Welche Makulaerkrankungen gibt es und welche Therapien sind aktuell: Laser, Medikamente oder Operation?

Die Funktionsfähigkeit der Makula kann durch verschiedene Krankheiten beeinträchtigt werden, die häufig mit fortschreitendem Alter auftreten: die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), die epiretinale Gliose (Macular Pucker), das Makulaödem oder das Makulaloch.

Werden diese rechtzeitig erkannt und behandelt, so kann in den meisten Fällen der allmähliche Verlust des Sehvermögens aufgehalten werden. Manchmal ist es möglich, das Sehvermögen wieder zu verbessern. Dr. Hakan Kaymak ist spezialisiert auf die Behandlung von Makulaerkrankungen.

International anerkannter Forscher und Spezialist

Portraitfoto von Dr. Hakan Kaymak

Dr. Hakan Kaymak

Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur

Ihr Spezialist für die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Makula, Dr. H. Kaymak, wendet neueste Laser- und Kombinationstherapien an, führt routinemäßig minimalinvasive OP-Methoden durch, entwickelt OP-Techniken und trägt darüber auf internationalen Fachkongressen vor.

Was ist die Makula?

Was ist die Makula?

Die Makula befindet sich im Zentrum der Netzhaut (Retina) und ist ein „gelber Fleck“ mit einem Durchmesser von wenigen Millimetern. Mit ihren 6–7 Millionen Sehnervenzellen, den sogenannten Zapfen, ist die Makula die Stelle des schärfsten Sehens im Auge. Das Tagesssehen (photopisches Sehen), Farbsehen und das Auflösungsvermögen, das wir z.B. für das Lesen von Kleingedrucktem oder das Erkennen von Gesichtern oder Details benötigen, ist nur mit einer gesunden Makula möglich.

Dr. Kaymak beschreibt die Makula – die Stelle des schärfsten Sehens.

So testen Sie Ihre Makula zuhause

Die Funktionsfähigkeit Ihrer Makula können Sie selber mit dem sogenannten Amsler-Netz überprüfen. Wenn Sie das nebenstehende Bild anklicken, öffnet sich eine vergrößerte Darstellung. Alternativ können Sie dieses PDF [501 KB] ausdrucken. Schauen Sie bitte aus ca. 30 – 40 cm Entfernung mit ihrer normalen Brille oder Kontaktlinsen darauf. Der Test wird mit jedem Auge einzeln durchgeführt, weil sonst ein Auge die Schwäche des anderen ausgleicht.

Decken Sie deshalb ein Auge mit der Hand ab und betrachten Sie den Punkt im Zentrum des Gitters. Erscheinen Ihnen alle Linien des Gitters gerade? Verzerrungen, dunkle Flecken oder fehlende Linien können ein Zeichen für eine Makulaerkrankung sein. Wiederholen Sie den Test mit dem anderen Auge. Am besten drucken Sie das Bild aus und hängen es an einen hellen Ort, an dem Sie den Test regelmäßg durchführen können. So erkennen Sie Veränderungen sofort. Wann immer Sie die Linien verzerrt sehen, oder wenn Linien fehlen, vereinbaren Sie am besten sofort bei uns einen Termin.

Vorsorge bietet Ihnen Sicherheit

Erkrankungen von Makula und Netzhaut bleiben im Frühstadium oft unbemerkt. Schreiten sie weiter voran, so können Erkrankungen Ihre Sehfähigkeit unwiederbringlich schädigen. Beherzigen Sie daher die Vorsorgeempfehlungen des Bundesverbandes der Augenärzte und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. Durch moderne Vorsorgeuntersuchungen sind erste Anzeichen heute schon so früh erkennbar, dass eine schonende Behandlung ihr Fortschreiten stoppen und Ihre Sehfähigkeit erhalten oder sogar verbessern kann.

Früh genug erkannt, können wir Erkrankungen von Netzhaut und Makula minimalinvasiv und schonend behandeln

In der Mitte Ihrer Netzhaut (Retina) befindet sich die Makula, der Punkt des schärfsten Sehens. Erkrankungen in diesem Bereich können zu schweren, meist unwiederbringlichen Sehverlusten im zentralen Gesichtsfeld führen. Modernste, schmerzfreie Diagnostik und rechtzeitig einsetzende Therapie helfen, Ihr Augenlicht zu schützen. Kurzsichtige Menschen sind häufiger und früher betroffen als Normalsichtige.

