EuroTimes Bericht über Vortrag von Dr. Breyer zu SMILE-Komplikationen

Das Fachjournal EuroTimes berichtet in seiner August-Ausgabe ausführlich über den Vortrag von Dr. Breyer beim ESCRS-Kongress in Marrakesch zum Thema "SMILE Complications". Die Ergebnisse seiner Auswertung von über 2000 Operationen zeigen, dass Patienten sich mit SMILE sicher fühlen können.

SMILE-Komplikationen sind gut zu managen – die Zeiten von Flapkomplikationen sind vorüber

Dr. Breyer während seines Vortrages zum Thema SMILE in Marrakesch.

Dr. Breyer und seine Kollegen werteten eigene OP-Videos von insgesamt 2.165 nacheinander operierten Augen aus den zurückliegenden 7 Jahren aus. Davon wurde bei 2.143 Augen (98,98%) die Behandlung vollständig durchgeführt. Bei 22 Augen wurde der Eingriff abgebrochen bzw. unterbrochen. Keiner der Patienten verlor eine Zeile bei der bestkorrigierten Sehschärfe. Ein Sogverlust trat bei 15 Augen auf (1,25%), wobei das Prozedere bei 5 Augen wieder weitergeführt werden konnte. Bei 10 Augen wurde es zunächst ganz abgebrochen. Davon wurde in zwei Augen später eine implantierbare Kontaktlinse eingesetzt, drei Augen erhielten auf Wunsch der Patienten keine andere refraktive Behandlung. Bei drei weiteren Augen konnte der Lentikel nicht entfernt werden. In einem Fall wurde stattdessen eine transepitheliale PRK durchgeführt und zwei erhielten implantierbare Kontaktlinsen.

„Das Gute ist, dass die Sehkraft der Patienten nicht beeinträchtigt wird, wenn das SMILE-Verfahren aufgrund eines Sogverlustes einmal nicht zuende geführt werden konnte. Die Zeiten potentieller Flapkomplikationen sind vorüber.“

Dr. Detlev Breyer

Inzwischen benötigten nur acht Augen weitere refraktive Behandlungen, darunter eine PRK. Sieben Augen wurden mit einer implantierbaren Kontaktlinse versorgt.

Ein Patient entwickelte eine Keratektasie. Er hatte bereits vor dem Eingriff einen Keratokonus Forme Fruste und wurde über die Risiken des Augenlaserns umfassend aufgeklärt. Als sich sechs Monate nach dem Augenlasern tatsächlich eine Keratektasie entwickelte, wurde sofort mit einem Ionotophorese Crosslinking (ICXL) gegengesteuert – mit Erfolg! Fünf Jahre nach dem Eingriff blieb die Hornhaut stabil, die bestkorrigierte Sehschärfe lag bei 0.5 – vor der OP war es 0.4.

Breyer betonte, dass Chirurgen in den letzten Jahren gelernt hätten, die möglichen Komplikationen von SMILE zu managen. Es habe definitiv eine Lernkurve gegeben.

„SMILE ist nicht LASIK! SMILE ist eher Hornhautchirurgie als Augenlasern.“

Dr. Detlev Breyer

Wenn Sie möchten, schauen Sie doch mal rein. Hier finden Sie den EuroTimes-Artikel zum Download [PDF, 168 KB]

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Dr. Breyer war 2011 unter den ersten 10 SMILE-Anwendern und hat über 3.200 SMILE-OPs durchgeführt.

  • schonende, schmerzfreie Korrektur von Kurz- und Stabsichtigkeit
  • bei Kontaktlinsenproblemen o. trockenen Augen
  • Schminken am Tag nach der OP möglich

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