Thomas Ruff: ein Pionier der Fotokunst

Thomas Ruff
Thomas Ruff, fotografiert von Jürgen H. Krause

Thomas Ruff, Jahrgang 1958, studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf. Von 2000-2006 leitete er dort als Professor die Klasse für Fotografie. Berühmt wurde er durch seine in den 1980er Jahren entstandenen Serien „Porträts” und „Häuser”.

Thomas Ruff arbeitet stets konzeptionell, wobei jede seiner Werkgruppen hat ein eigenes Sujet hat. 1992 nahm er an der Documenta IX teil und 1995 stellte er im Deutschen Pavillon auf der Venedig Biennale aus.

Seine Schau „Lichten” war im S.M.A.K im belgischen Gent und anschließend bis zum 11. Januar 2015 in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen. Sie zeigte unter anderem zwei neue Werkreihen, die ein noch nie da gewesenes Vorhaben in der Fotokunst darstellen: neue Fotogramme in einer Größe von 2,5 x 1,8 Metern, die mithilfe des Superrechners „JUROPA“ im Forschungszentrum Jülich entstanden sind. – Wir sind sehr stolz, einen innovativen Künstler wie Herrn Ruff von unserer Arbeit überzeugt zu haben.

Wikipedia-Eintrag über Thomas Ruff