Kleines Inlay statt Lesebrille –
die Presbia Flexivue Microlens™

Unabhängigkeit von der Lesebrille – die Presbia Flexivue Microlens™ könnte es auch Ihnen ermöglichen. Das ca. 3 mm kleine Inlay wird mit Hilfe eines Femtosekundenlasers in einem kurzen ambulanten Eingriff – ähnlich dem ersten Schritt beim ReLEx smile-Augenlasern – nur in die Hornhaut eines Auges eingesetzt, um Ihr Sehen in der Nähe zu verbessern.

Joggerin Mitte 40 dehnt sich nach dem Joggen unter einer Brücke.
Mit der Presbia Microlens bleiben Sie beim Sport unabhängig von einer Gleitsichtbrille oder multifokalen Kontaktlinsen.

Das Presbia Inlay ist 3 mm klein, fein und unsichtbar

Die klare Microlens misst nur 3,2 mm im Durchmesser und ist viermal feiner als ein menschliches Haar. Sie besteht aus einem hydrophilen Polymer, das sich auch bei modernen Intraokularlinsen bewährt hat und sehr gut verträglich ist. Sie wird in die Hornhaut des Auges eingelegt. Im Gegensatz zu anderen Inlays hat das Presbia Inlay, auch Microlens genannt, eine bifokale Optik, die in verschiedenen Stärken verfügbar ist.

Das Presbia Inlay ist eine schonende und elegante Lösung, um das Sehen in der Nähe wieder schärfer zu stellen, wenn sich die Altersweitsichtigkeit bemerkbar macht. Nur für das Lesen bei gedimmtem Licht oder von sehr kleingedruckter Schrift könnten Sie noch eine Lesebrille benötigen. Ihr Sehen in die Ferne wird nahezu unverändert bleiben, weil die Presbia Microlens kleiner ist als die natürliche Linse Ihres Auges.

Aufsicht und Seitenansicht der Presbia Flexivue Microlens.
Aufsicht und Seitenansicht der Presbia Flexivue Microlens. Der optische Bereich ist hell dargestellt. Der blaue Bereich in der Mitte ist eine Öffnung. Der Durchmesser der Microlens liegt bei 3,2 Millimetern.

Spezialist für dieses Thema

Portraitfoto von Dr. Detlev Breyer

Dr. Detlev Breyer

Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur

Dr. Detlev Breyer hat bereits über 40.000 Operationen durchgeführt. Zu seinen Spezialgebieten gehört das sanfte Augenlaserverfahren ReLEx smile mit dem Femtosekundenlaser VisuMax, als auch die mikroinvasive Implantation von Intraokularlinsen mit dem Laser. Für seine Erfahrung auf dem Gebiet der refraktiven Chirurgie wurde ihm 2016 zum 4. Mal in Folge das Focus-Siegel „TOP-Mediziner für refraktive Chirurgie“ verliehen.

So gelangt das Inlay in die Hornhaut des Auges

Die Presbia Flexivue Microlens™ wird in die Hornhaut des nichtdominanten Auges eingelegt. Das geschieht ähnlich wie im ersten Schritt des ReLEx smile-Verfahrens mit einem modernen Femtosekundenlaser. Die oberste Hornhautschicht bleibt dabei nahezu intakt, es geht auch kein Gewebe verloren. Schon nach ungefähr 10 Minuten ist in der Regel alles vorbei. Übrigens: Sollte sich Ihre Sehstärke nach der Implantation ändern, kann das Presbia Inlay jederzeit entfernt oder ausgetauscht werden. Der Ablauf im einzelnen:

  • Mit dem Femtosekundenlaser wird in die Hornhaut des Auges eine Tasche mit einer winzigen Öffnung geschnitten. Die Tasche verläuft parallel zur Oberfläche des Auges.
  • Durch die Öffnung präpariert der Operateur mit einem kleinen Instrument die Tasche im Innern der Hornhaut und positioniert die Presbia Microlens im optischen Zentrum.
  • Zum Schluss streicht er die Hornhaut vorsichtig glatt. Die Tasche verschließt sich selbst, eine Naht ist nicht nötig.

Unmittelbar nach der Implantation der Microlens sehen Sie auf dem Auge noch etwas verschwommen, daher sollten Sie nicht selbst mit dem Auto zur Behandlung fahren, sondern sich bringen lassen. Die meisten Patienten berichten, dass sich ihr Sehen bereits am ersten Tag nach der Implantation merklich gebessert hat. Nach einem bis drei Monaten hatten sie sich an den neuen Seheindruck gewöhnt und kommen damit sehr gut zurecht.

Wäre die Presbia Flexivue Microlens für Sie eine gute Alternative zur Lesebrille?

Wenn Sie sich für das Presbia Inlay interessieren, untersuchen wir zunächst, ob Ihre Augen gesund und Ihre Hornhaut ausreichend dick ist. Wenn Sie unter Allergien leiden, sollte das Inlay nicht während eines Allergieschubes eingesetzt werden. Um zu prüfen, ob die Presbia Microlens für Sie eine Alternative zur Lesebrille sein könnte, sollten Sie die folgenden Fragen beantworten. Außerdem würden wir mit Ihnen über Ihren Beruf und Ihre Hobbys sprechen, um Ihre Sehgewohnheiten besser einschätzen zu können.

  • Sind Sie über 45 Jahre alt?
  • Haben Sie Schwierigkeiten beim Lesen oder beim Sehen in der Nähe?
  • Stört Sie Ihre Lesebrille bei Aufgaben des täglichen Lebens?
  • Haben Sie Probleme mit Ihren Kontaktlinsen?
  • Tolerieren Sie eine Brille, um bei gedimmtem Licht zu lesen oder beim Lesen von Kleingedrucktem?
  • Sind Ihre Augen beide gleich gut/schlecht?
  • Wurde bei Ihnen evtl. schon eine Operation des grauen Stars mit monofokalen Intraokularlinsen durchgeführt?
  • Oder haben Sie früher bereits Ihre Augen lasern lassen?

Was Sie nach der Implantation beachten sollten

Wie bei den meisten Eingriffen am Auge sind nach der Implantation einige Regeln zu beachten, damit Ihr Auge das Inlay gut verträgt. Wir werden Ihnen Augentropfen mitgeben und Ihnen genau erläutern, wie Sie diese anwenden sollten. Bitte halten Sie sich unbedingt daran, damit Sie von den Vorteilen des Presbia Inlays profitieren können.

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