FAQs zum Thema Augenlasern

Durch Augenlaserbehandlungen wie LASIK, Femto-LASIK und das neue ReLEx smile-Verfahren können Fehlsichtigkeiten schonend korrigiert werden, so dass Sie ohne Brille oder Kontaktlinsen wieder schärfer sehen. Hier finden Sie zu diesen Themen die häufigsten Patientenfragen.

Häufig gestellte Fragen

Welches Augenlaser-Verfahren ist das richtige für mich?

Welches Augenlaserverfahren das beste für Sie ist, hängt von mehreren Faktoren ab, z. B. Höhe der Fehlsichtigkeit (Dioptrien) und Dicke der Hornhaut. Wir führen keine Mikrokeratom-LASIK mehr durch, bei der eine Klinge zum Einsatz kommt. Wir setzen stattdessen einen sicheren Femtosekundenlaser ein. Eines der neuesten, sichersten und präzisesten Verfahren, das wir anbieten, wird auschließlich mit dem Femtosekundenlaser VISUMAX 800 durchgeführt: SMILE pro.

Was sollte ich bei der Wahl des/der Augenlaseroperateurs/in beachten?

Es gibt wichtige Kriterien, die Ihnen helfen, einen guten und erfahrenen Arzt zu finden – dazu gehören:

Viel OP-Erfahrung bedeutet Sicherheit. Je mehr Erfahrung ein Augenchirurg auf dem Gebiet des Augenlaserns hat, desto geringer ist das Risiko für Sie. Mindestens 250 - 300 Operationen pro Jahr sollten es schon sein, besser mehr.

Auf ein breites refraktives Behandlungsspektrum achten. Ihr Operateur sollte ein möglichst breites Spektrum auf dem Gebiet der Refraktiven Chirurgie beherrschen, um Ihnen die für Sie beste Behandlung anbieten zu können.

Augenzentrum oder Klinik mit verschiedenen Spezialisten wählen. Vorteilhaft sind größere Zentren oder Kliniken, die Ärzte mit verschiedenen Spezialgebieten beschäftigen. Diese haben eine besonders gute Ausbildung und ganzheitlichen Blick auf Ihre Augen. Sie sind auch für Sie da, wenn Sie später unter einer Erkrankung leiden sollten.

Akkreditierte Augenärzte und -zentren bevorzugen. Die gemeinsame Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) des Berufsverband der Augenärzte e.V. (BVA) und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) erstellt Qualitätsrichtlinien für Refraktive Behandlungen und gibt Empfehlungen für die Ausbildung und Weiterbildung von Augenchirurgen. Der BVA führt eine Liste mit akkreditierten Augenärzten und Augenzentren, die diese Kriterien erfüllen.

Unseriöse Anbieter erkennen. Informieren Sie sich vorher genau über die verschiedenen OP-Verfahren. Oft werben Anbieter z.B. mit einer Femto-LASIK, führen dann aber eine Mikrokeratom-LASIK durch, die deutlich günstiger ist. Wir raten unseren Patientinnen von der klassischen LASIK ab aufgrund der damit verbundenen möglichen Risiken und gefährlichen Komplikationen.

Vorsicht bei extrem günstigen Preisen. Augenlaserbehandlungen wie z.B. eine Femto-LASIK verursachen, wenn sie seriös durchgeführt werden, Kosten für die regelmäßige Ausbildung des Personals, die hochwertige Technologie für die Voruntersuchung, für modernste Laser sowie für Verbrauchstmaterialien. Extrem günstige Preise sind nur möglich, wenn an der Ausbildung, der Diagnostik und am Verbrauchsmaterial gespart wird und veraltete Laser eingesetzt werden. Das erhöht das Risiko von Komplikationen für Sie.

Laserketten mit mehrere Standorten genau unter die Lupe nehmen. In Laserketten kann es sein, dass der/die Operateur/in von Standort zu Standort reist, um die Operationen durchzuführen. Insbesondere nach der Operation wird die Kontrolle durch weniger erfahrene Ärzte durchgeführt, die nicht immer in der Lage sind, mögliche Komplikationen zu erkennen oder zu managen. Achten Sie darauf, dass Ihre Operateurin/ Ihr Operateur auch vor und nach der Operation in dem Augenzentrum jederzeit zu sprechen ist.

Bei Augenlaserzentren im Ausland besonders kritisch sein Wir haben schon einige Patienten gesehen, bei denen es nach dem Augenlasern im Ausland zu Komplikationen kam. Sie berichten darüber, dass Sie bei der Vorbesprechung und Voruntersuchung sehr gut beraten und behandelt wurden. Nach der Behandlung und Bezahlung war er/sie nicht mehr zu sprechen und eine Beratung auf Deutsch oder Englisch war nicht mehr möglich.

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Bedeutet es, dass ich pauschal ab 45 Jahren eine Lesebrille benötige nach der SMILE OP?

In aller Regel macht sich bei jedem Menschen ab ca. 45 Jahren die Alterssichtigkeit bemerkbar. Das heißt man braucht – früher oder später – eine Lesebrille, um in der Nähe wieder scharf sehen zu können. Der Grund dafür ist, dass die Linse ihre Fähigkeit zur Naheinstellung (Akkommodation) nach und nach verliert. Das betrifft normalsichtige Menschen ebenso wie gelaserte Menschen – die SMILE OP hat damit nichts zu tun. Sie profitieren nach einer SMILE OP aber weiterhin von Ihrer besseren Sicht in die Ferne, solange Ihre Augen gesund bleiben.

Wenn Sie sich beim Lasern für eine Art Überblendvisus entscheiden oder eine leichte Monovision, können Sie auch in der Nähe unabhängig von einer Brille bleiben. Mehr dazu lesen Sie im Kapitel Augenlasern bei Alterssichtigkeit.

Bekommt man eine Krankmeldung bei einer Augenlaserung?

Da dies ein freiwilliger Eingriff ist, ist eine Krankschreibung in aller Regel nicht möglich. Ausnahmen sind medizinische Indikationen. Dann selbstverständlich.

Ist es möglich das Auge ein zweites Mal zu lasern?

Ob eine Nachlaserung möglich ist, hängt von der Hornhautdicke ab. Dementsprechend muss dies individuell entschieden und auch nach Sinnhaftigkeit beurteilt werden.

Kann eine Hornhautlaserung in Vollnarkose durchgeführt werden?

Unser Focus-Top-Mediziner Dr. Breyer war weltweit der erste Chirurg, der eine SMILE-Operation in Vollnarkose durchgeführt hat.

Besteht eine Gefahr, wenn man nach einer Femto-LASIK zum Beispiel Mountainbike fährt oder Beachvolleyball spielt?

Allgemein besteht bei Kontaktsportarten ein erhöhtes Risiko. Hier empfehlen wir bei Premium Eyes eine SMILE Operation ohne LASIK-Flap. Beim Mountainbiken oder Beachvolleyball ist immer zu empfehlen eine Schutzbrille zu tragen (Ast- oder Fingerverletzung). In diesem Bereich haben wir sogar schon Weltmeister und Olympioniken gelasert.

Was würden Sie empfehlen, wenn jemand sehr ängstlich ist?

Bei Premium Eyes kann sich der Patient seine Betäubung aussuchen. Wir garantieren eine schmerzfreie OP.

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