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Erfahrungen unserer Patienten mit Makulaerkrankungen

„Empfehlenswert!“

„Für meine Makulaerkrankung (frühe) AMD gibt es leider keine Therapiemöglichkeit.
Dennoch bot mir Dr. Kaymak an, ehe man gar nichts versuche, meine Augen mit dem Nano-Laser zu behandeln.
(...) Einen Tag nach dem Lasern konnte ich tatsächlich eine deutliche Verbesserung feststellen. Für mich ist dieser Therapieansatz eine Riesenerleichterung, da ich nun weiß, dass ich bei einem Verschlechterungsschub immer wieder lasern lassen kann.“

1,0 via jameda.de

Erkrankungen der Makula

  • Teaserfoto Macular Pucker (Epiretinale Gliose)

    Macular Pucker

    Veränderungen des hinteren Glaskörpers, die zur Bildung eines Häutchens oder einer Membran auf der Netzhautmitte, der Makula, führen, heißen Macular Pucker oder epiretinale Gliose. „Pucker“ ist das englische Wort für „knittern“ und es beschreibt bildlich, dass das Häutchen die Netzhaut wie unter einem Zellophanpapier in Fältchen zieht.

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  • Teaserfoto Makulaforamen (Makulaloch)

    Makulaforamen

    Ein Netzhautloch im Bereich der Stelle des schärfsten Sehens (Makula), wird Makulaforamen genannt (Foramen = lateinische Bezeichnung für „Loch“). Ein Makulaloch führt zu einer wesentlichen Sehverschlechterung bis zum Verlust der Lesefähigkeit am betroffenen Auge. Weitere typische subjektive Beschwerden sind – wie bei anderen Makulaerkrankungen – verzerrtes Sehen und kleine Ausfälle im zentralen Gesichtsfeld.

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  • Teaserfoto Makulaödem

    Makulaödem

    Unter einem Makulaödem versteht man eine Schwellung der Netzhautmitte, die durch die Ansammlung von Flüssigkeit verursacht wird. Menschen mit einem Makulaödem sehen im zentralen Gesichtsfeld nicht mehr scharf. Die Ursachen dafür sind vielfältig und sollten von einem Augenarzt abgeklärt werden. Unser Operateur, Dr. Hakan Kaymak ,hat sich auf die Behandlung von Makulaerkrankungen spezialisiert.

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Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Die altersbedingte Makuladegeneration ist eine chronische Augenerkrankung, die meist ab dem 55. Lebensjahr auftritt. Ablagerungsprodukte des Stoffwechsels und schließlich ein übermäßiges Gefäßwachstum unter der Makula, dem Bereich der Netzhaut, der für unser Lesevermögen, Farb- und Detailsehen zuständig ist, zerstören langsam unsere zentrale Sehkraft. In Deutschland leiden etwa zwei Millionen Menschen unter der AMD und ihren Folgen.

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Altersbedingte Makuladegeneration und ihre Behandlungen
  • Vitreomakuläres Traktionssyndrom

    Das vitreomakuläre Traktionssyndrom bezeichnet eine anormale hintere Glaskörperabhebung, bei der der Glaskörper (Corpus Vitreum) an einigen Stellen noch fest an der Makula haftet. Dadurch wird ein Zug (Traktion) auf die Makula ausgeübt, der zu einer Minderung der Sehschärfe und zu verzerrtem Sehen führt. Neue Medikamente können die Verbindung zwischen Glaskörper und Makula lösen.

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  • Chorioretinopathia Centralis Serosa

    Eine für jüngere Menschen typische Netzhauterkrankung ist die Chorioretinopathia Centralis Serosa (CCS), auch Retinophathia Centralis Serosa (RCS) genannt. Dabei verursacht die Ansammlung von Flüssigkeit unter der Netzhaut eine Netzhautabhebung. Männer erkranken vier Mal so häufig an der CCS wie Frauen.

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  • Retinaler Gefäßverschluss

    Die Netzhaut, die sich an der Innenseite des hinteren Augenabschnitts befindet, wird über Arteriolen (arterielle Endgefäße) mit Blut versorgt. Über Venen wird das Blut abtransportiert. Blutgerinnsel in Arteriolen oder Venen führen zu einem akuten Sehverlust. Sie werden als retinaler Venenverschluss beziehungsweise Arterienverschluss bezeichnet.

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Weiterführende Fachliteratur

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