Auswirkungen von sehr flacher oder steiler Hornhaut auf das Sehergebnis nach SMILE
Wirkt sich eine besonders steil oder flach gekrümmte Hornhaut auf das Sehergebnis einer SMILE-Augenlaserbehandlung zur Korrektur von Kurzsichtigkeit aus? Darüber ist eine neue Publikation in der Fachzeitschrift Nature erschienen. Diese zeigt, dass ReLEx SMILE auch bei sehr steilen oder flachen Hornhäuten sicher und effektiv ist.
„Wir wussten es als früher Anwender schon immer. Aber das zählt nicht. Wichtig ist, dass es jetzt publiziert ist. Gratulation. Genau solche Publikationen sind extrem wertvoll und bringen die refraktive Chirurgie seriös voran.”
Annahme: Wie könnte sich die Hornhautkrümmung auswirken?
Verzerrung des Gewebes aufgrund einer möglichen Diskrepanz zwischen dem Radius des Femtosekundenlaser-Kontaktglases und der Hornhautkrümmung. Bei flachen Hornhäuten [A] kann ein übermäßiger Sog das Stroma verformen, indem er die Hornhautoberfläche in das Kontaktglas anhebt. Bei steilen Hornhäuten [C] kann es zu einer Kompression des zentralen Gewebes kommen.
Um den Einfluss einer extremen (flachen und steilen) Hornhautkeratometrie auf die Sicherheit und Wirksamkeit von SMILE zu bestimmen, wurden die Datenbanken der Klinik für Augenheilkunde der Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland, und SMILE Eyes Linz, Österreich, nach Patienten mit steiler und flacher Keratometrie durchsucht, die sich einer SMILE unterzogen hatten. Insgesamt wurden 63 Augen von 54 Patienten untersucht. Jeweils 21 Augen konnten einer der drei Gruppen mit steiler, flacher oder regulärer Hornhaut zugeordnet und miteinander verglichen werden.
Das Ergebnis
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass SMILE auch bei Augen mit einer steilen (≥ 47D) oder flachen (< 42D) präoperativen Keratometrie nicht unterlegen ist, während SMILE bei Augen mit einer flachen Keratometrie mehr Abbildungsfehler (Sphärische Aberrationen) hervorruft.
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