Dr. Klabe präsentierte beim 15. Symposium der European Glaucoma Society seine Erfahrungen mit dem MINIject Glaukom-Mikroimplantat

Dr. Klabe trägt beim 15. EGS-Symposium über seine Erfahrungen mit dem MINIject-Glaukomimplantat vor.

Beim 15. Symposium der Europäischen Glaukom Gesellschaft (European Glaucoma Society, EGS), das vom 4.-8. Juni 2022 in Athen stattfand, ging es auch um Innovationen aus der mikroinvasiven Glaukomchirurgie (MIGS). Als einer der Vorreiter auf diesem Gebiet stellte 
Dr. Karsten Klabe seine Erfahrungen und Fallstudien mit dem neuen MINIject-Implantat vor, gemeinsam mit Prof. Antonio Fea, Turin (Italien) und Chrys Dimitriou, Essex (UK).

Das renommierte Fachjournal „The Ophthalmologist“ berichtete darüber unter dem Titel „Back to the Future: The Story of the Supraciliary MIGS“ (Zurück in die Zukunft: Die Geschichte des supraziliären MIGS).

Der MINIject – Design, Wirkprinzip und Fallstudien zum neuen Glaukom-Mikroimplantat

Der MINIject (iSTAR Medical) ist ein 5,0 mm langes Implantat aus einem biokompatiblen flexiblen Material, ein schwammartiges Netzwerk von verbundenen Silikonhohlkugeln mit einem Innendurchmesser von 27 μm. Es wird mit einem transparenten Mikrotrokar im Auge exakt positioniert.

Dieses Glaukom-Implantat soll den angestrebten Augeninnendruck (IOD) erreichen, indem es erstmals wieder den natürlichen Abflussweg aus der Vorderkammer in den Suprachoroidalraum nutzbar macht, der sich zwischen Aderhaut und Lederhaut (Sklera) befindet. Glaukomexperten gehen davon aus, dass sich über diesen Weg eine besonders effektive Drucksenkung erzielen lässt, weil zwischen der Augenvorderkammer und dem Suprachoroidalraum ein negativer Druckunterschied besteht. Im Gegensatz zu früheren Implantaten, die diesen Abflussweg adressierten, zeichnet sich der MINIject durch eine verbesserte Bioverträglichkeit und eine fortschrittliche Implantationstechnik aus, die sich positiv auf das Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil auswirken. Im Rahmen des EGS-Symposiums erläuterten die ersten Anwender das Design, das Wirkprinzip und die Implantationstechnik des MINIjects und stellten eigene Fälle vor.

Dr. Klabe gehört in Europa zu den Ersten, die den MINIject implantieren und berichtete über zwei Fallstudien.

Fallstudie 4 von Dr. Klabe

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Einen 69-jährigen pseudophaken männlichen Patienten, der mehrere SLT/ALT-Laserbehandlungen mit leichtem Primären Offenwinkelglaukom (POWG) hinter sich hatte und nun nach Alternativen zur Medikation fragte. Ihn behandelte Dr. Klabe und sein Team sehr erfolgreich mit dem MINIject-Implantat.

Nach drei Monaten konnte der Patient auf seine Medikation verzichten und hatte einen um 43 Prozent reduzierten Augendruck.

Fallstudie 5 von Dr. Klabe

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Auch eine 62-jährige pseudophake Patientin mit mäßigem POWG unterzog sich einer Operation am rechten Auge. Sie war ebenfalls sehr daran interessiert, auf ihre Medikamente verzichten zu können, da sie unter vielen Nebenwirkungen litt. Nach drei Monaten kam auch diese Patientin ohne Medikation aus und hatte einen um 35 Prozent reduzierten Augendruck.

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