweit erst zwei im Einsatz. Wir sind sehr stolz darauf, zu den Ersten zu gehören, die ihren Patienten diese moderne Diagnostik anbieten können. Unsere Erfahrungen damit werden wir wissenschaftlich auswerten und der Fachwelt zur Verfügung stellen.

Mit dem Avellino DNA-Test schließen wir genetisch bedingte LASIK-Risiken aus

Seit kurzem bieten wir einen DNA-Test an, durch den wir bei Ihnen eine genetische Veranlagung zu Hornhauterkrankungen, sogenannten Hornhautdystrophien, nachweisen können. Bei einer Hornhautdystrophie werden einzelne Schichten der Hornhaut aufgrund von Entwicklungsstörungen unterversorgt und degenerieren – Sehverschlechterungen und Trübungen der Hornhaut sind die Folge. Eine Laserbehandlung kann diesen Prozess beschleunigen, deshalb gelten erbliche Hornhautdystrophien als Ausschlusskriterium für eine LASIK oder ähnliche Laserbehandlung zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten.

Mit dem Avellino DNA-Test kann die Mutation eines Gens nachgewiesen werden, das für die am häufigsten vorkommenden Hornhautdystrophien verantwortlich ist. Auf diese Weise erkennen wir Ihr Risiko für eine Dystrophie bereits, bevor erste Symptome der Erkrankung in einer Untersuchung sichtbar werden. Das dient Ihrer und unserer Sicherheit. Bisher wurden rund 500 000 Menschen auf diese Mutation getestet, bei 1000 Personen wurde sie festgestellt.

Augenlasern zur Behandlung von Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Augenlasern statt Lesebrille. Diese Verfahren bieten wir Ihnen an:

  • Presbyond nach dem Prinzip des 'Überblendvisus'
  • oder drei Varianten von PresbyMAX
  • sichere und schmerzfreie Operationen

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