Augenlasern mit der Femto-LASIK

Die Femto-LASIK, auch „bladeless” LASIK genannt, wird seit 2004 angewendet. 2007 ließ die NASA diese schmerzfreie und noch sicherere Variante der LASIK für Astronauten zu. Bei der maßgeschneiderten Premium-Femto-LASIK werden auch individuelle Brechfehler der Hornhaut korrigiert, um eine noch bessere Sehqualität zu erreichen.

Warum die Femto-LASIK sicherer ist als die LASIK

Augenlasern mit der Femto-LASIK

Beim Augenlasern mit der Femto-LASIK oder der LASIK wird zunächst die oberste Schicht der Hornhaut kreisrund wie ein kleiner Deckel eröffnet und zur Seite geklappt. Dieser Hornhautdeckel nennt sich Flap. Während bei der herkömmlichen LASIK für die Präparation des Flaps eine Klinge, ein sogenanntes Mikrokeratom verwendet wird, setzt man bei der Femto-LASIK dafür einen Femtosekundenlaser ein. Das geschieht, indem der Laserstrahl seine Energie in einer genau definierten Tiefe der Hornhaut entlädt und auf einer festgelegten Fläche viele winzige Bläschen entstehen lässt.

Nur auf dieser Fläche kann anschließend eine dünne Hornhautlamelle gelöst werden, indem der Operateur die Gewebebrücken zwischen den Gasbläschen vorsichtig durchtrennt. So ist es nicht nur möglich, einen dünneren Flap zu präparieren, diese klingenfreie Schnittmethode ist auch sicherer. Komplikationen eines Fehlschnittes wie bei der LASIK sind praktisch zu vernachlässigen. Sollte der erste „Schnitt” mit dem Femto-Laser nicht perfekt sein, so kann dieser sofort wiederholt werden. Die Hornhaut des Patienten nimmt keinen Schaden, weil die vom Femtosekundenlaser verursachten kleinsten Bläschen von der Hornhaut absorbiert werden und das Gewebe wieder zusammenwächst.

Schmerzfrei: die Femto-LASIK mit dem VisuMax

Kontaktglas
Kontaktglas

Wir setzen bei der Femto-LASIK nur den VisuMax ein, den modernsten Femtosekundenlaser der Carl Zeiss Meditec AG, da dieser die meisten Vorteile bietet. Hauptargumente für viele Patienten sind, dass das Augenlasern mit dem VisuMax ist völlig schmerzfrei ist und kein sogenanntes „Black-out” hervorgerufen wird wie bei einer herkömmlichen LASIK. Während der Präparation des Hornhautdeckels mit dem Visumax sehen Sie ein helles Licht. Die Durchblutung der Netzhaut wird nicht unterbrochen. Das geformte Kontaktglas (siehe Foto rechts) ist wesentlich angenehmer als ein Saugring und verursacht keine Blutungen in die Bindehaut.

Vorteile von ReLEx® smile mit dem VisuMax / Nachteile der LASIK

  • Kein Flap, nur 4 mm Inzision
  • präzisere und schmerzfreie Methode
  • Geformtes Kontaktglas
  • Fehlschnitte während der OP korrigierbar
  • kein Black-out des Auges
  • Keine Unterbrechung der Netzhautdurchblutung
  • Keine Blutungen in die Bindehaut
  • Flap-Präparation mit Mikrokeratom
  • unangenehm bis schmerzhaft
  • Saugring
  • Fehlschnitte erst nach einem Monat korrigierbar
  • Black-out des Auges
  • Unterbrechung der Netzhautdurchblutung möglich
  • Unterblutung des Auges

Die Korrektur der Fehlsichtigkeit mit dem Excimerlaser

LASIK: Laser-OP

LASIK ist eine Abkürzung und steht für „Laser in situ Keratomileusis”. Das bedeutet in etwa Formveränderung im Innern der Hornhaut durch den Laser. Bei beiden Verfahren geschieht es auf die gleiche Weise, indem Lichtpulse eines computergesteuerten Excimerlasers einzelne Bereiche der freigelegten Hornhautoberfläche verdampfen. Moderne Scanning-Spot-Laser wie der MEL80 von Carl Zeiss Meditec ermöglichen es, der Hornhautoberfläche in Sekundenschnelle und mit Mikrometergenauigkeit jede beliebige Form zu geben. So können Fehlsichtigkeiten bei Kurzsichtigkeit –je nach Hornhautdicke - bis zu –10 dpt, bei Weitsichtigkeit bis zu +4 dpt und bei Hornhautverkrümmung bis zu 5 dpt korrigiert werden.

Das Zurücklegen des Flaps nach der Operation

Epi-LASIK: Zurücklegen des Flaps

Nach der erfolgten Korrektur der Fehlsichtigkeit wird bei der LASIK und auch bei der Femto-LASIK die Hornhautlamelle wieder auf ihren ursprünglichen Platz zurückgelegt. Sie verklebt und braucht nicht vernäht zu werden.

Maßgeschneidert: Unsere Wellenfront-geführte Premium-Femto-LASIK für beste Sehqualität

Wellenfront-Verfahren: Einführung

Um eine optimale Sehqualität nach der Femto-LASIK zu erreichen, empfehlen wir ein sogenanntes Wellenfront-optimiertes Verfahren. Hierbei wenden wir eine verbesserte Diagnostik an, bei der die individuelle Brechkraft des Auges mit einem Aberrometer (von TOPCON) genau ausgemessen wird. Damit werden die Abweichungen von der optimalen Augenoberfläche vermessen (Aberrationen), die zum Beispiel bei Dunkelheit für Blendungen und Reflektionen um Lichtquellen herum verantwortlich sein können.

Mit diesen Daten kann eine regelrechte persönliche „Landkarte” der Hornhaut erstellt werden (Hornhaut-Topografie), auf deren Basis der Excimerlaser eine noch genauere und maßgeschneiderte Korrektur durchführen kann, die mit Brille oder Kontaktlinsen nicht möglich ist. Die Wellenfront-geführte Femto-LASIK wird in anderen Augenzentren auch iLASIK oder eeLASIK genannt.

Unsere Preise*

Basis Femto-LASIK

Inklusive Erstberatung und Laserbehandlung

ab 995 €* Preis pro Auge

|* Das Honorar für unsere Laser- und Linsenbehandlungen richtet sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Damit Sie besser planen können, haben wir Ihnen hier beispielhaft die voraussichtlichen Preise einiger Leistungspakete zusammengestellt. Welche Behandlung für Sie persönlich infrage kommt und mit welchen Kosten Sie ungefähr rechnen können, besprechen wir gern nach einer Erstuntersuchung mit Ihnen.

Übrigens: Laserbehandlungen können unter Umständen als außergewöhnliche Belastung von der Steuer abgesetzt werden.